Fidschi


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Karte von Fidschi
Fidschi (englisch: Fiji), manchmal auch Fidschi-Inseln genannt, ist ein Staat in Ozeanien. Er liegt etwa auf 2/3 der Strecke von Hawaii nach Neuseeland und besteht aus einem Archipel von 332 Inseln, ca. 100 davon sind bewohnt. Fidschi liegt etwas westlich des 180. Längengrades und der Datumsgrenze. Fidschi gilt schon seit langem als attraktives Urlaubsziel.

Beliebteste Reiseziele

Suva

Rang(0-10):8
Lautoka

Rang(0-10):4
Singatoka

Rang(0-10):4
Nadi

Rang(0-10):2
Yasawa Island

Rang(0-10):2
Savusavu

Rang(0-10):0
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Rakiraki Creek

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Taulesia

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Malolo Island

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Mana Island

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Leleuvia Island

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Suvavou

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Tavarua Island

Rang(0-10):0
Rakiraki

Rang(0-10):0
Nausori

Rang(0-10):0
Mbuambua Island

Rang(0-10):0
Vatukusova Rock

Rang(0-10):0
Vanua Levu

Rang(0-10):0
Taveuni Island

Rang(0-10):0
Pacific Harbour

Rang(0-10):0
Levuka Creek

Rang(0-10):0
Korotongo

Rang(0-10):0
Votua

Rang(0-10):0
Vatulele Island

Rang(0-10):0
Ndenarau Island

Rang(0-10):0
Korolevu

Rang(0-10):0
Natalau

Rang(0-10):0
Namatakula

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Viti Levu

Rang(0-10):0
Ovalau Island

Rang(0-10):0
Nggalito Island

Rang(0-10):0
Yasawa Island

Rang(0-10):0
Vatutandova

Rang(0-10):0
Nakorotu

Rang(0-10):0

Provinzen

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Northern   Karte
Rotuma   Karte
Western   Karte

Inseln


Viti Levu Fidschis Hauptinsel mit der Hauptstadt Suva.
Vanua Levu Die zweitgrößte Insel liegt nördlich von Viti Levu.
Taveuni Die drittgrößte Insel liegt östlich von Vanua Levu auf dem 180. Medidian (Datumsgrenze) und hat den Spitznamen "Garteninsel".
Kadavu - island south of Viti Levu.
Yasawa Islands Diese nord-westlich gelegene Inselgruppe eignet sich hervorragend zum Insel-Hopping.
Nananu-i-Ra Island
Mamanuca Islands Diese teilweise winzigen Inseln westlich von Viti Levu sind bei Rucksackreisenden sehr beliebt.
Lomaiviti Islands
Lau Islands

Städte


Suva - Hauptstadt auf Viti Levu
Labasa - größte Stadt auf Vanua Levu
Nadi - drittgrößte Stadt im Westen von Viti Levu, Standort des Internationalen Flughafens
Lautoka - im Nordwesten von Viti Levu
Levuka
Malau
Savusavu
Vuda

Politik


Die innenpolitischen Ereignisse der letzten Jahre bewirkten einen Rückgang des Tourismus. Die Tourismusindustrie hat darauf mit niedrigeren Preisen und verstärkter Werbung für die wichtigsten Urlaubsorte (die von der Politik in und um die Hauptstadt Suva weit entfernt sind) reagiert.

Klima


Das Klima in Fidschi ist tropisch, mit geringer, jahreszeitlich bedingter Abweichung.
Tropische Wirbelstürme (die Südpazifik-Version von Hurricanes) können von November bis Januar auftreten.

Anreise


Bei der Einreise bekommen Europäer ein 4 Monats Visum in ihren Pass gestempelt. Es wird ein Nachweis der Wiederausreise (Flugticket) und ein paar Angaben zur Unterkunft verlangt. Außerdem muss der Reisepass bei Ausreise noch mindestens 3 Monate gültig sein.
Bei der Ausreise ist eine Gebühr von $F 20,-- zu bezahlen.

Flugzeug


Der wichtigste internationale Flughafen ist der Nadi International Airport (IATA: NAN). Es gibt auch einige internationale Flüge nach Suva. Die wichtigsten Airlines, die Fiji anfliegen, sind Air Pacific, Qantas, Air New Zealand und Korean Air. Korean Air ist zur Zeit (2006) die günstigste Airline. Man kann Nadi aber auch von LA, Honululu, Neuseeland, Australien und allen möglichen anderen Südseeinseln (Samoa/ Tonga/ Tahiti, Vanuatu, PNG etc.) anfliegen. Die Hauptstadt Suva wird von Qantas über Sydney angeflogen.

