Toronto ist die größte Stadt Kanadas und Hauptstadt des Regierungsbezirks Ontario. Sie liegt am Westufer des Ontariosees. Zusammen mit den umliegenden Gemeinden ist es der größte Ballungsraum Kanadas.
Von bescheidenen Anfängen als Umschlags- und Handelsplatz der Engländer, die hier den Fellhandel mit den Indianerstämmen des Hinterlandes betrieben (Toronto bedeutet "Ort der Begegnung" in der Sprache der Huronen) hat sich die Stadt (zunächst von den Siedlern York genannt) zunehmend zum Wirtschaftszentrum Kanadas entwickelt.
Toronto ist eine Metropole, die Menschen aus aller Welt anzieht. An keinem Ort der Welt wurden mehr unterschiedliche ethnische Gruppen gezählt. Das Miteinander dieser Einwanderer prägt das Bild von Toronto. Für jede Gruppe gibt es typische Straßenzüge, die mit Spezialitätengeschäften, Restaurants und Kultureinrichtungen ein Stück Heimat jenseits des Ozeans bieten. Ukrainer, Juden, Inder, Thais, Chinesen, Griechen, Italiener, Portugiesen, Japaner, Polen, Koreaner, Brasilianer und noch viele mehr haben Toronto ihr Gesicht geliehen.
Die große Klammer für dieses Miteinander bildet die Lage am Ontariosee, der auch der Provinz ihren Namen gibt ("glitzerndes Wasser"), mit Sandstränden und Anhöhen, die noch aus der Eiszeit stammen. Toronto ist ein guter Startpunkt für Reisen durch die umliegenden Gegenden, die Muskokas, die Bruce Peninsula, das Niagara Escarpment, Georgian Bay (am Lake Huron), Algonquin Park oder zu den Niagarafällen.
Stadtteile
Toronto gliedert sich in folgende Bereiche:
die Innenstadt,
North York,
York,
East York,
Etobicoke im Westen,
Scarborough im Osten.
Toronto ist wie die meisten amerikanischen Städte im Schachbrettmuster aufgebaut.
Die zentrale Achse der Stadt ist die Yonge Street, die sich vom Ontario-See aus Richtung Norden erstreckt und dann nordwestlich quer durch die gesamte Provinz Ontario verläuft. In ost-westlicher Richtung ist eine der wesentlichen Querstraßen die Bloor Steet. Die Kreuzung der beiden Straßen markiert das obere Ende der eigentlichen Innenstadt. Gleichzeitig laufen unter diesen beiden Straßen die einzigen U-Bahnlinien der Stadt.
Die Bezirke der Stadt Toronto teilen sich wiederum in verschiedene "neighbourhoods" die oft einen ganz eigenen Charakter haben. So sind die Staddteile "Annex" und "Yorkville" nordwestlich von Bloor-Yonge sehr modern, mit Edelrestaurants aber auch Studentenkneipen. Nordöstlich von Bloor-Yonge liegt Rosedale, ein ruhiger und reicher Stadteil mit imposanten Immobilien und einer parkähnlichen Landschaft. Direkt südlich davon ist St. Jamestown/Cabbagetown. Diese ursprünglich irische Viertel ist heute ein Konglomerat verschiedener Bewohner.
Weiter östlich entlang der Bloor St, jenseits des Don Valley liegen Riverdale im Süden und "the Danforth". Hier wechselt die Bloor St ihren Namen zu Danforth, daher auch der Name. In diesem Stadtteil haben sich viele Griechen niedergelassen, Moussaka, Souflaki und andere Spezialitäten sind hier in erstklassiger Qualität im Angebot. Riverdale ist dagegen von Thais und Indern geprägt, mit vielen guten und preiswerten Lokalen. Wer einen Sari oder Bollywood-Filme kaufen will, hat hier eine große Auswahl. Noch weiter südlich und direkt am See liegt der "Studio District"- hier schlägt das Herz der Medienwelt in alten Industriegebäuden, die zum Teil zu Lofts umgebaut wurden. Weiter nach Osten: "The Beach"- tatsächlich ein Stadtteil mit Sandstrand und einem kilometerlangen "Boardwalk" am Ontario-See. Im Sommer kann man hier skaten, Beachvolleyball spielen oder im Pavillion einen Kaffee trinken. Man erreicht diesen Stadtteil am besten mit der Straßenbahn ("The Rocket"), die auf der Queen Street (einer weiteren Ost-West Straße) läuft. Am Ost-Ende der Linie ist die R.C. Harris Filtration Plant, ein imposantes Wasserwerk im Art-Deco Stil, das Wasser aus dem Ontario-See für die Stadt aufbereitet. Von hier aus kann man stundenlang in östlicher Richtung am Seeufer entlang laufen. Die Stadt liegt hier oberhalb der sandigen Klippen und die Strände sind recht einsam.
