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Karte Auckland: Unterkunft, Hotels, Hostels, Hotelvergleich, Reiseinformationen

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Unterkunft Auckland

Reiseinformationen Auckland

Auckland ist mit über 1 Millionen Einwohner die größte Metropole in Neuseeland und liegt in der Auckland Region.
Auckland gilt vielen wegen seiner Größe deshalb als die heimliche Hauptstadt Neuseelands. Die City of Sails, so benannt nach den fast 250.000 offiziell zugelassenen Segelbooten aller Klassen, bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Staates.
Es liegt auf der nördlichen Hälfte der Nordinsel auf einer schmalen Landenge. Es besteht aus vier verschiedenen Städten: Manukau im Süden, Waitakere im Westen, North Shore City im Norden und Auckland City selbst. Die breite "Local Government Area", die die ländlichen Gebiete, kleine Städte und die Inseln des Hauraki Gulf umfasst, gehört zur "Auckland Region".

Leider haben die Lokalpolitiker seit 50 Jahren bei der Stadtplanung klar das Auto bevorzugt. Deshalb ist die Stadt extrem fußgängerfeindlich.
Öffentlicher Nahverkehr ist ein Abenteuer; als Tourist ist es vielleicht akzeptabel, wenn der eine oder andere Bus einfach ausfällt (was regelmäßig vorkommt). Für die meisten Aucklander sind Busse und Bahnen aber leider keine Fortbewegungsalternative. Deshalb nutzen nur 7% regelmäßig ÖPNV. Entsprechend verstopft sind die Straßen. Da zudem überwiegend ältere Importautos gefahren werden, ist die Luftverschmutzung ein echtes Problem (wie in Deutschland vor Einführung von Katalysatoren und ASU).
Es gibt aber auch nette Seiten der Stadt: High Street in der Innenstadt, oder Vulcan Lane sind interessant, die polynesischen Frischmärkte (Otara Market am Samstag oder Wellesley College am Freitag), Parnell Village und Ponsonby Road. Wattwandern mit Blick auf den Sky Tower kann man am Ende von Garnet Road; Cornwall Park läd zu ausgiebigen Spaziergängen unter Schafen ein; die Vulkanhügel bieten atemberaubende Blicke; Lavahöhlen, die an vielen Stellen unter der Stadt verlaufen, sind zu erkunden; und dann sind da natürlich die Strände.
Tagsüber kann man sich sicher in der Öffentlichkeit bewegen. Nachts ist außerhalb des Stadtzentrums die Straßenbeleuchtung sehr spärlich.
Das landschaftliche Bild des multikulturellen Auckland wird von den ungefähr 50 inaktiven Vulkanen geprägt, über deren Rücken sich die Großstadt erstreckt. Ihnen verdankt die Stadt die weitläufigen Parkanlagen, die bis ins Zentrum reichen. Die Lage an geschützten Meeresbuchten trägt ebenfalls wesentlich zum Bild Aucklands bei, nicht zuletzt durch die zahlreichen Segelboote, die der Stadt den Beinamen City of Sails einbrachten.

Der Großraum Auckland wird im Osten durch den Pazifischen Ozean, genauer gesagt durch den Hauraki-Golf und im Südosten durch die maximal 650 Meter hohen Hunua Ranges begrenzt, während der Manukau Harbour, der in die Tasmanische See mündet, im Südwesten und durch die bis zu 474 Meter hohen Waitakere Ranges sowie zahlreiche kleinere Hügelketten im Westen und Nordwesten natürlich eingegrenzt wird. Das Zentrum dieses Ballungsraumes schließlich befindet sich auf einem Isthmus, der durch den Waitemata Harbour vom Hauraki-Golf her und den Manukau Harbour von der Tasmanischen See her gebildet wird. An der engsten Stelle, zwischen Mangere Inlet und dem Tamaki River, der kein Fluss, sondern ein Meeresarm des Hauraki-Golf ist, ist die Landenge weniger als zwei Kilometer breit. Beide Naturhäfen werden durch Brücken überspannt. Die wichtigste Brücke des Waitemata Hafens ist die stark befahrene Auckland Hafen Brücke; die Mangere Brücke führt über den Manukau Hafen.

Große Teile Neuseelands stehen unter dem Einfluss des Pazifischen Feuerrings, so auch die Gegend um Auckland. Die Stadt selbst wurde auf einem aus Basalt bestehendem Vulkanfeld, dem Aucklandfeld, erbaut. Dieses besteht aus 48 nicht mehr aktiven Vulkanen. Sie prägten die Landschaft insofern, als sie entweder als Inseln aus dem Meer herausragten oder Hügel, Seen oder Lagunen bildeten. Die ersten Eruptionen begannen etwa vor 60.000 bis 140.000 Jahren, während der letzte große Ausbruch vor weniger als 1.000 Jahren den größten noch erhaltenen Vulkan – den Rangitoto vor der Ostküste der Stadt – bildete (siehe Karte). Rangi bedeutet „Himmel“ und Toto „Blut“, was darauf schließen lässt, dass die Insel ihren Namen von Māori bekam, die die letzte Eruption noch erlebten. Somit brach dieser Vulkan um oder nach 1350 letztmals aus. Noch heute leben wegen des stark säurehaltigen Bodens nur wenige Vögel und Insekten auf dieser Insel, die hauptsächlich von Pflanzen bewachsen ist, die sich an die schwarze, steinige Bodenbeschaffenheit anpassen konnten.


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