Frankreich


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Frankreich ist das flächenmäßig größte Land in Westeuropa. Es grenzt im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland und die Schweiz, im Südosten an Italien und im Südwesten an Spanien. In den Pyrenäen befindet sich zwischen Frankreich und Spanien der Zwergstaat Andorra. Im Süden wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. An der Mittelmeerküste Côte d'Azur umschließt es außerdem den Zwergstaat Monaco. Im Westen hat Frankreich eine lange Küstenlinie zum Atlantik, während im Norden der Ärmelkanal das Vereinigte Königreich abtrennt.
Frankreich ist mit seinen unzähligen Attraktionen eines der beliebtesten Reiseziele auf dem europäischen Kontinent. Bekanntheit genießt die Gastronomie des Landes (hauptsächlich Weine und Käse), aber auch die Geschichte, Kultur und Mode.

Beliebteste Reiseziele

Paris

Rang(0-10):20
Versailles

Rang(0-10):18
Nice

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Strasbourg

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Lyon

Rang(0-10):16
Bordeaux

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Le Mont-Saint-Michel

Rang(0-10):12
Aix-en-Provence

Rang(0-10):12
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Chamonix-Mont-Blanc

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Rang(0-10):12
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Carcassonne

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Èze

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Pau

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Colmar

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Antibes

Rang(0-10):10
Tours

Rang(0-10):10
Annecy

Rang(0-10):10
Nîmes

Rang(0-10):10
Arles

Rang(0-10):10
Brest

Rang(0-10):10
Nantes

Rang(0-10):10
Saint-Émilion

Rang(0-10):8
Boulogne-sur-Mer

Rang(0-10):8
Cherbourg-Octeville

Rang(0-10):8
Caen

Rang(0-10):8
Étretat

Rang(0-10):8
Bayeux

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Metz

Rang(0-10):8
Rennes

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Angers

Rang(0-10):8
Menton

Rang(0-10):8
Dijon

Rang(0-10):8
Honfleur

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Lourdes

Rang(0-10):8
Biarritz

Rang(0-10):8
Sète

Rang(0-10):6
Poitiers

Rang(0-10):6
Toulon

Rang(0-10):6

Provinzen

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Städte


Aix-en-Provence - eine lebhafte Universitätsstadt.
Bordeaux - Stadt des Weines, Hauptstadt des Südwestens.
Brest - Herz der Bretagne.
Cannes - Stadt der Stars, Filmfestspiele.
Dijon - ein historisches Zentrum der Weinregion Burgund.
Le Havre - bedeutende Hafenstadt an der Mündung der Seine in den Atlantik.
Lyon - die "zweite Hauptstadt", mit einer langen Geschichte von den Römern bis zur Resistance, bedeutende Restaurants.
Marseille - große Hafenstadt, Herz der Provence.
Mulhouse - elsässische Industriestadt mit zahlreichen Technikmuseen.
Nancy - Wiege des Jugendstils mit einem der schönsten Plätze Europas.
Nantes - Heimatstadt von Jules Verne.
Nizza - unbestrittene Hauptstadt der Côte d'Azur.
Orléans - Stadt der Jeanne d’Arc.
Paris - die "Stadt des Lichtes", Hauptstadt von Frankreich.
Reims - bekannt für ihre Kathedrale.
Straßburg - Europastadt an der deutschen Grenze.
Toulouse - sehr schöne und lebhafte Stadt.

Weitere Ziele


Disneyland Paris - der wohl größte Themenpark Europas mit eigenen Hotels und TGV-Bahnhof.
Gorges du Verdon - der "Grand Canyon Europas".
Futuroscope - Freizeitpark mit Schwerpunkt Kino


Der Canal du Midi
Eine der außergewöhnlichsten binnenländischen Wasserstrassen der Welt, der im 17. Jahrhundert fertig gestellte Canal du Midi, welcher den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet, wurde vor kurzem in die UNESCO-Liste der Stätten des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Kanal verläuft von Toulouse bis zur Lagune Thau in der Nähe von Sète und verfügt über etwas mehr als 240 km schiffbare Länge. Das macht den Kanal zu einem idealen Revier für Bootsferien. Der äußerst malerische Kanal, ist sehr oft sehr ruhig und liegt zumeist im gesamten Verlauf im Schatten von Bäumen. Ferner findet man einige beeindruckende Bauwerke am Kanal, zum Beispiel die Schleusentreppe bei Fonseranes in der Nähe von Béziers, dem Geburtsort von Pierre-Paul Riquet, dem Begründer des Kanals.
Fernwanderwege

