Wien ist die Hauptstadt Österreichs und liegt an der Donau und am Übergang von den östlichsten Ausläufern der Alpen zur Pannonischen Tiefebene. Wien hat ca. 1,8 Millionen Einwohner wobei ca. 140,000 davon nur mit Zweitwohnsitz gemeldet sind, meist Studenten. Wien ist zugleich auch ein Bundesland, das komplett von Niederösterreich umschlossen ist.
Hintergrund
Wien ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Österreichs, obwohl die Stadt geografisch nicht in der Mitte des Landes, sondern weit östlich davon liegt. Diese Lage machte Wien Jahrhunderte lang zum natürlichen Zentrum des Habsburger Reiches, zu dem bis 1918 u. a. Tschechien, die Slowakei und Ungarn gehörten. Seit Ende 2007 sämtliche Grenzkontrollen zwischen diesen Ländern und Österreich weggefallen sind, wird der Lagevorteil Wiens wieder besonders deutlich. Gemeinsam mit Bratislava und den angrenzenden Gebieten von vier Staaten wurde die Europaregion Centrope gegründet, der überdurchschnittliche Wachstumschancen zugeschrieben werden.
Wien-Reisen werden von Touristen aus vielen Ländern unternommen: Rund 60 % der Gäste sind fremdsprachig, rund 80 % kommen aus dem Ausland. Unter den ausländischen Gästen rangieren Deutsche seit Jahrzehnten auf Rang 1. Viele von ihnen sind Stammgäste der Wiener Kultur- und Eventszene und kommen fast jedes Jahr in die Stadt. Aus dem nahen Ausland sind weiters vor allem italienische Gäste zu erwähnen, die es aus Norditalien nicht weit nach Wien haben. Besonders gern werden internationale Kongresse in Wien veranstaltet.
Die Bundeshauptstadt ist Sitz des Nationalrats und des Bundesrats, des Bundespräsidenten, der Bundesregierung, der Zentralbehörden des Bundes, der diplomatischen Vertretungen anderer Staaten sowie internationaler Organisationen wie der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) und der internationalen Atomenergiebehörde IAEA sowie diverser Dienststellen der UNO (UNO-City, dritte UNO-Stadt). Die Altstadt wurde 2001 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Klassische Konzerte
Wiener Hofburg Orchester
Das Wiener Hofburg Orchester veranstaltet klassische Konzerte in den Sälen der Wiener Hofburg.
Das Programm setzt sich aus bekannten Melodien der Walzer- und Operettenmusik von Johann Strauss, Emmerich Kalman und Franz Léhar sowie Opernarien und Duetten von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen.
Das Orchester besteht aus 36 professionellen Orchestermusikern und 6 internationalen Gesangssolisten unter der Leitung des Dirigenten Gert Hofbauer.
Die Konzert-Saison dauert von Mai bis Dezember. Am Abend des 31. Dezembers sowie am 1. Jänner jedes Jahres veranstaltet das Hofburg Orchester seine traditionellen Silvester- und Neujahrskonzerte.
Flugzeug
Wiens internationaler Flughafen, Wien-Schwechat, liegt ca. 20 km südöstlich von Wien. Die gute Verkehrsanbindung in die Stadt macht die Anreise per Flugzeug sehr angenehm.
Anreisetipps des Flughafens
Als zweiter Flughafen Wiens dient der Flughafen von Pressburg (Bratislava), der über direkte Buslinien mit Wien verbunden ist und insbesondere von Billigfluglinien angesteuert wird.
Verkehrsanbindungen vom Flughafen Wien-Schwechat:
Nächste Flughäfen:Vienna, Danubepier Hov (Vienna), 5.7 km, (VDD)
Vienna, Schwechat International (Vienna), 19.4 km, (VIE)
Bratislava, M. R. Stefanika (Bratislava), 62.5 km, (BTS)
Brno, Turany (Brno), 107.5 km, (BRQ)
Piestany (Piestany), 117.3 km, (PZY)
Uherske Hradiste, Kunovice (Uherske Hradiste), 122.0 km, (UHE)
Zlin, Holesov (Zlin), 130.2 km, (GTW)
Olomouc (Olomouc), 152.1 km, (OLO)
Graz, Thalerhof (Graz), 152.4 km, (GRZ)
Prerov (Prerov), 155.2 km, (PRV)
Linz, Blue Danube (Linz), 162.0 km, (LNZ)
Saarmelleek, Balaton (Saarmelleek), 179.7 km, (SOB)
Zabreh, Dolni Benesov (Zabreh), 189.9 km, (ZBE)
Maribor (Maribor), 199.5 km, (MBX)
Zilina (Zilina), 200.4 km, (ILZ)
Ostrava, Mosnov (Ostrava), 208.7 km, (OSR)
Sliac (Sliac), 209.6 km, (SLD)
Budapest, Ferihegy (Budapest), 230.6 km, (BUD)
Klagenfurt, Alpe Adria (Klagenfurt), 232.1 km, (KLU)
Lucenec (Lucenec), 250.1 km, (LUE)
PKW Taxi
Fahrtroute Autobahn A4 Wien –> Flughafen Schwechat, Abfahrt Flughafen (ca. 25 Minuten Fahrtzeit). Je nach Tageszeit ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen.
Fährt man mit dem Taxi zum Flughafen oder in die Stadt, empfiehlt es sich ein Flughafentaxi zu bestellen, da diese einen Pauschalfahrpreis anbieten, der ca. 1/3 günstiger als der Normalpreis ist. Jedenfalls gilt: Fahrpreis im Vorhinein festlegen! Eine Alternative zum Taxi ist die Miete eines Wagens mit Chauffeur (z.B. c+k airportservice: ca. 29 €, telefonische Reservierung notwendig)
Flughafenschnellbahn
Vom Flughafen Wien zum Bahnhof Wien Mitte in 24 Minuten Fahrzeit, dann weiter über Wien Praterstern Richtung Wien Florisdorf.
Verkehrt im Halbstundentakt, Verkehrszeiten: 05:00-00:00. Kosten insgesamt: 3,60 € (2 Zonen, Stand 12/2009). Mit diesem Ticket kann man dann die Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von Wien fortsetzen. Wenn man nur bis Wien Zentralfriedhof fährt, ohne in andere Wiener Verkehrsmittel umzusteigen, oder bereits einen anderen Fahrschein für Wien (zB Wien-Karte) hat, muss man nur EUR 1,80 zahlen. Die Flughafenschnellbahn stellt die günstigste Möglichkeit dar, in die Stadt oder zum Flughafen zu gelangen. Achtung: Die Ausschilderung am Flughafen lenkt den Passagierstrom zum teureren CAT. Richtung Flughafen werden die Züge mit S7 bezeichnet und teilweise nur mit ihrer Endstation Wolfsthal ausgezeichnet. Richtung Wien Mitte fahren die Züge meistens als S7 mit angeschriebener Fahrtrichtung Wien Floridsdorf oder Wien Südbahnhof, selten auch als S2 oder S3. Nicht verwirren lassen.
Österreichische Bundesbahnen Fahrplanabfrage
Verkehrsverbund Ostregion (Wien) (mit Fahrplan-Modul)
PDF-Fahrplan der S-Bahn
Informationsplattform zum Thema Schnellbahn Wien (private Homepage)
CAT City Airport Train
Fährt ohne Zwischenhalte zum Bahnhof Wien Mitte (ca. 16 Minuten Fahrtzeit).
