Deutschland


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Deutschland ist nach Einwohnern der größte Staat in Mitteleuropa mit der vollständigen Staatsbezeichnung Bundesrepublik Deutschland. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.
Es grenzt im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande; im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee; im Osten an Polen und Tschechien; im Süden an Österreich und die Schweiz.

Beliebteste Reiseziele

Berlin

Rang(0-10):20
Hamburg

Rang(0-10):18
Köln

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München

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Heidelberg

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Frankfurt am Main

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Trier

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Düsseldorf

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Dresden

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Hannover

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Nuremberg

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Schloss Neuschwanstein

Rang(0-10):12
Karlsruhe

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Rothenburg ob der Tauber

Rang(0-10):12
Würzburg

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Aachen

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Stuttgart

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Bingen am Rhein

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Speyer

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Potsdam

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Koblenz

Rang(0-10):10
Freiburg

Rang(0-10):10
Bonn

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Bremen

Rang(0-10):10
Leipzig

Rang(0-10):10
Black Forest

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Cochem

Rang(0-10):8
Mainz

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Darmstadt

Rang(0-10):8
Bamberg

Rang(0-10):8
Erfurt

Rang(0-10):8
Augsburg

Rang(0-10):8
Essen

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Wiesbaden

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Garmisch-Partenkirchen

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Lübeck

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Weimar

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Traben-Trarbach

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Rügen

Rang(0-10):6
Görlitz

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Dachau

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Xanten

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Berchtesgaden

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Ulm

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Füssen

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Sylt

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Göttingen

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Erlangen

Rang(0-10):4
Mannheim

Rang(0-10):4

Provinzen

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Bundeslnder


Geschichtlich bedingt spielen die heutigen Regionen in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wieder.
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 Bundesländer gegliedert:

Norden
Bremen
Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Schleswig-Holstein

Westen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland

Mitte
Hessen
Thüringen

Osten
Berlin
Brandenburg
Sachsen
Sachsen-Anhalt

Süden
Baden-Württemberg
Bayern


Bedeutende grenzberschreitende Regionen


Friesland mit Helgoland, den Nordfriesischen Inseln und den Ostfriesischen Inseln
Halbinsel Schleswig und Jütland
Eifel mit Ahrtal und Moseltal
Erzgebirge
Oberrheinische Tiefebene mit Wetterau
Bodensee
Alpen
Allgäu

Andere bedeutende Regionen


von Nord nach Süd:

Holsteinische Schweiz
Mecklenburgische Seenplatte
Ballungsgebiet Rhein-Ruhr
Harz
Rhein-Main-Gebiet
Sauerland
Spreewald
Siegerland
Bergisches Land
Mittelrhein
Sächsische Schweiz
Pfalz
Franken
Thüringer Wald
Bayerischer Wald
Baden
Schwaben
Schwarzwald


Vergleiche auch
Liste deutscher Feriengebiete.

Städte


Skyline von Frankfurt am Main
Bundeshauptstadt ist Berlin, das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Sie ist auch die bei weitem größte Stadt Deutschlands (Wirtschaftszentrum ist aber Frankfurt am Main).
Die Bundesstadt Bonn war bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist Bonn Sitz einiger Bundesministerien und internationaler Einrichtungen. Besonders das Haus der Geschichte errinnert an die Funktion als Bundeshauptstadt.
Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt Hamburg und die bayerische Landeshauptstadt München
Historische Messestandorte sind Leipzig mit dem Gewandhaus, Hannover und die Bankenstadt Frankfurt am Main.
Karnevals- und Fastnachtshochburgen sind Köln mit dem bekannten Kölner Dom, Mainz sowie Düsseldorf mit der Einkaufsmeile Königsallee (auch als die Kö bekannt).
weiter bedeutend als Standorte für Industrie, Technologie und Kultur sind die Ruhrmetropolen Essen und Dortmund und weitere Städte im Ruhrgebiet sowie im Südwesten von Deutschland Stuttgart.
als touristische Bonbons gelten Weimar als Stadt Goethes und Schillers, das romantische Heidelberg mit seinem Schloss und der Altstadt, Dresden mit dem Zwinger, das verträumte Freiburg im Breisgau mit dem Münster, die Main-(Wein)Metropole Würzburg, das mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber, die von den Römern gegründete Städte Augsburg und Trier.