Hintergrund
Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 630,18 km² und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung auf 21 und in Ost-West-Richtung auf 43 Kilometer.[7] Die Fläche ist mit der etwas größeren von Hamburg (755 km²) vergleichbar. Die Stadtgrenze bildet im Süden der Ontariosee, im Westen der Etobicoke Creek und der Highway 427, im Norden die Steeles Avenue und im Osten der Rouge River. Das Hafengebiet am Ufer des Sees bildet eine Küstenlinie von insgesamt 46 Kilometern Länge.
Flugzeug
Die meisten Reisenden erreichen Toronto mit dem Flugzeug über den Lester B. Pearson International Airport. Der internationale Flughafen von Toronto ist über den Gardiner Expressway von Toronto aus zu erreichen. Die bequemste Möglichkeit vom Flughafen in die Stadt zu gelangen ist neben dem Taxi der Airport Express. Dabei handelt es sich um einen Bus-Shuttle, der alle 20 Minuten wichtige Hotels in Downtown bedient. Die einfache Fahrt kostet ca. 16 CAD. Eine Taxifahrt in die Innenstadt kostet ca. 46 CAD. Die preiswerteste Methode um vom Flughafen in die Innenstadt zu gelangen ist mit der TTC. Der Bus 192 pendelt regelmäßig zwischen allen 3 Terminals und der Endhaltestelle "Kipling" der U-Bahn. Eine einfache Fahrt kostet 2,75 CAD.
Der Toronto City Airport befindet sich auf einer Insel im Ontariosee und ist per Autofähre (2 Min. Überfahrtzeit) zu erreichen. Er wird in der Regel für Inlandsflüge sowie Flüge in die USA genutzt.
Vor hieraus starten auch Helicopterrundflüge.
Nächste Flughäfen:Toronto, Island (Toronto), 3.7 km, (YTZ)
Toronto, Metropolitan Area (Toronto), 6.2 km, (YTO)
Toronto, Lester B. Pearson International (Toronto), 17.4 km, (YYZ)
Hamilton (Hamilton), 72.6 km, (YHM)
Niagara Falls, International (Niagara Falls), 75.8 km, (IAG)
Kitchener/Waterloo, Kitchener-Waterloo Reg (Kitchener/Waterloo), 90.4 km, (YKF)
Buffalo, Niagara International (Buffalo), 101.1 km, (BUF)
Buffalo, ExchangeSt Railway Svc (Buffalo), 101.3 km, (ZXS)
Buffalo, Depew Rr (Buffalo), 108.3 km, (ZFZ)
Lancaster, Buffalo-Lancaster (Lancaster), 108.4 km, (BQR)
Batavia, Genesee County (Batavia), 125.7 km, (GVQ)
Dunkirk (Dunkirk), 135.6 km, (DKK)
Rochester, Municipal Heliport (Rochester), 154.9 km, (JRC)
Rochester, Monroe County (Rochester), 155.7 km, (ROC)
Rochester, NY Rail (Rochester), 157.6 km, (ZTE)
London, International (London), 158.6 km, (YXU)
Jamestown (Jamestown), 173.1 km, (JHW)
Olean, Municipal (Olean), 184.3 km, (OLE)
Dansville (Dansville), 187.0 km, (DSV)
Erie, International (Erie), 190.5 km, (ERI)
Bahn
Union Station, im Süden der Stadt gelegen und über das öffentliche Verkehrsnetz mit Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen zu erreichen. Landesweite Bahnstrecken werden von VIA Rail bedient. Für den Grossraum Toronto gibt es S-Bahnen, die GO Trains heissen.