Züge fahren im Halbstundentakt, Kosten: 9 € (Stand: 04/2007), ermäßigte Rückfahrkarten und ermäßigte Online-Tickets. Der seit Dezember 2003 eröffnete CAT ist die schnellste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen (allerdings nur ca. 8 Minuten schneller als die S7. Ob dies die 5 EUR-Preisdifferenz rechtfertigt, liegt im Ermessen jedes Reisenden).
Das Einchecken inkl. Gepäckaufgabe am CAT-Terminal Bahnhof Wien Mitte ist - zur Zeit nur bei Star Alliance und Air Berlin- bzw. Niki-Flügen - bereits 24 Stunden vor Abflug möglich.
Offizielle Website des City Airport Train
PDF-Fahrplan des CAT
Bus Vienna AirportLines
Betreiber: ÖBB-Postbus
Fahrtziele:
Linie 1183: Wien Kaisermühlen (UNO-City) - Wien Kagran (ca. 45 Minuten Fahrzeit, alle 60 Min.)
Linie 1187: Wien Meidling (30 Minuten Fahrzeit) - Wien Westbahnhof (ca. 45 Minuten Fahrzeit, alle 20-30 Min.)
Linie 1185: Wien Morzinplatz/Schwedenplatz (ca. 20 Minuten Fahrzeit, alle 30 Min.)
Kosten: 6 € (Stand: 8/2005), ermäßigte Rückfahrkarten, Ermäßigungen für Besitzer einer ÖBB-Vorteilscard oder Wien-Karte. Kaum langsamer als der CAT und lange Betriebszeiten.
PDF-Folder Vienna AirportLines (180 kB)
Lokale Busse
Betreiber: ÖBB-Postbus
Die Busse der Linien 373 und 572 verbinden den Flughafen mit dem Bahnhof und der U-Bahn-Station Simmering, verkehren ohne Taktfahrplan und sind nur für diejenigen interessant, die in den äußersten Südosten Wiens (Simmering, Kaiserebersdorf) oder von Simmering aus mit der S-Bahn weiterfahren wollen. Fahrtkosten: Wie bei der Schnellbahn EUR 3,60, Weiterfahrt mit anderen Verkehrsmitteln in Wien ist möglich. Wer schon einen Fahrschein für Wien hat, bezahlt nur EUR 1,80. Fahrtdauer ca. 20 Min.
Öffentlicher Verkehr
Ein Einzelfahrschein kostet 1,80 €. Mit diesem ist die Fahrt in eine Richtung bis zur Erreichung des Ziels innerhalb der Stadtgrenze möglich.
("Gilt für eine Fahrt von Fahrtbeginn bis Fahrtziel innerhalb einer Zone. Sie können beliebig oft umsteigen, dürfen aber nicht im Kreis fahren, die Fahrt unterbrechen, zurück fahren oder eine Zonengrenze überschreiten (außer Sie zahlen für eine weitere Zone). Auch als Streifenkarten für 4 Fahrten erhältlich." [1])
Für Wienbesucher empfiehlt sich die 8-Tage-Streifenkarte (28,80 €), bei der ein entwerteter Streifen eine Netzkarte für ganz Wien für eine Person am jeweiligen Kalendertag ist. Sie kann auch von mehreren Personen gemeinsam genutzt werden (z.B. zwei Streifen für zwei Personen, die gemeinsam unterwegs sind) und ist nicht an bestimmte Verkehrsmittel gebunden. Kinder unter 6 Jahren fahren gratis. Kinder unter 15 und Schüler österreichischer Schulen unter 19 fahren an Sonntagen und an schulfreien Tagen gratis. Interessant ist auch die "Wien-Karte", die am Tag des Kaufs und den drei folgenden als Fahrausweis gilt und gleichzeitig diverse Ermäßigungen bietet. Ab etwa 4 bis 5 Tagen Aufenthalt empfiehlt sich eine Wochenkarte, die allerdings immer nur ab Montag gültig ist.
Die U-Bahnen fahren ca von 5:00 Uhr bis 0:30 in der Nacht. Einige Bus- und Straßenbahnlinien fahren auch kürzer. Zwischen 1:00 Uhr und 4:30 fahren im Halbstundentakt Nachtbusse, am Wochenende auch häufiger. Auch dort gelten die normalen Fahrscheine und Tarife. Es gibt einen eigenen Nachtbusplan der Wiener Linien. Die S-Bahn fährt zwischen Floridsdorf und Meidling etwas länger als die U-Bahn.
Informationsstellen der Wiener Linien gibt es zum Beispiel in der U-Bahnstation Westbahnhof.
Bahn
Es verkehren täglich Direktzüge oder direkte Kurswagen aus Köln, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin, München, Zürich, Moskau, Kiev, Bratislava, Budapest, Prag, Laibach, Zagreb, Rijeka, Belgrad, Bukarest, Sofia, Venedig, Mailand, Rom usw.
Züge aus bzw. nach Westeuropa fahren den Westbahnhof bei der Mariahilfer Straße, der wichtigsten Einkaufsstraße Wiens, an bzw. von dort weg. Der Bahnhof wird restauriert und überbaut und ist daher teilweise Baustelle. Vom Bahnhof ist man mit der U-Bahn-Linie U3 in 10 Minuten im Zentrum (U3 Richtung Simmering); mit der Linie U6 gelangt man in den Norden und Süden Wiens. Richtung Schönbrunn und Hietzing nimmt man die Straßenbahnlinie 58 beim Ausgang Richtung äußere Mariahilfer Straße. Wenn das Ziel in Wien an der U-Bahn-Linie U4 liegt, verlässt man den Zug nach Möglichkeit bereits beim Bahnhof Wien Hütteldorf, wo man direkt zur U4 wechseln kann. Transitreisende gelangen vom Westbahnhof per Linienbus zum Flughafen Wien. Wer zum Südbahnhof will, nimmt die direkte Straßenbahnlinie 18.
Der Südbahnhof, Ziel von Zügen aus dem Osten, wird seit 2009 demoliert und ab 2013 durch den neuen Hauptbahnhof ersetzt. Vom Südbahnhof fährt die Straßenbahnlinie D (Richtung Nußdorf) in 10 Minuten direkt zum Ring (Stadtzentrum). Im Untergeschoß des Südbahnhofes bleiben die Schnellbahnzüge der so genannten Schnellbahn-Stammstrecke Richtung Meidling und Richtung Wien Mitte, Praterstern und Floridsdorf stehen. Mit der Autobuslinie 13A gelangt man direkt in die Bezirke 4, 5, 6, 7 und 8. Zum Westbahnhof nimmt man die Straßenbahnlinie 18.
Die Züge der Südbahn enden im Bahnhof Wien Meidling, von wo man mit der Straßenbahnlinie 62 oder der Lokalbahn aus Baden ohne umzusteigen ins Zentrum (zur Oper) kommt. Vom Bahnhof Wien Meidling kommt man mit der U6 zum Westbahnhof und mit der Schnellbahn zum Südbahnhof und weiter über die Schnellbahn-Stammstrecke Richtung Praterstern.
Achtung: Die Haltestelle der U6, der Straßenbahnen und der Busse heißt Philadelphiabrücke. Nicht verwirren lassen.
Auch vom Bahnhof Wien Meidling gelangt man per Linienbus zum Flughafen Wien.