Geschichte


Seit jeher spielte die Kleinstaaterei ("Deutscher Flickenteppich") in Deutschland eine große Rolle, der deutsche Nationalstaat wurde erst 1871 gegründet. (Man spricht bis 1870 vom Partikularismus, ab 1871 vom Föderalismus.) Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die sozial-marktwirtschaftlich (zunächst mit christlicher Prägung, später zunehmend wirtschaftsliberalistisch) orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die zunächst stalinistische, später marxistisch-leninistische Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des "Wirtschaftswunders" in den 1950er-Jahren in der Bundesrepublik - besonders der kommerziellen Fernsehwerbung der BRD (die in der DDR zwar nicht empfangen werden durfte, aber konnte), die ein krasses Gegenbild zur DDR-Plan(mangel)wirtschaft darstellte - zog es viele Ostdeutsche in den Westen. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung ein Ende, als mit dem Schießbefehl (1960) an der deutsch-deutschen Staatengrenze und dem Bau der Berliner Mauer (1961) die letzen Schlupflöcher in den Westen geschlossen wurden. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer und am 3. Oktober 1990 zur Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik führte. Diese Eingliederung - unter Experten aufgrund der immensen Kosten höchst umstritten - führte zu einer wirtschaftlichen Schieflage: Massenarbeitslosigkeit trat in den Beitrittsländern als Folge der Abwicklung der DDR-Planwirtschaft ein; viele Menschen verloren ihre ehemals sicheren (sicher, da die DDR - anders als die BRD - ihren Bürgern das positive Recht auf Arbeit zugestand) Arbeitsplätze. Der Arbeitsmarkt sollte 2004 mit den Konzepten der Hartz-Kommission belebt werden, Renten- und Krankenversicherung wurden immer neuen Reformen unterzogen. Ein Wiedererstarken des jahrelang bedeutungslosen Rechtsextremismus ist zu beobachten.

Kultur


Die deutsche Kultur hat sich über Jahrhunderte vor allem über die gemeinsame Sprache definiert, da Deutschland lange nicht als Nationalstaat existierte. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts, besonders nach 1871 mit Gründung des Deutsche Reiches, wurde das Nationalbewusstseins gestärkt. Aus dieser Zeit stammt der Begriff Land der Dichter und Denker. Deutschland war am Anfang des 20. Jahrhunderts die weltweit führende wissenschaftliche Nation, die auch kulturell viele Akzente setzte.
Die UNESCO führt über 30 deutsche Beiträge zum Weltkulturerbe auf, die auf fast alle Bundesländer verteilt sind. Es existieren mehr als 6000 Museen, zu den bekanntesten gehören das Deutsche Museum in München, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg sowie die Museumsinsel in Berlin.
Die Goethe-Institute mit weltweit 128 Standorten fördern die Verbreitung der deutschen Sprache und Kultur in der Welt.
Es bestehen vergleichsweise umfangreiche rechtliche Ansprüche auf soziale Absicherung. Für Arbeitnehmer besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung.
Deutschland ist eines der letzten Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen; Tierschutz ist im Gesetz fest verankert.
Ein bei vielen Deutschen ausgeprägtes Kulturmerkmal ist ein starkes Preisbewusstsein.

Klima


Deutschland liegt in der warm gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oberrheingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischem und im Sommer vom kontinentalem Klima. Somit ist die Region von Mainz - Mannheim/Ludwigshafen - Karlsruhe - Feiburg i. B. die wärmste Region Deutschlands. Der Sommer ist überdurchschnittlich schwül und die Gewitter in der Regel heftiger ausgeprägt als im restlichen Land!


Anreise


EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen Schengen-Länder gültig ist.

Flugzeug


Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen. So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in einem völlig anderen Landesteil als die Stadt Frankfurt am Main.