Verbindungen
Nächste Bahnhöfe:Davisville , 1.6 km
Eglinton , 1.6 km
Eglinton West , 1.6 km
St. Clair West , 1.8 km
Glencairn , 2.2 km
St. Clair , 2.2 km
Lawrence West , 2.8 km
Summerhill , 2.9 km
Dupont , 2.9 km
Lawrence , 3.0 km
Rosedale , 3.4 km
Spadina , 3.6 km
Yorkdale , 3.7 km
St. George , 3.8 km
Bathurst , 3.9 km
Bay , 3.9 km
Christie , 4.0 km
Bloor-Yonge , 4.1 km
Auto
Anreise aus Richtung Nordost von Montreal nach Toronto auf dem Highway 401:
Die Höchstgeschwindigkeit liegt in Kanda auf den Highways zwischen 90 und 110 km/h. Das Autofahren ist daher recht entspannt, selbst wenn man den Großraum Toronto betritt. Dort wird die 401 zu einer Autobahn mit 3 Spuren für den Expressverkehr (ganz links, rechtzeitig auf die Beschilderung der Ausfahrten achten, da die Expressspuren nicht überall Ausfahrten haben, sondern nur alle paar Exits) und 3 Spuren für den normalen Verkehr.
Wie überall gilt: sich vorher genau merken, welche Ausfahrt man nehmen muss. Ausfahrten sind nach den Straßen, auf die sie führen benannt. Auch sind sie nummeriert. Auf dem Highway wird die Fahrtrichtung in vielen Fällen nur mit der Himmelsrichtung und nicht mit der nächstgrößeren Stadt beschrieben, daher sollte man sich vorher genau den Straßenverlauf anschauen.
In Ontario (im Gegensatz zu z.B. Quebec) darf man an roten Ampeln rechts abbiegen sofern frei ist und nichts anderes ausgeschildert wird. Fußgänger haben wie in Deutschland Vorrang, wenn ihr Signal auf "Gehen" steht.
Schiff
Toronto war bis Anfang 2006 per Fähre von Rochester im US Bundesstaat New York zu erreichen. Zur Zeit ist dieser Dienst wegen finanzieller Risiken eingestellt.
Mobilität
Toronto verfügt über ein U-Bahn Netz:
die Yonge-Spadina Linie beschreibt ein U von Downsview im Norden über die W.R. Allen Rd , Spadina Ave, und die University Ave zum Hauptbahnhof (Union Station)im Süden und läuft von dort wieder nach Norden über die Yonge Street bis zum anderen Nordende an der Finch Ave.
Diese Linie ist an ihren Nordenden an den GO-Transit (lokales Bahn- und Busnetz für Toronto und Umland) angeschlossen
Die andere wesentliche U-Bahnlinie verläuft in ost-westlicher Richtung unter den Straßen Bloor/ Danforth und verbindet so die Bezirke Etobicoke und Scarborough. Hier ist der westliche Endpunkt Kipling (mit Anschluß an den GO-Verkehr) und im Osten steigt man in Kennedy Station um auf eine oberirdische Verlängerung nach Osten (Buslinien, im U-Bahn Preis enthalten).
Das U-Bahnnetz wird durch zahlreiche Straßenbahnlinien ergänzt (Torontonians nennen ihre Straßenbahnen gerne "the rocket"), die die Straßen sowohl nord-Südlich wie auch ost-westlich durchlaufen, so z.B. auf der Queen Street , der College Street/Carlton Street oder der Spadina Ave.
Das gesamte Netz der Bahnen und Busse wird von der Toronto Transit Commission (TTC) verwaltet.