Nächste Bahnhöfe:Stephansplatz , 0.0 km
Herrengasse , 0.5 km
Schwedenplatz , 0.6 km
Stubentor , 0.6 km
Stadtpark , 0.8 km
Karlsplatz , 0.9 km
Schottenring , 1.0 km
Wien Mitte , 1.0 km
Landstraße , 1.0 km
Wien Mitte (CAT) , 1.0 km
Schottentor , 1.0 km
Museumsquartier , 1.0 km
Volkstheater , 1.1 km
Nestroyplatz , 1.2 km
Rathaus , 1.3 km
Taborstraße , 1.3 km
Roßauer Lände , 1.6 km
Taubstummengasse , 1.6 km
Auto und Motorrad
Wiener Stadtautobahnen (Südosttangente A23, Donauuferautobahn A22, Nordbrücke)
Sind ebenso wie die Überlandautobahnen vignettenpflichtig! Es gibt Autobahnvignetten für 10 Tage, 2 Monate und 1 Jahr (14 Monate)
Die A23 Südosttangente ist eine der meistbefahrenen Straßen Europas und wochentags im Berufsverkehr (8-10 Uhr, 16-18 Uhr) nicht zu empfehlen.
Auf der A22 Donauuferautobahn wird im Kaisermühlentunnel (Bereich Alte Donau) mittels Streckenradar ("Section Control") die Geschwindigkeit überwacht, d.h. es wird jedes Fahrzeug am Tunneleingang und am Ausgang fotografiert und die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Strecke berechnet. Unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h einhalten! Häufig wird die Geschwindigkeitsbeschränkung dort auf 60 km/h gesenkt und auch kontrolliert.
Kurzparkzonen (Parkraumbewirtschaftung)
In den Bezirken 1-9 und 20 ist an Werktagen Kurzparkzone und zwar von 9-22 Uhr. Die Kurzparkzonen gelten nicht an Sonn- und Feiertagen, am Samstagen.
In Teilen des 15. Bezirks (nähe der Stadthalle) ist täglich von 18-23 Uhr Kurzparkzone (außer Juli und August).
Ausnahmen sind Geschäftsstraßen in denen abweichende lokal beschilderte Regelungen gelten (im Allgemeinen Mo-Fr zB nur bis 18 Uhr, dafür auch samstags)
Homepage der Stadt Wien zum Thema Kurzparken
Gelten nicht für Motorradfahrer > Kostenlose Benützung, auch ganztags (rein rechtlich müsste aber auch mit einspurigen Fahrzeugen nach zwei Stunden weggefahren werden).
Parkscheine in Zigaretten-/Zeitungsgeschäften und Bezirksämtern. 1 Stunde parken kostet z.Z. 1,20 (2008) maximal 2 Stunden sind möglich.
Parken
In der Innenstadt (1. Bezirk innerhalb der Ringstraße) wochentags nur bedingt zu empfehlen (Parkplatznot! Teuer!)
Entweder die gutliegenden Tiefgaragen benutzen (teilweise sehr teuer!) oder in einem Außenbezirk (10. bis 19., 21. bis 23. Bezirk) parken und auf öffentliche Verkehrsmittel (U-Bahn, Straßenbahn, Citybus) umsteigen.
Achten sie bei der Wahl ihres Hotels/Unterkunft auf einen inkludierten Parkplatz oder suchen sie eine Unterkunft außerhalb der Parkraumbewirtschaftungszone.
Schiff
Per Schiff kann man von Budapest, Bratislava und [[Krems] nach Wien reisen. Der so genannte Twin City Liner legt die Strecke von Bratislava dreimal pro Tag in nur 90 Minuten zurück, wobei man direkt im Stadtzentrum (Schwedenplatz U1, U4) ankommt, und eignet sich auch gut für Exkursionen in die Hauptstadt der Slowakei (Fahrtdauer 75 Minuten; 15 bis 25 Euro je Strecke). Daneben gibt es Tragflügelboote einer slowakischen und ungarischen Reederei, die bei der Reichsbrücke starten. In Westeuropa werden Donaukreuzfahrten bzw. Rhein–Main–Donau-Fahrten nach Wien angeboten. Eigner privater Schiffe bzw. Boote ankern am besten in der Marina Wien nahe der U-Bahn-Station Stadion der Linie U2 und des Hilton Vienna Danube Hotels.
Auto
Auto: Prinzipiell ist in Wien selbst ein Auto nicht notwendig. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr dicht und praktisch jeder Ort ist innerhalb einer dreiviertel Stunde von überall zu erreichen. In den Bezirken 1-9, 20 und Teilen des 15. Bezirks (rund um die Stadthalle) gilt Parkraumbewirtschaftung, d.h. dass alle diese Bezirke zur Gänze Kurzparkzonen sind. Es ist nicht ratsam, ohne Parkschein (in Trafiken erhältlich) zu parken, die Frequenz der "Parksheriffs", die in diesen Zonen patroullieren, ist außerordentlich hoch.
Für Ausflüge in die nähere Umgebung Wiens bietet sich ein Auto jedenfalls an, wenn das Ziel nicht mit der Schnellbahn (Verkehrsverbund Ostregion - VOR) erreichbar ist.
Straenbahn Bus
Wien verfügt über ein dichtes Netz von Straßenbahnen und Bussen. Es gelten die selben Fahrscheine wie auf den UBahnen.
UBahn
Bild:U-Bahn in Wien.png Wiener U-Bahn
Es gibt fünf U-Bahn Linien in Wien – U1, U2, U3, U4 und U6. Derzeit gibt es keine U5 Linie.
U1 (Süd-Nord-Richtung) Reumannplatz - Keplerplatz - Südtiroler Platz - Taubstummengasse - Karlsplatz - Stephansplatz - Schwedenplatz - Nestroyplatz - Praterstern (Wien Nord) - Vorgartenstraße - Donauinsel - Kaisermühlen (Vienna International Centre) - Alte Donau - Kagran - Kagraner Platz - Rennbahnweg - Aderklaaer Straße - Großfeldsiedlung - Leopoldau
U2 (Süd-Nord-Richtung) Karlsplatz - Museumsquartier - Volkstheater - Rathaus - Schottentor - Schottenring - Taborstraße - Praterstern (Wien Nord) - Messe Prater - Krieau - Stadion (Fortsetzung nach Aspern, 22. Bezirk, in Bau)
U3 (West-Ost-Richtung) Ottakring - Kendlerstraße - Hütteldorfer Straße - Johnstraße - Schweglerstraße - Westbahnhof - Zieglergasse - Neubaugasse - Volkstheater - Herrengasse - Stephansplatz - Stubentor - Landstraße (Wien Mitte) - Rochusgasse - Kardinal-Nagl-Platz - Schlachthausgasse - Erdberg - Gasometer - Zippererstraße - Enkplatz - Simmering
U4 (Südwest-Nord-Richtung) Hütteldorf - Ober St. Veit - Unter St. Veit - Braunschweiggasse - Hietzing (Zoo) - Schönbrunn - Meidling Hauptstraße - Längenfeldgasse - Margaretengürtel - Pilgramgasse - Kettenbrückengasse - Karlsplatz - Stadtpark - Landstraße (Wien Mitte) - Schwedenplatz - Schottenring - Roßauer Lände - Friedensbrücke - Spittelau - Heiligenstadt
U6 (Süd-Nord-Richtung) Siebenhirten - Perfektastraße - Erlaaer Straße - Alterlaa - Am Schöpfwerk - Tscherttegasse - Philadelphiabrücke - Niederhofstraße - Längenfeldgasse - Gumpendorfer Straße - Westbahnhof - Burggasse Stadthalle - Thaliastraße - Josefstädter Straße - Alser Straße - Michelbeuern - Währinger Straße Volksoper - Nußdorfer Straße - Spittelau - Jägerstraße - Dresdner Straße - Handelskai - Neue Donau - Floridsdorf
Das U-Bahn-Netz wird von den Wiener Linien (http://www.wienerlinien.at) betrieben und ist mit allen Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Ostregion, die in dessen Kernzone 100 gelten, benützbar.