Bahn



Das deutsche Bahnsystem (Die Bahn) verbindet die Wirtschaftszentren und wichtigsten Ferienregionen in annehmbarer Zeit.
Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer (oft ist ein Billigflug deutlich günstiger als eine Langstreckenzugfahrt mit der Deutsche Bahn ), da die Deutsche Bahn AG noch immer den deutschen Schienenverkehr dominiert. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C.
Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein.
Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (37 € am Automat, 39 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können; ähnliche Tickets (auch werktags, dann aber erst ab 9 Uhr gültig) gibt es auch für alle Bundesländer. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und eventuell mehrmaligem Umsteigen verbunden.
Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen Montags-Freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen, 1 Woche oder einem Monat.
Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [1]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive Angabe von Fußweg (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den meisten Zügen in Europa! Besonders günstig kann man Tickets mind. 3 Tage vor Abfahrt buchen und so spart man bis zu 50%. Noch praktischer (sinnvoll insbesonders vor und nach den Öffnungszeiten) ist es im Internet (http://www.bahn.de/) zu buchen. Das fortschrittliche Bahn-Ticket zum Selbstausdrucken, kann man sich zum Beispiel im Hotel im Computerraum ausdrucken, ist eine geschützte Adobe PDF-Datei. Beachten muss man, dass man sich bei der Fahrkartenkontrolle dann mit dem selbstausgedruckten Ticket und der zum Bezahlen verwendeten Kreditkarte ausweisen muss.

Bus


In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Fernbusfahrten; die meisten Fernbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist. Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert. Wichtiger Hinweis für Umsteiger zur Bahn: Wenn der Name der potentiellen Umstiegshaltestelle einen Bahnhof vermuten lässt, stand an dieser Stelle zumindest einmal ein Bahnhof. Da ein beträchtlicher Teil des Bahnnetzes (ca. 24000 km) jedoch stillgelegt bzw. abgebaut wurde, besteht keine Garantie dafür, dass dort heute noch Zugverkehr stattfindet.
Das Problem bei den Busnetzen liegt in der unzureichenden Abstimmung von Tarifen und Fahrplänen zwischen den einzelnen Verkehrssystemen und -verbünden. Dies erschwert das Reisen besonders in solchen Regionen, die Randlagen meherer Bundesländer oder an Außengrenzen liegen, z.B. Eifel, Alpen, Westerwald. In Ballungszentren besteht häufig das Problem, dass Linien an den Stadtgrenzen enden.

Auto


In Deutschland lassen sich größere Distanzen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute Straßennetz. Die Autobahnen ermöglichen hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Baustellen verringern diese jedoch und sind gerade während der Sommerferien einzukalkulieren. Geschwindigkeitsbegrenzungen in Autobahnbaustellen werden häufig mit Radarkontrollen überwacht.
Es wird jedoch an die "Richtgeschwindigkeit 130 km/h" auf Autobahnen errinnert. Die Autobahnen sind zwar in diesem Falle für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt, sollte es aber zu einem Unfall kommen, kann eine eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/h als grob fahrlässig ausgelegt werden und daher strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.
Weiterhin gilt in Deutschland das Rechtsfahrgebot, welches besagt, dass die Fahrbahn soweit rechts wie möglich befahren werden muss; dies gilt weder innerorts noch bei Staus.
Geschwindigkeitbegrenzungen:
PKW Straße: 100 km/h - Autobahn: (Richtgeschwindigkeit 130 km/h)
PKW + Anhänger Straße: 80-100 km/h - Autobahn: 80-100 km/h
Auf mehrspurigen Schnellstraßen gilt außerorts bei getrennten Fahrbahnen 130 km/h, ansonsten die Geschwindigkeitsbegrenzung der Landstraßen; innerorts jedoch in beiden Fällen 50 km/h.
Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 60 km/h (sofern keine niedrigere Höchstgeschwindigkeit existiert; selbst in diesem Fall muss das Fahrzeug jedoch in der Lage sein, 60 km/h zu erreichen).

Schiff


Neben einigen Fähren, um z.B. die Nordseeinseln zu erreichen, den Bodensee zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem Rhein, Elbe und der Donau auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.

Mobilität


Auf Internetseiten wie VerkehrsmittelVergleich.de können unterschiedliche Verkehrsmittel bezüglich Reisedauer und Kosten miteinander verglichen werden.

Mitfahrgelegenheiten


Als preisgünstige Alternative zur Bahn für Fahrten für längere Entfernungen sind in Deutschland bezahlte Mitfahrgelegenheiten populär. Diese werden heute zumeist über das Internet vermittelt. Vielbesuchte Webseiten sind Mitfahrgelegenheit.de, Mitfahrzentrale.de und Mfz.de. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache zwischen Fahrer und Mitfahrer, üblich sind aber 5-6 ct pro km. Bei längeren Distanzen ist in diesem Zusammenhang auch die Mitflugzentrale relevant.