Eine Besonderheit von Toronto sind die Fähren, die Toronto Island (im Ontariosee, direkt vor der Stadt) mit dem Festland verbinden. Vom Fähranleger am Südende der Yonge St. kann man Hanlan's Point, Centre Island und Ward's Island anlaufen. Die Inseln sind untereinander verbunden, für den Autoverkehr gesperrt und mit Rad, Rollschuh oder Zu Fuß zu erkunden. Eine weitere Fähre verbindet den Toronto City Airport, der ebenfalls auf der Insel liegt, mit dem Festland
Sehenswürdigkeiten
CN-Tower
Der Zoo
CN Tower fertiggestellt 1976, im Auftrag der Canadial National Railway, mit 553 m derzeit der höchste Fernsehturm der Welt. Die beiden Turmkörbe (Main Pod und Skypod) mit Aussichtsplattformen und einem Restaurant sind über Aufzüge an der Außenwand des Turmschafts zu erreichen. Ein Highlight ist der Glasboden im unteren Teil des Main Pod.
Harbourfront Yachthäfen, Einkaufskomplexe, Parkanlagen, Spazierwege, Galerien und Cafés laden zu einem Bummel am Ufer des Onatriosees ein.
Harbour Cruises werden an der Harbourfront von verschiedenen Sight Seeing Veranstaltern angeboten.
Die vorgelagerten Inseln Toronto Islands wird als Naherholungsgebiet genutzt. Spazierweg, Strand und verschiedene Aktivitäten locken bei gutem Wetter. Sie sind per Fähre vom Fährterminal am südlichen Ende der Yonge Street zu erreichen. Der Blick auf die Skyline ist unbeschreiblich.
Royal Ontario Museum, ROM genannt, ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Toronto und das größte Museum Kanadas. Es bietet umfangreiche Sammlungen zu Naturwissenschaft, Archäologie sowie Kunst- und Kulturgeschichte.
Hockey Hall of Fame: alles über den kanadischen Nationalsport (im BCE Place)
Art Gallery Of Ontario Neueröffnung im November 2008 nach einer Erweiterung des Gebäudes durch den Architekten Frank O. Gehry
Bata Shoe Museum
Ontario Science Centre Technikmuseum zum Mitmachen
Bay Street gern als Wall Street Kanadas bezeichnet. Hier stehen die Wolkenkratzer dicht an dicht
Yonge Street, die Hauptschlagader der Stadt, führt rund 1800 km nach Norden ins kanadische Hinterland und ist damit eine der längsten Straßen Nordamerikas.
Nathan Phillips Square: das Herz der City. Hier befinden sich das neue Rathaus (erbaut 1965), das alte Rathaus (erbaut 1899) und das Eaton Centre Torontos größte Shopping Centre mit Geschäften auf vier Etagen.
Distillery Historic District
Chinatown
Flat Iron Building
Rogers Centre
Beliebteste Sehenswürdigkeiten (z.T. in Englisch):
Art Gallery of Ontario Das Museum hat insgesamt über 68.000 Exponate, welche beispielsweise Arbeiten von Cornelius Krieghoff, Tom Thomson, Emily Carr, David Milne, Paul Peele und der Künstlergruppe „Group of Seven“ in der Kollektion zur Kanadischen Malerei umfasst. Einen besonderen Schwerpunkt hat das Museum den zeitgenössischen kanadischen Künstlern gewidmet.
Die Europäische Malerei wird u.a. durch die Werke von Rembrandt van Rijn, Pieter Brueghel der Jüngere, Tintoretto, Frans Hals, Van Gogh, Monet, Gauguin, Edgar Degas, Renoir und Picasso dokumentiert.
Die Art Gallery of Ontario zeigt zudem die weltweit größte Sammlung des englischen Bildhauers Henry Moore. Neben einer Sammlung von Bronze-Großplastiken werden Stiche und Zeichnungen gezeigt.
[Bearb (...)
Bata Shoe Museum 1979 stiftete Sonja Bata, Ehefrau des Konzernchefs Thomas J. Bata, angesichts ihrer ausufernden Schuhsammlung die Bata Shoe Foundation als internationales kulturwissenschaftliches Zentrum für Schuhkunde. Von 1979 bis 1985 wurde die Sammlung in den Büroräumen der Bata Limited im Don-Milles-Gebiet von Toronto ausgestellt. Von Juni 1992 bis November 1994 war die Sammlung im Säulengang eines Büro- und Einzelhandelkomplexes in der Downtown untergebracht. Die Sammlung wurde weiter ergänzt und ist seit 1995 im eigenen Museumsgebäude zu sehen, umfasst über 12.500 Artefakte (Schuhe und zugehörige Objekte) aus über 4500 Jahren Menschheitsgeschichte und aus unterschiedlichen Kulturen und Regionen. Darüber hinaus publiziert die Stiftung akad (...)