SBahn
Schnellbahnlinien verbinden regionale Ziele mit Wien. Bei einigen Linien tragen die Züge Liniensignale je nach Fahrtrichtung unterschiedlich. Am dichtesten sind die Intervalle (3–10 Minuten) auf der so genannten "Stammstrecke" quer durch Wien, von Wien Floridsdorf (U6, 21. Bezirk) über Wien Praterstern (U1, U2, 2. Bezirk), Wien Mitte (U3, U4, 3. Bezirk), Südbahnhof und Südtiroler Platz (U1, 4./10. Bezirk) nach Wien Meidling (U6, 12. Bezirk).
Man fährt mit der Schnellbahn ins Umland Wiens; unter anderem:
von Wien Franz-Josefs-Bahnhof oder Heiligenstadt (U4, S45) nach Tulln an der Donau (Egon-Schiele-Museum)
von der "Stammstrecke" aus (Zug Richtung Gänserndorf) nach Straßhof an der Nordbahn (Eisenbahnmuseum)
von Wien Praterstern oder Wien Mitte aus (Zug Richtung Wolfsthal) nach Carnuntum (Archäologischer Park)
von der "Stammstrecke" aus (Zug Richtung Wiener Neustadt) nach Perchtoldsdorf, Mödling und Gumpoldskirchen (Heurige am südlichen Wienerwald) und nach Baden bei Wien (Thermalbad)
In Wien sind die Schnellbahnzüge mit allen Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR) oder der Wiener Linien für die Kernzone 100 benützbar. Wer Ziele im Umland ansteuert, ermittelt auf dem VOR-Netzplan in der Abfahrtsstation die Anzahl der aufzuzahlenden Außenzonen und entwertet auch diese auf dem Fahrschein vor dem Einsteigen.
Zu Fuß
Vieles ist auch zu Fuß einfach erreichbar und Spaziergänge in der Stadt oder in einem der Parks und Gärten sind sehr zu empfehlen. Insbesondere im historischen Stadtzentrum (1. Bezirk) und in den Bezirken 4 bis 9 geht man (allenfalls nach Anfahrt per U-Bahn) am besten zu Fuß: Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche laden dazu ein.
Zu längeren Spaziergängen sind die Ufer der Alten Donau (21./22. Bezirk), der Prater (2. Bezirk), der Lainzer Tiergarten (13. Bezirk) und der Wienerwald (14., 16.–19. und 23. Bezirk) - dort muss man mit Steigungen in der Hügellandschaft rechnen - sehr zu empfehlen, ebenso die Lobau (22. Bezirk) als Teil des Nationalparks Donauauen. Südlich von Wien findet man den Schlosspark von Laxenburg mit großem englischen Landschaftsgarten.
Rad
Touristen können für 2 € pro Tag eine Citybikecard erwerben und damit die öffentlichen Fahrräder von Citybike benutzen. Weiters stehen Radverleihe bereit. Radwege und Radrouten erleichtern das Genussradeln.
In der U-Bahn darf das Fahrrad außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten mitgenommen werden (Halbpreisfahrschen für das Rad lösen!), in der S-Bahn (Schnellbahn) den ganzen Tag über, in den städtischen Straßenbahnen und Autobussen nicht.
Wer von weiter her mit dem Rad nach Wien kommen will, nimmt den Donauradweg, der von Passau über Wien bis Hainburg den Strom entlang verläuft. Dieser Radweg ist einer der meistbefahrenen Europas. Auch einzelne Etappen des Weges, etwa durch die Wachau, den schönsten Teil des österreichischen Donautals, lohnen sich. Vom Donauradweg zweigt unterhalb von Wien ein Radweg zum Neusiedler See, einem großen Steppensee im Burgenland an der Ostgrenze Österreichs, ab. Seit die Schengengrenzen weiter ostwärts verlaufen, kann man den ganzen See ohne Grenzkontrollen umrunden.
Mountainbiker finden einschlägige Routen im Wienerwald und in den Wiener Alpen.
Sehenswürdigkeiten
Die Wien-Karte (ca.18,50 Euro), mit der man 72 Stunden lang sämtliche öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und (unterschiedlich hohe) Ermäßigungen bei den Eintrittspreisen der Museen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, usw., erhält, kann in Hotels, der Tourist-Info (Albertinaplatz) oder an den Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden. Sie lohnt sich aber nur, wenn man auch mehrere der ermäßigten Sehenswürdigkeiten besichtigen will. Auch sollte man prüfen, ob die Ermäßigungen nicht auch anderweitig zu erhalten sind. Beispielsweise hätte ich auf die bereits günstigere Kombikarte Wiener Riesenrad und Tiergarten Schönbrunn laut Auskunft der Verkäuferin am Riesenrad keinen zusätzlichen Rabatt bekommen. Hingegen galt der Rabatt für die ebenfalls schon günstigere Kombikarte Tierpark, Palmenhaus und Wüstenhaus. Wer in erster Linie Mobil sein will, dem sei die Wochenkarte der Wiener Linien nahegelegt. Mit dieser kann man sieben Tage für 14,-€ im gesamten Tarifgebiet 100 fahren. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die Karte immer für eine Kalenderwoche gilt.
Stephansdom
Schloß Schönbrunn
Prater Riesenrad
Stephansdom - Am besten erreichbar mit den U-Bahnlinien U1 und U3 Station Stephansplatz.
Burgtheater
Hundertwasserhaus - Das Hundertwasserhaus ist eines der weltweiten Häuser, die vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden. Es wurde 1985 gebaut. Hundertwasser hat es im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet. Lage: Ecke Kegelgasse / Löwengasse, 3. Bezirk. Zu erreichen vom Schwedenplatz (U-Bahn-Linien U1, U4) oder Teilen der Ringstraße mit der Straßenbahn-Linie 1.
Belvedere - Barocke Parkanlage mit zwei Schlössern. Im 18. Jahrhundert erbaut (vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, im Auftrag des Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen) beherbergen die Schlösser heute Museen mit Kunstsammlungen von Weltrang (vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst). Im Park lädt auch ein botanischer Garten mit teils exotischen Pflanzen zum Spazieren ein. Lage: 3. Bezirk, zwischen Schwarzenbergplatz und Südbahnhof
Hofburg - Sitz des Bundespräsidenten, beherbergt in einem anderen Gebäudeteil auch die Nationalbiliothek. Lage: 1. Bezirk, an der Ringstraße im Bereich Heldenplatz, Nähe Station Volkstheater und Herrengasse (jeweils U3). Besichtigung der Privatgemächer (Kaiserappartements) von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Gattin, der Kaiserin Elisabeth. Kaiserliches Tafel- und Küchengerät ist in der Silberkammer zu sehen. Sehenswert ist auch die Schatzkammer mit den Kronjuwelen.