Fahrrad


In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten Radwanderwegen. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.

Sprache


Deutsch ist die Landessprache, man spricht es häufig in Dialekten. Viele Menschen beherrschen als Fremdsprache Englisch, im Südwesten ist auch Französisch, im Osten ist noch Russisch verbreitet. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen (insbesondere Französisch und Spanisch) verbreitet. Einwohner mit Migrationshintergrund sprechen häufig auch die Sprachen ihrer Herkunftsländer. Friesisch (in Nordfriesland und im Saterland), Dänisch (in Südschleswig) und Sorbisch (in der Lausitz) sind offizielle Minderheitensprachen in Deutschland.

Einkaufen


Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.
Der Großteil der Geschäfte akzeptiert EC-Karten (Maestro-Card). Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind seltener und können bei etwa 400.000 Akzeptanzstellen und ca. 50.000 Bankautomaten verwendet werden. Man kann sich aber behelfen indem man Geld am Automaten abhebt und dann zahlt. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.
Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.
Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten, sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.
Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.

ffnungszeiten


Die Ladenöffnungszeiten im liegen im üblichen europäischen Rahmen.
Geschäfte öffnen in Deutschland Montags bis Samstags von 6 bis 22 Uhr, in einigen Bundesländern auch darüber hinaus. In größeren Städten und generell bei großen Handelsketten wird zumindest in den Abendstunden diese Regelung voll ausgeschöpft. Kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben jedoch meist nur bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, Samstags wird bereits am späten Mittag geschlossen (Immer mehr Geschäfte, wie z.B. Lebensmittelketten haben aber auch hier bis 22 Uhr geöffnet). Friseursalons sind Montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen in Kurorten und Touristengebieten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin bestimmte Waren (Blumen- und Pflanzen, Back- und Konditorwaren sowie landwirtschaftliche Produkte, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntags ihre Produkte verkaufen. Pro Stadt gibt es außerdem 4 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr.
Seit dem 01.12.2006 haben acht Bundesländer bereits eine völlige Freigabe der Zeiten (mit Ausnahme des Sonntags) gestattet, zum Beispiel in Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg.
Restaurants, Kneipen, Cafés und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.
Banken und Postfilialen haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, Samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind Samstags gänzlich geschlossen. Wenn man nur Geld benötigt kann man sich am Geldautomaten Euros ziehen. Bei allen Banken kann das Konto über Automaten geführt werden.
An vielen Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben kein Wechselgeld!), die rund um die Uhr zugänglich sind.

Küche


Eine spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.

Nachtleben


Die klassichen Zeitpunkte zum Ausgehen in Deutschland sind die Abende des Freitags und des Samstags. Durch die dezentrale Stuktur und das stark ausgeprägte Vereinsleben in Deutschland gibt es neben unzähligen Lokalen, Diskotheken, und großen kommerziellen Veranstaltungen auch zahlreiche kleine regionale Veranstaltungen. In Deutschland ist das Nachtleben sehr ausgeprägt; hier gibt es die größten Discos in Europa, langweilig wird es also nicht.
Leider gibt es keine vollständige Datenbank mit allen Veranstaltungen in Deutschland. Lokale Zeitungen sind meist die beste Quelle für die aktuellen Veranstaltungstipps. Die größte überregionale Datenbank mit Veranstaltungsinformationen in Deutschland ist unter www.eventax.de abzurufen.

Lernen


Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter denen vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung.
Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen. Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen. Sofern vorhanden ist der Praxisanteil in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung getrennt.

Arbeiten


Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland.
Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen (z.B. Jobbörse Absolventa). Arbeitslosigkeit und Anforderungen sind hoch; daher ist ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland nur bei entsprechender Qualifikation zu empfehlen. Im Frühjahr (Spargelzeit) und Herbst (Weinlese) sind Erntehelfer stets willkommen; die Bezahlung ist aber deutlich schlechter als z.B. in den Niederlanden.

Sicherheit


Deutschland gilt prinzipiell als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit deutschen Militäraktionen im nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Rechtsextremismus ist - vor allem in den Neuen Bundesländern - vorhanden. Es gab wiederholte Terrordrohungen gegen Deutschland, die Ernsthaftigkeit dieser ist allerdings fraglich. Besonders abends könnte es an Bahnhöfen in Großstädten wie Berlin oder Frankfurt am Main zu erhöhter Kriminalität kommen.