Canadian National Exhibition grounds [44]— Annual agricultural exhibition that is Canada's largest fair and the fifth largest in North America, with an average annual attendance of 1.3 million.
St Lawrence Market
Harbourfront Centre
Toronto Island Park
Yonge Street , die Hauptschlagader der Stadt, führt rund 1800 km nach Norden ins kanadische Hinterland und ist damit eine der längsten Straßen Nordamerikas.
University of Toronto
Motto
Velut arbor ævo
(Gleich einem Baum im Laufe der Zeit)
Gründung
15. März 1827
Trägerschaft
staatlich
Ort
Toronto, Kanada
Präsident
David Naylor
Studenten
73.185
Mitarbeiter
1.824 wissenschaftliche Mitarbeiter
Website
www.utoronto.ca
Die University of Toronto in Toronto gilt als Kanadas größte Universität und eine der zwanzig größten der Welt. Sie ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.
Sie wurde 1827 gegründet und hat derzeit rund 59.000 Vollzeit-Studenten sowie etwa 11.000 Beschäftigte. Bei einem 2006 von der Zeitschrift Newsweek durchgeführten Ranking belegte sie Platz 18 unter den bes (...)
Casa Loma „Haus auf dem Hügel“) ist ein Schloss in Toronto, Kanada, das von 1911 bis 1914 von Sir Henry Pellatt für ca. 3,5 Millionen kanadische Dollar als Wohnhaus erbaut wurde. Die Architektur lehnt sich an jene mittelalterlicher Schlösser in Europa an. Das Casa Loma befindet sich am Nordende der ''Spadina Avenue'' auf dem Davenport Hill. (...)
CN Tower Der CN Tower (''Canadian National Tower'') in der Innenstadt Torontos ist mit einer Höhe von 553,34 Meter der gegenwärtig höchste Fernsehturm der Welt. Er war von 1976 bis zum 11. September 2007 gleichzeitig das höchste freistehende Bauwerk der Welt und ist seit dem 12. September 2007 nach dem im Bau befindlichen Burj Dubai, der an diesem Tag eine Höhe von 555,30 Metern erreichte, (...)
Royal Ontario Museum in Toronto, Ontario, Kanada; es ist das fünftgrößte Museum in Nordamerika. Das Museum wurde am 16. April 1912 durch die kanadische Provinz Ontario gegründet und am 19. März 1914 eröffnet. Es liegt neben dem Queen's Park und der University of Toronto und verfügt über bemerkenswerte Sammlungen von Dinosauriern, über Kunst des Nahen Ostens, Afrikas und Ostasiens und der Geschichte Europas; (...)
Air Canada Centre Das Air Canada Centre ist eine im Jahr 1999 eröffnete Mehrzweck-Veranstaltungshalle in der kanadischen Stadt Toronto. Sie liegt unweit des Ufers des Ontariosees neben dem Hauptbahnhof (Union Station), ist im Besitz der Maple Leaf Sports & Entertainment Ltd. und nach der Fluggesellschaft Air Canada benannt. Die Halle mit einer Größe von 62 (...)
Rogers Centre Das Rogers Centre (vor 2005 SkyDome) ist eine multifunktionale Sportarena und befindet sich im Herzen des ''Entertainment District'' von Torontos Stadtzentrum, direkt neben dem CN Tower. Das im Juni 1989 eröffnete Stadion ist die Antwort auf das Olympiastadion des Erzrivalen Montréal. Grundsteinlegung war am 3. Oktober 1986 (...)
Maple Leaf Garden Der Maple Leaf Garden ist eine Sportarena in Toronto, Ontario und war bis 1999 Heimat der Toronto Maple Leafs. (...)
Kensington Market
Osgoode Hall
High Park Der High Park ist der größte Park in der Stadt Toronto (Ontario) in Kanada. Seine Fläche beträgt 161 Hektar (1,61 km²). Dabei ist der High Park ein gemischter Freizeit- und Naturpark, mit Sportanlagen, kulturellen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen, Gärten, Spielplätzen und einem Zoo. Ein Drittel des Geländes sind in einem natürlichen Zustand erhalten.
