Reiseführer Synagoge (Köln)

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Reiseinformationen zu: Synagoge (Köln) in Köln

Synagoge (Köln)

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Sehenswürdigkeiten in Köln
ohne Geokoordinaten:


    Die Kölner Synagoge befindet sich im Stadtteil Neustadt-Süd an der Roonstraße gegenüber dem Rathenauplatz. Sie ist ein Zentrum des religiösen und kulturellen jüdischen Lebens in Köln, das für die Jüdische Geschichte in Köln in Zeugnissen und Denkmälern seit dem Jahr 321 dokumentiert werden kann. In diesem Jahr erlaubte Kaiser Konstantin der Große, dass auch jüdische Bürger in die curia des römischen Köln gewählt werden konnten. Internationale Beachtung fand die Synagoge beim Besuch des Papstes Benedikt XVI. während des Weltjugendtages im August 2005. Er besuchte als erstes katholisches Oberhaupt ein jüdisches Gotteshaus in Deutschland. Nachdem die im maurischen Stil erbaute alte Haupt-Synagoge in der Glockengasse (Entstehung 1861) keinen ausreichenden Platz für die gewachsene Gemeinde bot, wurde für die liberaleren Mitglieder an der Roonstraße 1895–99 von den Kölner Architekten Emil Schreiterer und Bernhard Below ein Neubau in neuromanischer Form errichtet. Der U-förmige Gebäudekomplex mit Tuffsteinverkleidung weist im Zentrum einen kuppelüberwölbten Zentralraum auf kreuzförmigem Grundriss mit Vorhalle auf, der von viergeschossigen Begleitbauten flankiert wird. Der Grundstein wurde am 23. Oktober 1895 gelegt, Einweihung war am 22. März 1899. Am 9. November 1938 wurden in der sogenannten Reichspogromnacht alle sieben bestehenden Synagogen in Köln von den Nationalsozialisten zerstört beziehungsweise wie für diese eher zutreffend: verwüstet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau durch Luftangriffe beschädigt. Nach dem Krieg setzte sich Konrad Adenauer dafür ein, dass die Synagoge wieder hergerichtet wurde. Wiedereröffnet wurde die im Äußeren mit geringen Veränderungen wiederhergestellte und im Inneren vereinfachte Synagoge (zum Teil mit Bleiverglasung von der Kunstglaserei Lammers und Warzager) nach zweijähriger Bauzeit unter der Leitung des Architekten Helmut Goldschmidt am 20. September 1959. Die Hauptfront wird ausgezeichnet durch eine dreibogige Portalanlage (ehemaliger Haupteingang) sowie einer großen Giebelfassade mit mittig angeordneter Fensterrosette, der ehemalige zentrale Synagogensaal ist am Außenbau durch einen Kubus mit Rundbogenfenstern, Pyramidendach und schlanken Ecktürmchen in Anlehnung an byzantinische Vorbilder erkennbar.
    Roonstrasse Synagogue, located in Cologne, Germany, is one of the five pre-Nazi synagogues of the locality, which was destroyed on November 9 1938 during nation-wide attacks on Jewish interests (Kristallnacht) when Germany was under Nazi rule. The synagogue was subsequently re-built during 1950s (...)

Art der Sehenswürdigkeit: church

Infos zu Geokoordinaten/Quellen:
Geokoordinaten (Y,X bzw. LAT,LON):   50.93194444,6.93638889

Quelle:   Mapped Planet Usereinträge (geprüft/zuverlässig)

Infos und Links:

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