Gesund bleiben


Die medizinische Versorgung ist flächendeckend gewährleistet; ihre Qualität wird allgemein im europäischen Durchschnitt angesiedelt. Die Ärztedichte ist insgesamt noch eher hoch, nimmt aber im Osten und in strukturschwächeren Gebieten langsam ab. In der Regel entsprechen die Versorgungsmöglichkeiten den internationalen Standards. Es existiert ein Krankenhaussektor, der überwiegend die stationäre Versorgung der Patienten und den größten Teil der Notfallversorgung übernimmt, sowie ein Bereich mit niedergelassenen Ärzten (Allgemeinmediziner und Fachärzte), die in erster Linie für die ambulante Versorgung der Bevölkerung zuständig sind. Obwohl die Ärztedichte hoch ist, kommt es doch häufig zu langen Wartezeiten bei Terminen (bis mehrere Wochen oder sogar Monate bei vielen Fachärzten). Vergleichbar dicht, wie die Versorgung mit Haus- und Fachärzten ist die Verbreitung von Zahnärzten, die überwiegend in eigener Praxis tätig sind. Es gibt sowohl einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind, die Adressen sind häufig über regionale oder überregionale Hotlines zu erfahren.
Das Versicherungssystem ist zweigeteilt. Es existieren staatliche und private Krankenversicherungen. Privat sind etwa 10% der Bevölkerung versichert, die Übrigen 90% in der gesetzlichen Versicherung; auch wenn der Standard weitgehend gleich ist, so wird man als Versicherter der PKV oft in der Praxis bevorzugt, dafür ist bei der GKV die Abrechnung im Regelfall unkomplizierter.
Vor der Einreise nach Deutschland sollten sich ausländische Staatsbürger bei Ihrer Krankenversicherung wegen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erkundigen. Die Rechnungsstellung erfolgt sonst in der Regel auf private Rechnung. In Einzelfällen können die Kosten erheblich sein, insbesondere bei stationären Aufenthalten und im Falle von Operationen.
Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild Kein Trinkwasser!) Die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Die Wasserqualität wird überwacht. Gewässer in denen nicht gebadet werden darf sind mit Schildern gekennzeichnet. Nähere Auskünfte können bei den örtlichen Gemeinden eingeholt werden.
In der Südhälfte herrscht Gefahr von FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), (Verbreitungskarte) die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.

Respekt


Obwohl die Deutschen im Allgemeinen offen und direkt sind, sollte man mit Äußerungen bezüglich Nationalsozialismus vorsichtig sein. Nazisymbole einschliesslich des Hitlergrußes sind verboten und werden zum Teil mit hohen Haftstrafen geahndet. Wer dennoch dieses sensible Thema anspricht, sollte sich gut mit Fakten und Gefühlen auskennen. Die Gefahr heftiger Kritik ist gerade hierbei sehr hoch. Die Zahl rechts- und linksextremer Anhänger entspricht der in anderen Ländern.
Fußball ist deutscher Nationalsport; hier sollte nur mitreden, wer weiß, was er sagt und sich sicher ist, niemanden mit seinen Äußerungen zu verärgern. Beim Fußball verstehen einige Deutsche keinen Spaß.
Wenn der Deutsche im allgemeinen eher pessimistisch und unzufrieden wirkt - vielleicht, weil ihn das zu immer neuen Höchstleistungen anspornt - sind die meisten Bürger doch offen, humorvoll und bescheiden, wenn man sie erst einmal besser kennengelernt hat. Manchmal ist die direkte Art für Zugereiste und Besucher etwas gewöhnungsbedürftig. Insbesonders die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der Weltöffentlichkeit die eigentliche Lebensart gezeigt - und damit selbst einen Großteil der Deutschen überrascht.

Kommunizieren


Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt.
Die deutschen Mobilfunknetze sind sehr gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist gute Verbindungen. UMTS sowie GPRS sind in Ballungsräumen empfangbar.
Es gibt zahlreiche Internetcafés mit meist guten Preisen. Der Ausbau von W-Lan Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind vielfach Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots meistens kostenpflichtig.
Die Deutsche Post (DHL) ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands werden Briefe und Pakete meist in 1 - 2 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.

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