Rio de Janeiro ist mit 13 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Brasiliens und gleichzeitig das bekannteste Reiseziel des Landes. Es liegt im Südosten des Landes im gleichnamigen Bundesstaat am Atlantik.
Seine Bekanntheit verdankt die Stadt vor allem ihrer wunderschönen Lage zwischen von üppiger Vegetation bedeckten Küstengebirgen und dem Meer. Die Strände werden jährlich von Millionen Touristen besucht. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der weltberühmte Karneval, bei dem Tausende Tänzer der Sambaschulen durch die Straßen ziehen, für die Hauptumzüge wurde sogar ein eigenes Stadion, der Sambódromo gebaut.
Die Stadt war lange Zeit Hauptstadt Brasiliens und auch ihr wirtschaftliches und kulturelles Zentrum, bis in den 50er Jahren die Retortenhauptstadt BrasÃlia gebaut wurde. Gleichzeitig wurde Rio von der Bedeutung her von Sao Paulo überrundet, das heute die größte Stadt des Landes ist. Dennoch ist Rio de Janeiro nach wie vor ein wichtiges Zentrum der Wirtschaft Brasiliens mit viel Industrie; sein Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt gehört zu den höchsten des Landes. Dennoch existiert auch in Rio ein großes Gefälle zwischen Arm und Reich, das wegen der hohen Bevölkerungsdichte auf einem nur schmalen bebauten Streifen hier besonders auffällt. Das beste Beispiel hierfür sind die Favelas, informelle Elendsviertel, die teils nur wenige hundert Meter von den Vierteln der Reichen entfernt liegen.
Heute ist Rio de Janeiro eine kosmopolitische Metropole mit Einflüssen aus fast allen Kontinenten. Die Mehrzahl der Einwohner stammt von Europäern ab, man findet jedoch auch viele Afro-Brasilianer, deren Einfluss sich vor allem im Samba wiederspiegelt, dem charakteristischsten Tanz dieser Region.
Das Klima ist mild, fast tropisch und feucht. Beste Reisezeit ist der Winter (Mai bis Oktober), in dem die Temperaturen tagsüber um 25-28 Grad liegen und es nur selten regnet. Selbst nachts fallen die Temperaturen kaum unter 20 Grad. Der Sommer ist schwülheiß und sehr feucht.
Stadtteile
Rio de Janeiro hat 159 Stadtviertel (Barrios). Die bekanntesten sind Barra da Tijuca, Catete, Cidade de Deus, Copacabana, Estácio, Flamengo, Gávea, Humaitá, Ipanema, Lapa, Leblon, Santa Teresa und Urca.
Hintergrund
Rio de Janeiro liegt unmittelbar nördlich des südlichen Wendekreises, eingebettet zwischen dem Atlantik im Süden, der Guanabara-Bucht im Osten und den Ausläufern der Serra do Mar, einem Teil des zentralbrasilianischen Hochlandes, im Norden und Westen. Das administrative Stadtgebiet hat eine Fläche von 1182 Quadratkilometer und liegt durchschnittlich 31 Meter über dem Meeresspiegel.[3] Es ist geprägt durch die Buchten und Strände entlang der Ufer, sowie durch Morros genannte Granithügel, die zu den Ausläufern der Serra do Mar gehören.
Zu diesen Granithügeln gehören auch die beiden Wahrzeichen Rios, der 394 Meter hohe Zuckerhut, unmittelbar auf einer Halbinsel in der Guanabara-Bucht gelegen, sowie der 704 Meter hohe Corcovado mit der Christusstatue auf dem Gipfel. Der höchste Punkt des Stadtgebietes ist der 1022 Meter hohe Pico da Tijuca, der inmitten eines ausgedehnten Naturschutzgebietes liegt.
Durch eine Hügelkette wird das Stadtgebiet in zwei Teile getrennt, dem entlang der Atlantikküste liegenden Stadtteil Süd-Rio mit den berühmten Strandbezirken Ipanema und Copacabana und dem nördlichen Teil mit dem historischen Stadtzentrum, dem heutigen Geschäftszentrum sowie den neueren Stadtteilen im Norden.
Flugzeug
Der Flughafen Galeao auf einer nahen Insel wird von mehreren Ländern der Welt angeflogen und ist nach Sao Paulo die zweitgrößte Drehscheibe des internationalen Flugverkehrs in Brasilien. Daneben gibt es noch den innerstädtischen Flughafen Santos Dumont, von dem aus alle halbe Stunden Flugzeuge nach Sao Paulo fliegen.