Klima


Frankreich gehört seiner Lage nach dem mittleren Teil der gemäßigten Zone an und seine günstigen orographischen und hydrographischen Verhältnisse bewirken im ganzen ein sehr gemäßigtes und gleichmäßiges Klima, das im Durchschnitt angenehm und der Gesundheit zuträglich ist.
Dank seiner Lage am Ozean, dessen Einfluss durch keine hohen Küstengebirge beeinträchtigt wird, kommen Extreme von Hitze und Kälte nicht vor, obwohl durch nördliche und südliche Abdachung, westliche oder östliche Lage, durch die Beschaffenheit des Bodens, vorhandene stehende Gewässer, größere oder geringere Meereshöhe bedeutende Modifikationen des Klimas hervorgerufen werden. Wenn auf der ganzen südlichen Abdachung mehr trockene Wärme herrscht, so zeigt sich auf der nordwestlichen mehr feuchte Wärme; dort ist das Klima mediterran.
Die eigentlich warmen Gegenden sind an der Südseite der Gebirge am Mittelmeer, wo die Sommer italienisch sind. Im übrigen Frankreich herrscht meist milde Luft mit mäßiger Winterkälte, selbst in den nördlichen Gegenden verhindert die Nähe des Meers einen hohen Kältegrad. Dagegen sind die in den südöstlichen Provinzen oft herrschenden Nordwinde, Mistral (Nordwestwind) und Bise (Nordostwind), kalt und scharf; es herrschen hier Land-, an der ozeanischen Abdachung Seewinde.
Es lassen sich, wenn man alle meteorologischen Erscheinungen in Betracht zieht, sieben klimatische Regionen in Frankreich unterscheiden:

das zentrale Hochland, welches auch klimatisch eine mittlere Stellung einnimmt;
die Bretagne mit außerordentlich gleichmäßigem, feuchtem Klima, ähnlich dem Südwesten Englands;
das Seinebecken, welches verhältnismäßig regenarm ist und eine mittlere Stellung zwischen der Bretagne und
Lothringen einnimmt, welch letzteres sich in Bezug auf Temperaturextreme bereits sehr Deutschland nähert;
das Rhônegebiet, welches mit seinem infolge wechselnden Reliefs sehr verschiedenen und wechselnden, aber etwas milderem Klima zwischen Lothringen und
der mediterranen Region der Provence und Languedoc vermittelt, während das Klima
des Garonnebeckens mit höherer Winterwärme, aber größerer Feuchtigkeit den Übergang von den atlantischen zu den mediterranen Landschaften bildet.

Flugzeug


Einige innerfranzösische Ziele sind meist nur mit einem Zwischenstopp in Paris oder Lyon bzw. Marseille zu erreichen. Grundsätzlich empfiehlt es sich unter anderem wegen kürzerer Wege und einfacherer Orientierung nicht in Paris umzusteigen. Häufig muss zudem eine Bahnfahrt zwischen den Flughäfen Roissy/Charles de Gaulle und Orly in Kauf genommen werden. Sofern also keine allzu großen Preisunterschiede oder sonstige Nachteile vorhanden sind, ist ein Umsteigen in Lyon bzw. Marseille zu bevorzugen.


Deutschland


Die staatliche Eisenbahngesellschaft SNCF setzt zusammen mit der Belgischen Staatsbahn und der Deutschen Bahn zwischen Köln und Paris den Hochgeschwindigkeitszug Thalys ein. Die Fahrzeit liegt bei etwa 3 Stunden 50 Minuten.
Neu ist auch die ICE-Verbindung von Frankfurt/Main nach Paris Est in knapp 4 Stunden. Die Verbindung führt über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken. Zur Zeit ist 4 Mal täglich eine Verbindung zwischen den beiden Städten eingerichtet, auf der der ICE auf der Neubaustrecke eine Maximalgeschwindigkeit von 320 km/h erreicht.

Schweiz


Ab Zürich sind Paris, Toulouse, Bordeaux, Nizza und Lyon direkt erreichbar. Ab Genf bzw. Basel ist Paris ebenfalls mehrmals täglich erreichbar, einige andere Städte werden ebenfalls bedient.

Österreich

Ab Wien Westbahnhof ist Paris direkt mit einem Nachtzug-Zug erreichbar, mit Umsteigen in München (was sich allerdings aufgrund der kurzen Umsteigezeit nicht unbedingt empfiehlt!) auch Tagsüber mit den Zügen EC 68 Wien-München und EC 64 München-Paris (bzw EC 69/65 in die andere Richtung). Wer sich die anstrengende Reise tagsüber antuen will (Zeitdauer über 13 Stunden), sollte schon früher nach München fahren, um seinen Anschlusszug nicht zu versäumen.