Kunsthistorisches Museum - Das Museum zählt zu den zehn bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Seine Gemäldegalerie zeigt Meisterwerke von Dürer, Rubens, Tizian, Velazquez sowie die weltgrößte Bruegel-Sammlung. Sehenswert ist auch die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung und das Münzkabinett. Geöffnet täglich außer Montag von 10-18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr (außer Münzkabinett bis 18 Uhr).
Museumsquartier - befindet sich am östlichen Rand des 7. Bezirks gegenüber von Kunst- und Naturhistorischem Museum, einst "kaiserliche Hofstallungen", dann Messepalast und nun Museumsquartier. Es beherbert mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert mehrere Institutionen wie das Leopold Museum und das Museum moderner Kunst (Mumok, http://www.mumok.at), teilweise sind diese auch kostenlos zugänglich (zB Quartier 21). Der Innenhof lädt besonders im Sommer zum Verweilen ein und bietet auch einen kostenlosen Internetzugang über WLAN. Homepage Museumsquartier
Naturhistorisches Museum - Zu den bedeutensten Ausstellungsstücken zählt die ca. 25.000 Jahre alte "Venus von Willendorf" und ein Stückchen Mondgestein; Web: [2]
Pathologisch - anatomisches Museum (Narrenturm, [3]) Der so genannte Narrenturm wurde 1784 unter Kaiser Josef II als psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Im Narrenturm befindet sich das genannte Museum mit vielen Präparaten und Schauobjekten. Adresse: Altes Allgemeines Krankenhaus, Spitalgasse 2. Der Zugang zum Narrentrum befindet sich in der Van-Swieten-Gasse, jedoch kann man auch durch die Höfe des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses via Spitalgasse den Narrenturm erreichen)
Ring (Ringstraße) - Umschließt, weitgehend der früheren Stadtmauern folgend das Stadtzentrum (1. Bezirk, "Innere Stadt"). Entlang der rund 4 km langen Ringstraße ist eine Vielzahl historischer Bauwerke zu finden: die beiden großen klassizistischen Museen (siehe oben), Rathaus, Parlament, Burgtheater, Universität, Urania, Staatsoper etc.. Am Ring liegen auch einige große Parkanlagen (Stadtpark, Burggarten, Volksgarten, Rathauspark). Bei einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1 oder 2 auf dem Ring (Beginn an der Haltestelle Schottenring) bekommt man auch bei Schlechtwetter in kurzer Zeit einen schönen Eindruck von diesen Bauten.
Schatzkammer - befindet sich in einem Teil der Hofburg
Schloss Schönbrunn - Barockes Weltkulturerbe mit weitläufiger Gartenanlage. Interessante Führungen über die Kaiserfamilie im Schloß. Der prächtige Garten ermöglicht ausgedehnte und erholsame Spaziergänge.
Staatsoper - Nähe Karlsplatz, an der Ringstraße
Gasometer (U-Bahn Station Gasometer Linie U3, Die Gasometer sind vier ehemalige Gasspeicher des städtischen Gaswerkes Wien-Simmering, welches 1896 im Einfluss der historischen Ziegel-Industriearchitektur errichtet wurde. Sie zählen zu einer der größten Gasometer ihrer Art auf dem Europäischen Kontinent und wurden nach ihrer Außerbetriebnahme aufwendigst revitalisiert. Die vier Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelblau, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer entwarfen eine eigene Stadt in der Stadt innerhalb der historischen Gasometer-Ziegelaußenhülle und füllten diese mit Wohnungen, Büros, einem Einkaufszentrum, einem Kino, einer Veranstaltungshalle für Konzerte und einem Studentenwohnheim. Besonders für Architekturinteressierte zu empfehlen. (Es werden Führungen von Architektur- und Technikexperten für Besucher angeboten).
Insgesamt verfügt Wien über mehr als 300 Museen und Sammlungen.
Wer die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten lieber selbständig erkunden möchte, kann auf verschieden Angebote von Audiostadtführungen zugreifen. Es gibt diese Audioguides als zu bezahlenden Download für den eigene iPod oder mp3-Player, oder wer keine eigene Hardware besitzt oder Downloads zu umständlich findet, kann sich einen Audioguide auch online ausleihen. In diesem Fall wird der Audioführer an die Wiener (Hotel)-Adresse zugesendet!
Beliebteste Sehenswürdigkeiten (z.T. in Englisch):
Stephansdom (Wien) Der Stephansdom (eigentlich: ''Domkirche St. Stephan zu Wien'') am Wiener Stephansplatz (Bezirk Innere Stadt) ist seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/1479 Kathedrale (Bischofssitz) und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Der von Wienern mitunter auch kurz Steffl genannte Dom gilt als Wahrzeichen Wiens (...)
Schloss Schönbrunn Das Schloss Schönbrunn ist eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs und seit den 1960er Jahren eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Es liegt westlich der Wiener Innenstadt im Bezirk Hietzing.
Sein Name geht auf einen Kaiser Matthias zugeschriebenen Ausspruch zurück, der hier auf der Jagd einen artesischen Brunnen „entdeckt“ und ausgerufen haben soll: „Welch' schöner Brunn“. Aus diesem Brunnen wurde bis zum Bau der Hochquellwasserleitung auch Trinkwasser für den Hof gezapft.
Eine Hauptattraktion im Schlosspark ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt, der Tiergarten Schönbrunn.
1996 wurden Schloss und Park von Schönbrunn (engl.: Palace and Gardens of Schönbrunn) von der UNESCO zum Weltkulturerb (...)
Kapuzinerkirche (Wien) Die Kirche zur Heiligen Maria von den Engeln ist eine römisch-katholische Kirche des Kapuzinerordens am Neuen Markt im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Sie ist insbesondere für ihre Gruft bekannt, die Kapuzinergruft.
Geschichte und Architektur
Kirche und Gruft wurden 1618 von Kaiserin Anna, der Gemahlin des Kaisers Matthias gestiftet. Unter Ferdinand II. erfolgte 1622 die Grundsteinlegung, doch die Arbeiten an der Kirche verzögerten sich auf Grund des Dreißigjährigen Krieges und sie konnte erst 1632 vollendet werden. Die neue, schlicht gestaltete Kirche mit ihrer Giebelfassade hob sich deutlich von den umliegenden Adels- und Bürgerhäusern ab. Im Laufe der Zeit war die Kirche zahlreichen Umbauten unterworfen, am mar (...)
Kunsthistorisches Museum Wien - Das Museum zählt zu den zehn bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Seine Gemäldegalerie zeigt Meisterwerke von Dürer, Rubens, Tizian, Velazquez sowie die weltgrößte Bruegel-Sammlung. Sehenswert ist auch die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung und das Münzkabinett. Geöffnet täglich außer Montag von 10-18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr außer Münzkabinett bis 18 Uhr.