Nächste Flughäfen:Rio De Janeiro, Santos Dumont (Rio De Janeiro), 3.8 km, (SDU)
Rio De Janeiro, Galeao Antonio Carlos Jobim (Rio De Janeiro), 11.3 km, (GIG)
Juiz De Fora, Francisco De Assis (Juiz De Fora), 124.9 km, (JDF)
Macae (Macae), 160.7 km, (MEA)
Campos, Bartolomeu Lisandro (Campos), 237.6 km, (CAW)
Sao Jose Dos Campos (Sao Jose Dos Campos), 299.6 km, (SJK)
Sao Paulo, Guarulhos Intl (Sao Paulo), 339.0 km, (GRU)
Belo Horizonte, Pampulha (Belo Horizonte), 354.8 km, (PLU)
Sao Paulo, Congonhas (Sao Paulo), 361.7 km, (CGH)
Belo Horizonte, Tancredo Neves International (Belo Horizonte), 372.4 km, (CNF)
Ipatinga, Usiminas (Ipatinga), 389.3 km, (IPN)
Campinas, International (Campinas), 402.5 km, (CPQ)
Campinas, Sao Paulo, Viracopos (Campinas), 403.0 km, (VCP)
Vitoria, Eurico Sales (Vitoria), 421.8 km, (VIX)
Bus
Busse fahren von Rio de Janeiro aus in praktisch alle Ecken Brasiliens. Es gibt auch Verbindungen in die Nachbarländer, insbesondere nach Argentinien und Uruguay.
Auto
Das Straßennetz in der Region um die Stadt ist gut ausgebaut. Mit dem relativ nahen Sao Paulo ist Rio über eine Autobahn verbunden.
Mobilität
Es gibt eine U-Bahn in Rio de Janeiro, die allerdings nur zwei Linien hat. Deswegen wird der größte Teil des Stadtverkehrs von Bussen bewältigt. Es gibt auch eine Straßenbahnlinie: o bonde (vom Zentrum nach Santa Teresa). Auf den Zuckerhut (Pao de Azucar) fährt eine Seilbahn, während auf den Corcovado eine Bergbahn und ein Bus fährt. Nach Niterói verkehrt zudem eine Fähre.
Taxi
Taxis verkehren so gut wie ueberall in Rio de Janeiro. Die meisten Taxifahrer fahren mit einem Festpreis und weigern sich das Taximeter einzuschalten. Eine Fahrt vom Flughafen zur Copacabana oder Ipanema kostet 70 Real (80 wenn man direkt zum Taxi hingeht und nicht vorher in dem Ankunftsterminal eins reserviert). Eine Fahrt in der suedzone (Copacabana, Ipanema, Zuckerhut, etc.) kostet 15 Real.
Man sollte sich auf keinen Fall von der Suedzone auf den Cocovado hochfahren lassen, dass kostet naemlich richtig. Auch wenn die Taxifahrer meinen sie wuerden nur 100 Real fuer Hin- und Rueckfahrt verlangen, dass sie auf einen warten wuerden und es egal waer wie lamge man braucht. In wirklichkeit berechnen sie die Wartezeit zum Festpreis hinzu.Lieber fuer 25 Real zur Zahnradstation fahren lassen, dann noch 36 Real fuer die Zugfahrt zahlen und eine wunderbare Aussicht geniessen!
Tipp: Beim Aufstieg hat man die Beste Aussicht in Fahrtrichtung rechts.
Sehenswürdigkeiten
Die Sehenswürdigkeiten nehmen in Rio de Janeiro kein Ende. Phantastisch gelegen zwischen einem Tafelgebirge und dem Atlantischen Ozean bietet Rio ein breites Spektrum von Attraktionen.
Seilbahn zum Zuckerhut
Zu den berühmtesten gehören sicherlich der Zuckerhut und der Cristo Redentor, das Wahrzeichen der Stadt. Auf dem 710 m hohen Corcovado steht der Cristo auf dem höchsten Sockel der Welt und breitet seine Arme über die Stadt aus. Mit der Corcovado-Bahn (lange Wartezeiten in Kauf nehmen!) oder mit dem Taxi (grundsätzlich nur gegen "Sonderpreis", aber eine ideale Alternative zur Bahn) erreicht man den Gipfel, von dem aus man eine überwältigende Aussicht über die Stadt, die Guanabara-Bucht, das Meer und die Strände von Botafogo, Copacabana und Ipanema hat. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich die allerdings teuren Helikopter-Rundflüge.