Yonge-Dundas Square
Molson Amphitheatre
The Carlu
Toronto Music Garden
Textile Museum of Canada
Pantages Theatre
Tarragon Theatre
Museum of Contemporary Canadian Art
Aktivitäten
Canada's Wonderland, Canada's Wonderland ist ein großer Freizeitpark, etwas außerhalb von Toronto mit einer Vielzahl an Achterbahnen und Attraktionen. Das Tagesticket kostet für Erwachsene etwa $57, ist jedoch preiswerter, wenn man sie im Internet kauft. Es ist besondere Vorsicht geboten, da die Diebstahl an der Tagesordnung ist. Rucksäcke und Taschen sollten, auch wenn es gängige Praxis ist nicht unbeaufsichtigt in den Fächern oder auf Tischen an den Achterbahnen gelassen werden.
Toronto Island sind die Toronto vorgelagerten Inseln. Diese sind im Sommer sehr beliebt, da sie ein Naherholungsgebiet darstellen. Die Inseln sind mit der Fähre zu erreichen. Von einem Dock am Festland neben dem Westin Hotel auf Queensquay (Ecke Yonge Street) legen alle Fähren zu den den Inseln ab. Ein Ticket inklusive Hin- und Rückfahrt kostet 6.50 CAD. Im Sommer muss man sich allerdings auf Wartezeiten an den Docks einrichten. Eine Alternative sind Wassertaxis. Wenn man von den Docks am Wasser Richtung Westen läuft, findet man die Boote. Für 10 Dollar pro Person und Fahrt kommt man so zu den Inseln. Bei der Rückfahrt kann man getrost die Fähren nehmen, da dann die Tickets nicht mehr überprüft werden.
Die Stadt ist gut per Fahrrad zu erkunden. Aber vorsicht, die Autofahrer nehmen nicht besonders viel Rücksicht.
Einkaufen
Toronto bietet viele Möglichkeiten zum shoppen. Wer exklusive Designermode sucht findet eine Vielzahl von Läden auf der Bloor Street zwischen University Ave/Avenue Road und der Yonge Street. Aber auch für den regulären Shopper hat Toronto einiges zu bieten. Ein Anlaufspunkt sind die großen Einkaufszentren entlang Yonge Street. Das Eaton Center findet man an der Dundas U-Bahn Haltestelle (Yonge-Line). Ein weiteres größeres Einkaufszentrum ist die Yorkdale Mall im Norden von Toronto. Auch diese ist bequem mit der U-Bahn zu erreichen. (Yorkdale station - University Line). Vaughan Millsnördlich von Toronto bietet Outlet Shopping. Die Mall ist grenzt an das Gelände vom Canada's Wonderland.
Wer nach Souvenirläden sucht der sollte unbedingt in Chinatown vorbeischauen. Hier kann man alles erwerben was das Touristenherz begehrt. Ein Muss für jeden Shopper ist auch ein Besuch beim Kensington Market östlich von Chinatown zwischen Spadina und Augusta ave. Hier findet man ein multikulturelles und teilweise alternatives Angebot das von Kleidung über Delicatessen zu einem großen Angebot von gemütlichen europäisch geprägten Cafés und Bistros reicht.
Im St. Lawrence Market wird der Lebensmitteleinkauf zum Erlebnis. Die von Dienstag bis Samstag geöffneten Hallen des Marktes sind an der Kreuzung Front Street und Jarvis Street.
Ausgehen
In Downtown gibt es mehrere gute Restaurants. Ein besonderes Highlight bietet das Richtree Market Restaurant im Brookfield Place. Dort erhält man beim Eingang eine Karte und einen Lageplan, an welchen 'Marktständen' welche Leckerein gezaubert werden. An einem Stand gibt es Sushi, an einem anderen wird frisch gepresster Saft angeboten und an einem wieder anderen duftet es nach Crepes. Als Gast geht man von Stand zu Stand, nimmt sich mit, was man gerne essen möchte. Die Preise werden am jeweiligen Stand auf der Karte gespeichert, die beim Verlassen des Restaurants abgegeben und bezahlt wird.