Taschenfahrplan Thalys
Fahrplanauskunft der SNCF

Auto


Geschwindigkeitbeschränkungen:
PKW Strasse: 90-110 km/h Autobahn: 130 km/h (bei Regen 110 km/h)
PKW + Anhänger Strasse: 80-110 km/h - Autobahn: 110-130 km/h

Sprache


Die Hauptsprache in Frankreich ist Französisch.
Daneben gibt es aber auch zahlreiche regionale Sprachen und Dialekte, deren Erhalt mit Beginn der Dezentralisierung gefördert wird. Am bekanntesten ist den Deutschen natürlich das Elsässische, daneben gibt es Bretonnisch in der Bretagne, Okzitanisch, die Sprache der Troubadoure im Südwesten und, ähnlich, das Provenzalische in der Provence und Côte d'Azur, sowie Korsisch auf Korsika. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch das Baskische, welches in der Gegend um Biarritz von einem Großteil der Bevölkerung gesprochen wird.
Es gibt viele Vorurteile zum Thema Franzosen und Fremdsprachen. Generell kann in Frankreich die erste Fremdsprache gewählt werden. Die Schüler haben die Auswahl zwischen Englisch, Deutsch und Spanisch. Also kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Franzose Englisch oder Spanisch spricht, manche sprechen eben Deutsch. Obgleich die Zahl jener Schüler, die Deutsch zu Ihrer lebenden Fremdsprache wählen, in den letzten Jahren gesunken ist.
Die Franzosen haben ein anderes Verhältnis zur Sprache als Deutsche, Österreicher oder Schweizer. Die Académie Française wacht aufmerksam darüber, dass Sprachpeinlichkeiten wie etwa das deutsche "Handy" gar nicht vorkommen. In Frankreich gibt es einmal pro Jahr das "Große Diktat". Millionen von Fernsehzuschauern versammeln sich an einem Samstag vor dem Fernseher und schreiben mit. Danach gibt es tagelang Diskussionen über grammatikalische Regeln und deren Auslegung. Ein Franzose hat in der Regel vor jeder Sprache Achtung und er spricht eher nicht, bevor er falsch spricht.

Franzosen wissen es sehr zu schätzen, wenn man sich bemüht, in ihrer Sprache mit ihnen zu sprechen, auch wenn man nicht wirklich gut Französisch spricht. Sie sind dann in der Regel sehr entgegenkommend und rücksichtsvoll und versuchen langsam und deutlich zu sprechen.
Hingegen muss man eher mit unfreundlichen Blicken und einem schwer verständlichen Englisch rechnen, wenn man versucht, mit ihnen Englisch zu reden (aber inzwischen können die meisten Franzosen Englisch, vor allem die Jüngeren, und man kann auch mit Englisch in Frankreich zurechtkommen).
Generell empfiehlt es sich, vor Reiseantritt zumindest grundlegende Redewendungen zu lernen und sich mit einem entsprechenden Sprachführer auszustatten, sofern man des Französischen nicht mächtig ist.
Vor allem im ländlicheren Frankreich ist es für Kellner nicht selbstverständlich, mit den Gästen Englisch zu sprechen. Man sollte daher wenigstens versuchen, die Bestellung auf Französisch abzugeben, auch wenn dies vielleicht nicht perfekt ausgesprochen ist. Die meisten Franzosen quittieren diesen Versuch mit Wohlwollen und bemühen sich selbst auch deutlich mehr, den Gast zu verstehen.
Pfälzer und Saarländer können versuchen, ihren Dialekt in den Grenzregionen des Elsass und Lothringens, dort besonders dem Departement Moselle, anzuwenden. Besonders am Stammtisch wird man sie wahrscheinlich verstehen. Sie sprechen lieber ihre Dialekte als Hochdeutsch.

Es wird Portugiessich gesprochen. Die Zeiten sind vorbei, an denen Sprecher romanischer Sprachen (also Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch etc.) kein Englisch sprechen und verstehen konnten. Mittlerweile kann man sich nicht nur in touristischen Gebieten und Hotels sehr gut in Englisch verständigen, sondern auch überall im Lande. Ältere Portugiesen verstehen wenig Englisch, oft aber Deutsch. Spanisch wird in der Regel wegen der Ähnlichkeit der Sprachen verstanden.

Kaufen


Die offizielle Währung ist der Euro. Viele Franzosen rechnen immer noch in Francs - auch die meisten Preise sind nach wie vor in beiden Währungen ausgezeichnet (Umrechnungskurs: 1 EUR = 6,55957 F).
Auf Grund höherer Steuern sind viele Produkte in Frankreich teurer als in Deutschland. Dies hat sich mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer in Deutschland zum 01.01.2007 wieder ein wenig nivelliert.

Restaurants


Es gibt im wesentlichen zwei Formen von Bewirtungsbetrieben:
"Restaurant" sind Speisewirtschaften, also ungeeignet, um nur Kleingkeiten zu essen oder gar nur Getränke zu sich zu nehmen.
"Brasserie" ist eine reine Schankwirtschaft, es gibt also nichts zu essen.
Wenn sich eine Einrichtung "Restaurant Brasserie Café" nennt, gibt es dort alles: "richtiges" Essen, Kleinigkeiten und Getränke

Gesund bleiben


In Teilen des Landes (Rheinebene, Elsass) kommt es zu vorwiegend ab April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.

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