Von der Praia Vermelha im Stadtteil Urca gelangt man mit der Gondelbahn auf den Zuckerhut. Oben lohnt sich nicht nur der atemberaubende Ausblick, sondern auch ein Rundgang durch den kleinen Park. Besonders Eindrucksvoll ist bei klarer Sicht der Sonnenuntergang, nach dem man unter sich die Stadt zum Nachtleben erwachen sieht.Im Zentrum bietet sich der Platz Largo da Carioca als Ausgangspunkt für viele Exkursionen an. Nur wenige hundert Meter von hier entfernt befindet sich die Confeitaria Colombo, Rios bekanntestes und wohl schönstes Café. Nur einige Minuten von hier entfernt befinden sich Saára, ein riesiger Basar, der sich durch viele Strassen und Hallen zieht, und der Park Campo de Santana, in dem man mitten in der Metropole ein wenig Ruhe unter herrlichen Baumriesen genießen kann.
Ebenfalls nahe des Platzes befindet sich Cinelândia, ein weiterer Platz, um den herum das Theater, das Museum der schönen Künste und die Nationalbibliothek angesiedelt sind. Läuft man von hier aus Richtung Ende des Platzes befindet man sich bereits ganz in der Nähe des Museums der modernen Kunst.Vom Largo da Carioca-Platz aus sieht man bereits das kubisch geformt Gebäude der Petrobras, zu dessen Füßen sich die Haltestelle der Bondinho, der antiken Straßenbahn befindet. Eine Fahrt mit diesem Kleinod sollte man sich nicht entgehen lassen, denn für ein paar Cent führt sie durch das wunderschöne alte Villenviertel Santa Teresa, das heute von alternativen Leuten und Künstlern gerne bewohnt wird.
Wieder am Largo da Carioca-Platz, bringt einen die Metro schnell nach Maracaná, dem sagenumwobenen Fussballstadion. In direkter Nachbarschaft liegt der Zoo, der viele tropische Tiere beheimatet.
Ferner empfiehlt sich ein Besuch des botanischen Gartens, der viele Blumen und Bäume präsentiert, aber auch ein Stück Atlantischen Regenwald, in dem man Affen, Schmetterlinge und kleine Echsen entdecken kann.
Und natürlich ist kein Besuch vollständig ohne die berühmten Strände Copacabana und Ipanema. Die Strände sind unterteilt durch die Nummerierung der Lebensretter-Posten, und verschiedene Gruppen verabreden sich an unterschiedlichen "Postos". So ist zum Beispiel der Posto 8 ein Muß für alle homosexuellen Rio-Reisenden, und wer sich dem jungen alternativen Volk anschließen möchte, der ist am "Posto 9 1/2" bestens aufgehoben.
Beliebteste Sehenswürdigkeiten (z.T. in Englisch):
Museu da República Erbaut auf dem ehemaligen Präsidentenpalast, beherbergt dieses Museum Dauerausstellungen über die jüngsten Geschichte Brasiliens (von 1889 an). Eine der wichtigsten Merkmale ist der Ort, an dem sich Präsident Getúlio Vargas 1954 erschossen hat (in Catete).
Museu Nacional de Belas Artes Enthält große Gemälde aus Academicist und neoklassischen brasilianischen Künstlern, ebenso wie viele Kopien von europäischen Skulpturen.
Botanischer Garten Rio de Janeiro befindet sich im Stadtviertel Jardim Botânico im Süden der Stadt. Er wurde 1808 von Johann VI. gegründet. Auf einer Fläche von etwa 140 Hektar beherbergt der Botanische Garten ca. 6.500 Arten, darunter einige vom Aussterben bedrohte. Der Botanische Garten von Rio zählt zu den zehn wichtigsten seiner Art weltweit [http://www.braziltour.com/site/ge/cidades/materia (...)
Cristo Redentor (Brasilien) auf dem Berg Corcovado in den Tijuca-Wäldern im Südteil der Stadt. Die Errichtung der Christusstatue Monumento Cristo Redentor war ursprünglich aus Anlass der hundertjährigen Unabhängigkeit Brasiliens geplant. Die Entwürfe stammen vom brasilianischen Bauingenieur Heitor Silva Costa (...)