Hofpalast , [122]. This immense palace complex grew into a large, unwieldy series of buildings over the years and was the imperial residence of the Habsburg emperors until 1918. What began as a medieval castle whose chapel is the only original element of that building to survive was expanded and redecorated as the Habsburgs’ power increased correspondingly. The Palace Stables and Amalia’s Wing were added in the sixteenth century. The Imperial Chancery Wing, Court Library, and Spanish Riding School was added in the eighteenth. In the last century, St Michael’s Wing was tacked on and around 1900 the New Palace was completed. The contents of each separate building contain so many treasures that the time spent moving from one to another is like opening box after box of fabulous jewels – it's difficult to know when to stop. The Imperial Palace itself now houses the offices of the Austrian President, a convention center, and the Spanish Riding School with its Lipizzaner stallions. The Palace also houses several museums which are open to the public, including the Imperial Apartments, Sisi Museum and Imperial Silver Collection Kaiserappartements, Sisi Museum, Silberkammer where you can visit 22 state rooms open daily from 9AM-5PM; July-Aug: 9AM-5:30PM. The museums are wheelchair-accessible. These are the residential and state apartments of Emperor Franz Joseph I. and Empress Elisabeth popularly known as Sisi and show 19th-century imperial life. The Imperial Silver Collection displays unique items of the glittering world of imperial dining. You can purchase a single ticket for all three museums or purchase the Sisi Ticket, which entitles you to visit the Schönbrunn Palace, Hofburg with Audio Guide Imp. Apartments, Sisi Museum, Imp. Silver Collection, and Imperial Furniture Museum.
Jesuitenkirche (Wien)
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Schloss Belvedere ist eine von Johann Lucas von Hildebrandt (1668-1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736) erbaute Schlossanlage im Bezirk Landstraße. Das 'Obere' und 'Untere Belvedere' bilden mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble. Die beiden Schlossbauten beherbergen heute die Österreichische Galerie Belvedere. Am 15 (...)
Peterskirche (Wien) Die Peterskirche ist eine römisch-katholische Kirche im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt.
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Wiener Karlskirche in Wien, am Rande der Innenstadt und 200 m außerhalb der Ringstraße. Sie ist einer der bedeutendsten barocken (barockklassizistischen) Kirchenbauten nördlich der Alpen und hat als spektakuläre Besonderheit eine Kuppel in Form eines verlängerten Ellipsoids. Seit der Karlsplatz Ende der 1980er wieder als Ensemble hergestellt wurde, wirkt die Karlskirche nicht nur durch ihre Kuppel und die (...)
Schatzkammer (Wien) Die Schatzkammer ist ein Teil der Sammlungen des Hauses Habsburg, in dem diejenigen Teile zu finden sind, die die höchste dynastische oder religiöse Bedeutung hatten. Sie sind daher in eine Geistliche und eine Weltliche Schatzkammer gegliedert. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art.
Untergebracht ist diese Sammlung, die eine Abteilung des Kunsthistorischen Museums ist, im Schweizertrakt der Hofburg, wo sich zuvor die Küche befand. Original ist noch die schmiedeeiserne Eingangstür mit dem Monogramm Kaiser Karls VI., die als solche aber nicht mehr verwendet wird.
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Wiener Naschmarkt Der Naschmarkt ist ein Markt im Zentrum Wiens, der schon seit Langem für sein internationales Flair bekannt ist. Er liegt an der Wienzeile, zwischen Getreidemarkt/Secession und Kettenbrücke auf der überbauten Wien. Der Naschmarkt ist mit 2,315 Hektar der größte innerstädtische Markt in Wien und befindet sich zu drei Vierteln im sechsten Bezirk, das andere Viertel liegt im vierten Bezirk (...)
Neue Hofburg Die Neue Burg ist Teil der Wiener Hofburg und des monumentalen Kaiserforums, den Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer ab 1869 für Kaiser Franz Joseph planten und errichteten.
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Burgkapelle — The original chapel of the Palace, built in Gothic style 1447-1449, was made over in Baroque style. On Sundays and Catholic holidays of which the Austrians celebrate many, the Court Musicians perform here. This group is made up of members from the Vienna Boys Choir, as well as performers from the orchestra and choir of the Vienna State Opera.
Parlament Das Parlament (von altfranz.: parlement „Unterredung“; franz.: parler „reden“) ist die Volksvertretung, die aus einer oder zwei Kammern bestehen kann.
Im übertragenen Sinn werden heute auch andere politische Versammlungen mit dem Begriff bezeichnet. Diese Versammlungen stellen jedoch keine vom Volk legitimierten Volksvertretungen dar.
enge Vereinigungen von Staaten (z. B. das Europäische Parlament der Europäischen Union)
Parlamente von Nationalstaaten (Einheitsstaaten oder Bundesstaaten)
Keine Parlamente im staatsrechtlichen Sinne sind hingegen die Gemeindevertretung (Gemeinderäte) in Deutschland oder Österreich sowie die für Bezirke tätigen Gremien.
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Ankeruhr in der Altstadt Wiens. Die Ankeruhr gilt als einer der herausragendsten Werke des Jugendstils und ist eine beliebte Touristenattraktion. Die Ankeruhr ist genau genommen eine Brücke, die die beiden Teile des Ankerhofes miteinander verbindet. Die "Uhrbrücke" hat eine Spannweite von 10m sowie eine Höhe von 7,5m. Die Uhr selbst hat einen Durchmesser von 4m (...)
Künstlerhaus Wien
Das Künstlerhaus Wien ist ein Ausstellungsgebäude an der Wiener Ringstraße. Es liegt am Karlsplatz neben dem Gebäude des Wiener Musikvereins.
Das Künstlerhaus wurde 1865–1868 von der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus, der ältesten Künstlervereinigung Österreichs, errichtet und dient seither als Ausstellungszentrum für Malerei, Bildhauerei, Architektur und angewandte Kunst. Bereits 1897 spalteten sich einige moderne Künstler vom Künstlerhaus ab und gründeten die Wiener Secession. Seit 1947 betreibt das Künstlerhaus auch ein Kino, das unter anderem eine der Spielstätten des jährlichen Film Festivals Viennale ist.
Baugeschichte
Architekt war August Weber (1836–1903), der kurz zuvor auch das Gartenbaugebäude auf der Ringstraße errichtet hatte. Die Wiener Firma Anton Wasserburger führte sämtliche Steinmetzarbeiten durch, dabei wurden vorrangig St. Margarethener und Wöllersdorfer Stein sowie Kaiserstein aus Kaisersteinbruch ver (...)
Pasqualati-Haus Das Pasqualati-Haus befindet sich im 1. Wiener Gemeindebezirk, Mölker Bastei 8. Bauherr des barocken Gebäudes war Johann Baptist Freiherr von Pasqualati, in seiner heutigen Form besteht es seit 1791. Pasqualati war Gönner von Ludwig van Beethoven, den er in seinem Haus acht Jahre lang (1804 bis 1808 und 1810 bis 1814) leben ließ. Beethovens Wohnung im 4. Stock, in der er seine 5. und 6 (...)
Wiener Pestsäule
Hofburg - Sitz des Bundespräsidenten, beherbergt in einem anderen Gebäudeteil auch die Nationalbiliothek. Lage: 1. Bezirk, an der Ringstraße im Bereich Heldenplatz, Nähe Station Volkstheater und Herrengasse jeweils U3. Besichtigung der Privatgemächer Kaiserappartements von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Gattin, der Kaiserin Elisabeth. Kaiserliches Tafel- und Küchengerät ist in der Silberkammer
Kapuzinergruft Die Kapuzinergruft, auch Kaisergruft genannt, ist eine Begräbnisstätte der Habsburger und Habsburg-Lothringer in Wien. Die Gruft befindet sich am Neuen Markt, unter der Kapuzinerkirche und wird von den gleichnamigen Ordensbrüdern, den Kapuzinern betreut.