Brookfield Place: Union subway, take the PATH to Brookfield Place (Hockey Hall of Fame)
Downtown Toronto bietet eine enorme Vielzahl an Restaurants und Cafes. Gerade in der Sommerzeit haben die Mehrzahl der Restaurants ihre Biergarten geöffnet. Diese sind beliebt und schnell bestzt.
Für jeden Geldbeutel ist etwas zu finden. King St West und Queen St West sind die Adressen zum Augehen. Hier reihen sich Restaurants und Pubs aneinander. Auch Clubs gibt es in dieser Gegend viele. Torontonier gehen allerdings weniger in große Discos.
In Ontario hört die nacht um 2 Uhr auf. Vor 2 Uhr gibt es den Last Call, der Ansturm auf die Bars ist dann groß. Die TTC, der öffentliche Nahverkehr fährt allerdings nur bis 1 Uhr in der Regel. Es gibt Nachtbusse, diese sollten aber vorher auf der Homepage der TTC nachgeschaut werden.
Ein weiteres beliebtes Viertel zu Essen ist Chinatown. Die Kreuzung Spadina und Dundas ist der Hotspot. Her gibt es viele kleine Chinesische Restaurant die einen Besuch wert sind.
Alle paar Jahre verschiebt sich die Partyszene. Insider und Torontonier lieben das Viertel Ossington zwischen Queens St West und Dundas St West. Zahlreiche neue Restaurants und Clubs werden hier gerade eröffnet.
Arbeiten
Arbeiten ist in Kanada nur mit einem gültigen Visum (Work Permit oder Work and Travel Visa) und der SIN Karte möglich. Illegale Arbeit wir genauso hart bestraft wie in Europa. Die Arbeitserlaubnis (work permit) wird entweder firmenspezifisch oder offen ausgestellt. Mit beiden qualifiziert man sich seit 2009 für die staatliche Gesundheitsversicherung, OHIP genannt.
Sicherheit
Obwohl die Kriminalitätsrate in Kanada weit geringer ist als in den Vereinigten Staaten, ist sie immer noch höher als in Europäischen Ländern wie zum Beispiel in Deutschland. Im Jahr 2004 war die Mordrate in Toronto geringer als in anderen großen kanadischen Städten, wenngleich die waffenbezogenen Verbrechen in Toronto zugenommen haben.
Gesund bleiben
Toronto bietet überall sogenannte Walk In Clinics. Diese nehmen allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Patienten auf, man kann es aber auf alle Fälle auf gut Glück probieren. In Toronto gibt es mehrere grosse Krankenhäuser mit Notaufnahmen. Wartezeiten von 16 Stunden sind hier nicht selten. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist aber dringend ratsam, da Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte schnell sehr teuer werden können. Ein Arztbesuch in einer Walk In Clinic kostet um die 70 Dollar (ohne Blutuntersuchung, Röntgen, o.ä.).
Klarkommen
Auch wenn Toronto flächenmässig sehr groß ist, ist Toronto Downtown verhältnissmässig überschaubar. In der Regel wird sich an Straßenkreuzungen orientiert wie z.B. Queen und Spadina. Sobald man die großen Straßen kennt, findet man sich sehr schnell zurecht.
Die Menschen sind sehr hilfsbereit und verstehen und helfen auch wenn man nur gebrochenes englisch spricht. Zudem besitzen die meisten Menschen einen Blackberry und googlen die gesuchte Straße sehr gerne.
Das Verkehrsnetz der TTC ist gut ausgebaut und miteinander verlinkt. Generell sind die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit.
Kommunizieren
Toronto ist wie die Provinz Ontario englischsprachig. Offizielle Amtssprachen sind Englisch und Französisch.
Hinweissschilder und offizielle Gebäude sind sowohl in englisch als auch in französisch ausgewiesen.
Auf Grund der multikulturellen Vielfalt hört man jedoch auch eine Vielzahl andere Sprachen, besonders in den Vierteln wie Little Italy, Little Portugal oder Chinatown.
Unterkunft
Nächste Reiseziele