Corcovado (Brasilien) Der Corcovado (deutsch: der Bucklige) ist ein Berg in Rio de Janeiro, auf dem das Wahrzeichen der Stadt, die mit Sockel 38 Meter hohe Christus-Statue Cristo Redentor, steht. Unterhalb liegt der Tijuca-Nationalpark. Der Corcovado ist 710 m hoch und bietet einen spektakulären Blick über Rio de Janeiro und die Guanabara-Bucht.
Eine Serpentinenstraße und eine Zahnradbahn, die Corcovado-Bergbahn, führen bis nahe an den Gipfel des Corcovado. Antonio Carlos Jobim hat dem Corcovado ein gleichnamiges Lied gewidmet.
Seit 2003 gibt es zusätzlich zur Treppe mit 220 Stufen auch Panorama-Aufzüge und Rolltreppen, um die Aussichtsplattform bei der 1931 eingeweihten Statue zu erreichen.
(...)
Zuckerhut (Felsen) Der Zuckerhut ist ein 396 m hoher, steil aufragender Granitfelsen, der auf der Halbinsel Urca in der Guanabara-Bucht liegt. Er gilt neben dem Corcovado mit seiner Christusstatue Cristo Redentor als das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Seinen Namen trägt er, da seine Form an einen Zuckerhut erinnert.
Metropolitan Cathedral Eine ziemlich bizarre, moderne Kathedrale wie ein Vulkan geformt, mit einem sehr eindrucksvollen Inneren. Eine der berühmtesten Entwürfe des braslianischen Architekten Oscar Niemeyer.
Carioca Aqueduct hier wurde einmal Wasser aus Quellen in die Innenstadt gebracht - nun noch von der einzigen Straßenbahn-Linie (in Lapa) verwendet.
Museu da Chácara do Céu , Rua Murtinho Nobre, 96, Santa Teresa. An art and antique museum with a good collection of works by modern masters. During Carnaval 2006 some of its most famous works of art were stolen while a procession passed by outside.
Parque Guinle
Campo de Santana
Museu Museu de Astronomia e Ciências Afins Astronomy Museum - Also has an observatory in São Cristóvão.
Museu do Trem Train Museum - A modest collection of 19th century engines, train cars and streetcars in Engenho de Dentro.
Museu da Imagem e do Som Image and Sound Museum - For researchers about Brazilian film, radio, and broadcasting industry downtown.
MAM - Museu de Arte Moderna Museum of Modern Art - The second most important contemporary art museum in Brazil, after MASP downtown, next to Santos Dumont airport. Modernist architecture spreading over almost the sea.
Candelária Church - Neoclassic cathedral next to CCBB. Inside Candelária cathedral, in downtown.
Lagoa Rodrigo de Freitas - A large lagoon in the middle of South Zone, with great views to Corcovado and Ipanema and Leblon beaches; you can jog or cycle all the way round; there are skating areas and you can hire little peddle-operated boats.
Copacabana Beach
Santa Teresa Santa Teresa ist ein malerischer, auf einem Hügel gelegener Stadtteil von Rio de Janeiro. Er grenzt an die tiefer gelegenen Stadtteile Cosme Velho, Laranjeiras, Catete, Glória, Lapa, Bairro da Fátima. Von den beiden letztgenannten Stadtteilen aus ist es nur ein kurzer Weg ins Zentrum.
Santa Teresa unterscheidet sich völlig von den anderen Stadtteilen Rios. Besonders Europäer zieht es hierher und das nicht nur als Touristen. Viele Ausländer, darunter auch etliche Deutsche haben sich hier niedergelassen und stehen damit in einer alten Tradition. Von jeher war Santa Teresa ein Viertel, in dem sich deutsche Auswanderer zu Hause gefühlt haben.
Das Viertel ist in den vergangenen Jahren immer mehr ins Zentrum touristischer Aktivitäten gerückt. Neben kleinen Museen, Restaurants und kleinen Bars lockt auch die "bonde" - die Straßenbahn - , mit der man bis zum Corcovado, auf dem die Christusstatue steht, fahren kann.
Sambodrome
Pedra da Gavea Pedra da Gávea ist ein 842 m hoher Felsen in der Floresta da Tijuca in Rio de Janeiro und liegt zwischen den Stadtvierteln São Conrado und Barra da Tijuca im Westen der Stadt. Er besteht hauptsächlich aus Gneis und Granit.