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Maria am Gestade Maria am Gestade ist eine gotische Kirche in der Innenstadt von Wien, nahe dem Donaukanal. Sie war die traditionelle Kirche der Donauschiffer. Der Name leitet sich von der ehemaligen Lage der Kirche am Hochgestade eines Armes der damals noch unregulierten Donau ab. Es heißt, dass schon seit dem 9. Jahrhundert an dieser Stelle eine hölzerne Kirche oder Kapelle bestanden haben soll (...)
Ruprechtskirche Die Ruprechtskirche ist eine der ältesten Kirchen der Stadt Wien. Sie befindet sich auf dem Ruprechtsplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. (...)
Akademie der bildenden Künste Wien Die Akademie der bildenden Künste Wien ist eine staatliche Kunstakademie in Wien und eine der ältesten Kunstakademien Europas.
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Albertina (Wien) Die Albertina ist ein Museum im Palais Erzherzog Albrecht im Stadtzentrum von Wien. Es beherbergt eine der größten und bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt mit einem Umfang von ungefähr 65.000 Zeichnungen und über einer Million druckgrafischer Blätter. Der Rahmen der ausgestellten und archivierten Exponate reicht von der Spätgotik bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Der Name „Albertina“ stammt von ihrem Begründer Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen.
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Heeresgeschichtliches Museum Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien zeigt Exponate aus der Geschichte des österreichischen Militärwesens, vor allem Gemälde, Fotografien, Uniformen, Schlachtschiffmodelle, Waffen und Dokumente. Der Museumsbau befindet sich im sogenannten Arsenal, einem historischen Gebäudekomplex aus der Zeit der Monarchie (...)
Aktivitäten
Als erste Annäherung an das historische Wien ist es ratsam, eine Fahrt mit einer der "Ringlinien" zu unternehmen. Besonders sehenswert sind die historischen Gebäude und Parks links und rechts der Prachtstraße aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Fahrt einmal rundherum dauert etwa eine halbe Stunde. Die Straßenbahnlinien 1 und 2 fahren jedoch seit Oktober 2008 nicht mehr eine Runde entlang der gesamten Ringstraße rund um den 1. Bezirk, sondern nur noch eine Teilstrecke und dann jeweils in Außenbezirke, da sich dies als verkehrstechnisch zweckmäßiger erwiesen hat.
Die Linie 1 ist aber nach wie vor interessant, da sie heute im Innenstadtbereich in beide Richtungen ab Oper/Karlsplatz über die westliche Ringstraße fährt, wie bisher weiter über den Franz-Josefs-Kai beim Donaukanal, anschließend vorbei am Hundertwasserhaus und weiter in den Prater. Weiters gibt es die speziell für Stadtrundfahrten ausgerüstete "Vienna Ring Tram", welche eine komplette Runde fährt, für die jedoch ein Sondertarif gilt. Man kann die Ringrunde auch mit 1 & 2 fahren, dazu muß man bei "Kärnterring, Oper" von 1 auf 2 und am "Schwedenplatz" von 2 auf 1 umsteigen (wenn man gegen den Uhrzeigersinn fährt.)
Einkaufen
Zum Einkaufen in Wien empfehlen sich die folgende Einkaufsstraßen:
1., Kärntner Straße (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A) - tendenziell elegant und teuer
1., Kohlmarkt (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A) - Nobelmeile Wiens - Flagshipstores diverser sehr teurer und eleganter Marken
3., Landstraßer Hauptstraße (erreichbar mit U3, 4A, 74A) mit Einkaufszentrum "Galeria" und einigen alteingesessenen Geschäften (Teller) [4]
6. & 7., Innere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U2, U3, 2A, 13A, 14A) - die Wiener Einkaufsstraße, die alles für den "Normalverbraucher" bietet
7., Neubaugasse (erreichbar mit U3, 13A, 14A, 48A, 49) - viele kleinere Boutiquen, Second-Hand Stores (v.a. im Bereich zwischen Mariahilfer Straße und Burggasse)
12., Meidlinger Hauptstraße (erreichbar mit S-Bahn, U4, U6, WLB, 62)
15., Äußere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U3, U6, 5, 6, 9, 18, 52, 58) - der außerhalb des Gürtels gelegene Teil der Mariahilfer Straße zieht seit kurzem auch internationale Ketten an
Im 1. Bezirk lohnt es sich auch immer, in den Seitengassen zu stöbern!
Küche
Sachertorte
Wiener Schnitzel
Essen: Ob 5-Sterne-Restaurant, Gasthaus, Beisl oder Würstelstand - das Gastronomieangebot ist in Wien umfassend und trotz eines Teuerungsschubs nach der Einführung des Euros im europäischen Vergleich sehr günstig. Besonders zu empfehlen sind die Wiener Kaffee- und Gasthäuser, in denen neben einer großen Auswahl an Kaffee auch typische Wiener Küche angeboten wird.
Berühmt ist Österreich für seine Süßspeisen, wie z.B. die Sachertorte, der Kaiserschmarrn, der Germknödel oder die Palatschinken.
Die ausländische Küche ist durch viele Pizzerien, chinesische, griechische Restaurants, Sushi-Bars usw. vertreten. Auch die internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Burger King, Starbucks und KFC findet man hier, ergänzt durch europäische Gegenstücke wie Schnitzel- und Kebabhäuser.
Trinken: Das Wiener Wasser ist - ein Unikum bei Großstädten - von höchster Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden. Es stammt aus zwei Hochquellen in den Alpen und wird kilometerweit über historische Wasserleitungen ins Stadtgebiet transportiert. In der Inneren Stadt und in den größeren Parks finden sich immer wieder Trinkwasserbrunnen. In den Wintermonaten werden diese jedoch aufgrund Vereisungsgefahr abgedreht. In diesem Fall kann man auf ein 16er-Blech zurückgreifen, dem Bier der letzten Wiener Großbrauerei.
Nachtleben
In Wien gibt es außerordentlich viele Möglichkeiten das Nachtleben zu genießen, zeichnet sich die Stadt doch durch eine der weltweit höchsten Dichte an Lokalen pro Einwohnern aus. Zur besseren Übersicht sind die Lokale in den jeweiligen Bezirksseiten unter "ausgehen" zu finden.
Saisonale Events:
Vor allem im Sommer sind auch die Events im Kursalon Hübner, den Gasometern und andere spezielle Events, wie das jährliche Donauinsel-Fest zu beachten.
Eine sehr empfehlenswerte Location im Sommer ist in jedem Fall der Rathausplatz, auf dem in den Monaten Juli und August täglich bei Einbruch der Dunkelheit Opernfilme (oder auch Operetten oder Konzerte) auf Großleinwand gezeigt werden, während man die Möglichkeit hat, an verschiedenen Ständen den ganzen Tag über Speisen und Getränke aus Wien und aller Welt zu probieren. Weitere Open-Air-Filmveranstaltungen, bei denen für das leibliche Wohlergehen gesorgt ist, gibt es unter anderem im Wiener Augarten, bei der Augarten-Porzellanmanufaktur, im Prater, in der Wiener Krieau und im Schloss Neugebäude in Simmering.
Die "Strandbar Hermann" (U1 / U4 Schwedeplatz, bei der Urania) bietet im Sommer dank Sand und Sonnenliegen einen angenehmen Rahmen um einen netten Abend mit Freunden zu verbringen. Ebenfalls Open-Air findet man bei U4 Roßauer Lände die sogenannte "Summer Stage" - hier lässt sich unter freiem Himmel kulinarisches Programm genießen.