Maracanã-Stadion Das Maracanã-Stadion, eigentlich Estádio Jornalista Mário Filho, ist eine Konzert- und Wettkampfstätte in der Küstenstadt Rio de Janeiro in Brasilien und das sechstgrößte Fußballstadion der Welt. (...)
Escadaria Selarón is a stairway covered by colorful tiles and ever evolving art work of chilean artist Jorge Selarón. It connects Rua Joaquim Silva in Lapa to Rua Pinto Martins in Santa Teresa.
Museu Carmen Miranda in Flamengo Park has an amusing collection of photographs, posters, musical recordings, and of course gigantic fruity hats worn by the singing star. The building looks like an abandoned space capsule in the middle of the park.
Museu da República (Palácio do Catete) Museum of the Republic - Hosted on the former presidential palace, this museum hosts permanent exhibitions about recent Brazilian history from 1889 on; one of main features is the room where president Getúlio Vargas shot himself in 1954 in Catete.
Lapa
Vor 10 Jahren standen hier nur Transvestiten an den Straßenrändern. Das Viertel hat es durch einen aktiven Kulturkampf geschafft, dass heute selbst Playboys von Copacabana und Ipanema an den Straßenrändern stehen und Caipirinha oder Cerveja trinken.
Avenida Mem de Sá reiht einen NightClub nach dem anderen auf. Unter den Arcos da Lapa herrscht buntes Leben. Wenn Ihr in der Masse bleibt, ist es auch ungefährlich (selbst für Gringos; Taschendiebe gibt es natürlich überall). Circo Voador ist der kulturelle Aktivkern von damals, der mittlerweile auch schon ein Club mit Eintritt ist, aber immerhin ein richtig gutes und abwechslungsreiches Programm bietet.
Santa Teresa
Gleich oberhalb von Lapa, wo man mit dem Bondinho hinkommt (letzter oft schon um 21Uhr). Dort kann man gut essen. Dienstag bietet Jasmin Manga Poesie. Mittwochs gibt es im Simplesmente Samba, wo alle auf der Straße stehen. Es beginnt zwar schon um 22Uhr, aber richtig viele Leute gibt es ab Mitternacht. Die gute Stimmung bleibt bis 4 oder 5 Uhr. Marcô hat auch oft Live-Musik.
Sicherheit
Besonders wegen seiner touristischen Beliebtheit gibt es in Rio de Janeiro eine große Anzahl von Taschendieben, auch "Nepp" von Touristen ist leider immer wieder anzutreffen. An den Stränden sollte man auf sein Hab und Gut immer aufpassen, da besonders Banden kleiner Jungen versuchen, Touristen abzulenken und sich dann mit ihren Sachen aus dem Staub machen. Wie in anderen brasilianischen Großstädten besteht auch hier die Gefahr von Raubüberfällen bewaffneter Banden, wegen der großen Polizeipräsenz ist die Stadt jedoch insbesondere im Zentrum und den touristischen Gegenden wie der Copacabana sicherer als etwa Sao Paulo. Immer wieder abgeraten wird vom Besteigen des Corcovado, wenn man alleine ist, oder nach Einbruch der Dunkelheit. Die Favelas (Elendsviertel) und andere ärmere Außenbezirke sollte man nur in Begleitung von Einheimischen betreten.
Kommunizieren
Musik ist das Kommunikationsmittel schlechthin in Brasilien. Aber Brasilien ist -eigentlich- die Kulturhauptstadt Südamerikas. Angefangen hat alles mit Samba. Der erste Umzug von Blocos de Samba war 1928, der zuerst verboten wurde. Die meist Schwarzen widersetzten sich aber. Heute ist der Karneval zum Zwigespräch zwischen Volk und Politikern, Cariocas und Touristen, Arm und Reich geworden.
Geheimtipps
Auf dem Weg zur Christus-Statue gibt es einen perfekten Ort zum Klettern. Man sollte dort aber nur mit einem Einheimischen oder einem guten Kletterer unterwegs sein. Wer nicht klettern möchte, der kann auch einen schönen Spaziergang mit Wasserfall unternehmen. Es sieht zwar aus wie ein Wasserfall, aber es ist tatsächlich neu ausgerichtetes Flusswasser aus einem Rohr.
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