Da in Wien, im Vergleich zu anderen Grossstädten Europas, relativ spät ausgegangen wird (oft ist bis 1 oder 2 Uhr in der Früh nicht viel los und die Höhepunkte der Parties werden gegen 4 oder 5 erreicht), gibt es viele Möglichkeiten Afterparties zu besuchen. Dafür bieten sich zum Teil speziell dafür ausgerichtete Lokale, wie zum Beispiel das Robert Goodman (4., Rechte Wienzeile 23) oder das Studio 54 (1., Riemergasse 13) an. Öfters finden Afterparties auch im Empire Club (1., Rothgasse 9) statt.
Auch für Lesben, Schwule und Transgender hat Wien eine vielfältige Szene zu bieten, welche sich besonders im Bereich um den Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse, U4 Pilgramgasse) etabliert hat. Die Szene für Lesben befindet sich jedoch eher nicht dort; lustige Abende erlebt man im Camera Club (G-Spot) im U96 (Hot Stuff) und im Studio 54 (las chicas).
Aktuelle Informationen dazu sowie Partytipps findet man auf gayboy.at [5] oder auf rainbow.at [6]
Auf Event-Homepages wie hauptstadt.at [7], oe4.com [8], cycamp.at [9], eventszene.at [10] und ubivo.de [11], können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen.
Zu den bekanntesten Clubs gehören der "Volksgarten" [12] und die "Passage" [13]. Von Hip-Hop über House wird hier szenekundigem Publikum viel bei gehobenen Eintrittspreisen (€ 10-15,-) geboten, die Türpolitik ist hart: auf gute Kleidung wird stets geachtet!
Alternatives Publikum findet sich z. B. im "FLEX" [14] sowie in der "Arena" [15]. In beiden Locations ist aufgrund des hohen Lärmpegels (enorme Musikanlagen) gratis Gehörschutz erhältlich.
Stets aktuelle Informationsquelle über Gastronomie- und Kulturaktivitäten in Wien ist www.onduty.info [16]. Angenehm: keine lästigen Werbebanner oder Popups. Praktisch: der interaktive Stadtplan von Wien.
Auch nett: www.kulturpfad.at [17] - Literatur, Musik und Kabarett-Seite für Wien.
Sicherheit
Wien ist eine der sichersten Städte der Welt. Auch Frauen können sich rund um die Uhr in praktisch allen Stadtteilen bedenkenlos bewegen. Übergriffe auf Lesben, Schwule und TransGender-Personen kommen praktisch nicht vor und beschränken sich in der Regel auf verwunderte Blicke.
Es ist ratsam, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Frauen ist anzuraten, beim Gang zum Frühstücksbuffet im Hotel ihre Handtaschen nicht ohne Aufsicht zurückzulassen (Diebe buchen sich gelegentlich, bestens gekleidet und ausgestattet, in der Qualitätshotellerie ein und scheinen "über jeden Verdacht erhaben").
Gelegentlich ziehen während der Fahrt Bettler durch U-Bahn-Garnituren. Ihnen nichts zu geben ruft zumeist keine Aggressionen hervor.
Insbesondere bei des Deutschen Unkundigen geben sich immer wieder Kriminelle als Polizisten in Zivil aus und weisen auf Kopiergeräten erstellte Fantasieausweise vor. Sie sind darauf aus, bei "Drogenkontrollen" an Geldbörsen und Brieftaschen heranzukommen.
In der U-Bahn-Passage Karlsplatz besteht ein Treffpunkt für Punker, Drogenabhängige, Betrunkene, Menschen mit großen Hunden oder mit anderen Auffälligkeiten. Sie werden von der dortigen Polizeistation – auch mit Videokameras – überwacht und von Sozialdiensten betreut und sind für Passanten zumeist völlig ungefährlich.
In- und ausländische Obdachlose verbreiten regelmäßig die gut gemachte Stadtzeitung Augustin. Vom Kaufpreis, 2 €, verbleibt 1 € beim Verkäufer. Das Blatt bzw. seine Verkäufer sind unterstützenswert.
Bei der Abreise aus Wien per Flug bedenken Sie bitte den Zeitaufwand für die ausführlichen Sicherheitskontrollen, die Sie im Flughafen passieren müssen.
Klarkommen
Gratis-Stadtpläne des WienTourismus sind zu erhalten:
in vielen Hotels,
in der Tourist-Info Wien am Albertinaplatz hinter der Staatsoper (U-Bahn-Station Karlsplatz U1, U2, U4, Ausgang Oper, täglich 9–19 Uhr, Tel. 24 555),
im Stadtinformationszentrum im Rathaus (Direkteingang vom Friedrich-Schmidt-Platz, U-Bahn-Station Rathaus U2, oder vom Arkadenhof des Rathauses, werktags 8–18 Uhr, telefonisch auch samstags 9–14 Uhr, Tel. 525 50) und
bei den Informationsstellen der Wiener Linien (z.B. U-Bahn-Station Westbahnhof U3, U6).
Es gibt eigene Stadtpläne für Lesben/Schwule/Bisexuelle/TransGender. Diese sind in der Rosa Lila Villa im 6. Bezirk, U-Bahn-Station Pilgramgasse U4, erhältlich. Große Faltpläne und Buchpläne sind in Buchhandlungen und einigen Tabak-Trafiken zu kaufen.
Offizielle Website des WienTourismus in 12 Sprachen: [29]
Offizielle Website der Stadtverwaltung mit interaktivem Stadtplan bis zu 1:1000: [30]
Botschaften Konsulate
Die Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kommunizieren
Begrüßung: Ein herzliches "Grüß Gott" hat sicherlich nichts mehr mit dem tiefen Glauben der Österreicher zu tun, sondern ist eine der vielen liebgewonnen Traditionen. Auch als Gast - egal welcher Religion - kann man diesen Gruß daher verwenden.
Will man den Wiener Nerv bei einer Begrüßung treffen, so verwendet man ein beherztes "Grüß' Sie!".
Um die Mittagszeit herrscht in vielen öffentlichen Gebäuden/Ämtern/etc. die Grußformel "Mahlzeit" vor. Diese hat nichts mit dem Essen zu tun, sondern dient dem Gruß in der Zeit von 11-14h.
Wien ist zwar eine Weltstadt, aber das goldene Wienerherz kann man im Prinzip nur dadurch gewinnen, wenn man sich wissentlich bemüht österreichische Bezeichnungen zu wählen. Bitte keine "Stullen", "rote Beete" oder "Weißweinschorle" ordern, das wird maximal mit einem Stirnrunzeln belohnt. Belassen Sie die Intonation ihrer Sprache und versuchen Sie sich mit den so fremd klingenden österreichischen Wörtern. Die Wiener werden es Ihnen mit einem Lächeln danken. Sie ahnen gar nicht wie schnell sich eine lustige Runde bildet, die ihnen versuchen wird das "rl" in "Sackerl" und "Mäderl" richtig aussprechen zu helfen. (Nicht wundern - genießen!)
Gewichtsangaben beim Einkauf von Wurst oder Käse werden in Dekagramm (1 Deka = 10 Gramm) getätigt.
Wien hat ein umfassendes Netz an gratis WLAN Hotspots: Liste freier Internetzugänge.
Aber auch die Begrüßung: "Servas" (mit einem lang gezogenen A) ist weit verbreitet,vor allem unter den jungen Wienern. Servas/Servus wird auch zum Abschied verwendet. Beliebt dafür ist auch das vertraute "Baba".
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