Mobilität


Fiji eignet sich wunderbar für Individualreisen, denn es verfügt über ein gutes Netz an Unterkünften und vor allen Dingen über ein gutes Verkehrsnetz. So haben die meisten größeren Inseln einen kleinen Flugplatz. Air Fiji und Sun Air o.a. fliegen regelmäßig die Inseln zu günstigen Preisen an. Wo man nicht mit dem Flieger hinkommt, da fährt ein Schiff. Und auch die Busnetze sind recht gut ausgebaut.
Auf Viti Levu gibt es 2 lokale Flughäfen - Nadi und Nausori (Suva). Von hier gehen auch die Flieger nach z.B. Vanua Levu, Kadavu, auf die Lau Inseln etc.. Die Fähren gehen von Suva oder Nadi in die verschiedenen Himmelsrichtungen.

Sprache


Amtssprache in Fiji ist Englisch, Fidschianisch und Hindi. Auch in der Schule werden fast alle Fächer auf Englisch unterrichtet, da die Mehrheit der Lehrmittel aus dem Commonwealth kommen.
Fast in allen Gegenden kann man sich problemlos auf Englisch verständigen. In dörflichen Gegenden oder auf entlegeneren Inseln kann es vorkommen, das Englisch besonders von den Älteren nur mit einiger Schwierigkeit gesprochen wird.
Etwas über die Hälfte der Bevölkerung sind autochtone Fijianer mit Muttersprache Fijianisch. Fast die Hälte der Bevölkerung ist indischer Abstammung, welche zwar einen fijianische Staatsbürgerschaft haben, aber nicht dieselben Rechte wie die Ureinwohner.
Es gibt regional sehr variierende Dialekte des Fijianischen.

Kaufen


Die Währung des Landes ist der Fidschi-Dollar (F$). 1 F$ entspricht 0,42 € (Stand: 31. Oktober 2008).

Küche


In der traditionellen fidschianischen Küche wird im Erdofen gegahrt. Da wird in einer Sandmulde ein Feuer angefacht, das mit wenig Sand überschüttet wird. Darauf werden die Speisen in Bananenblätter eingewickelt gelegt und danach stundenlang gegahrt. Fisch ist sehr häufig auf dem Tisch, Fleisch nur bei besonderen Anlässen. Als Beilage wird Kassavas (Maniok) und Dallo gereicht.
Alkoholische Getränke sind die Ausnahme. Fidschianer trinken viel lieber Kava, welches auch bei vielen Zeremonien ein wichtiger Bestandteil sind.
Als Tourist kann man jedoch in den Restaurants durchaus europäisch, indisch oder auch chinesisch essen.

Lernen


In der Schule werden alle Unterrichtsfächer auf Englisch unterrichtet. Höhere Bildungseinrichtungen sind:

University of the South Pacific, Suva
Fiji Institute of Technology

Sicherheit


Nach einem Militärputsch Anfang Dezember 2006 ist die Sicherheitslage unklar. Auch wenn es bisher zu keinen größeren Unruhen kam, können diese jederzeit ausbrechen. Als Tourist bekommt man von der Militärregierung allerdings i.d.R. nichts mit.
In der Hauptstadt Suva, in Nadi und anderen Touristenzentren auf der Hauptinsel Viti Levu sollten Reisende die üblichen Sicherheitsregeln beachten. Diebstähle und Gaunereien sind auch hier anzutreffen. Abends sollte man, sogar wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, auch bevorzugt mit dem Taxi fahren und besonders als Frau nicht allein durch die Straßen laufen. In Nadi sollten abgelegene Straßen auch tagsüber gemieden werden. Die Sicherheitslage auf abgelegenen, kleineren Inseln ist hingegen unproblematisch.
Frauen sollten sich nicht alleine an abgeschiedenen Stränden aufhalten oder zu freizügige Kleidung außerhalb der Badeanlagen/Hotels tragen.
Die politische Lage in Fiji ist aufgrund der Spannungen zwischen den autochtonen Fijianern und den Indern nicht stabil.

Respekt


Als Individualreisender, der sich außerhalb von Resorts und Hotelanlagen bewegen will, sollte man sich unbedingt mit den kulturellen Besonderheiten und Gebräuchen in Fiji vertraut machen.
Dadurch kann man zum einen die wunderbare Gastfreundschaft der Fijianer kennenlernen und man vermeidet peinliche Fehler. So erzeugt das Tragen "freizügiger Kleidung" in der Nähe von Dörfern oder abgelegenen Stränden großen Unmut. Es ist quasi unmöglich, an diesen Orten im Bikini oder Badeanzug zu baden oder sogar nackt. Möchte man auf eigene Faust ein fijianisches Dorf besuchen, sollte man folgendermaßen vorgehen. Man besorge sich ein Bündel Yaqona (ausgesprochen Jangona), auch als Kava bekannt und suche das Haus des Häuptlings des Dorfes auf. Diesem überbringt man die Wurzeln und bittet förmlich für eine bestimmte Zeit, der Gast des Dorfes sein zu dürfen. Dieses Darbringen der Wurzeln und damit auch diese selbst, werden "Sevu Sevu" genannt. Traditionell wird die "Sevu Sevu" nach der Überbringung zu Puder gestampft, angerührt, und der Häuptling mit ein paar anderen Dorfbewohnern und dem Gast trinken diese. Betritt man das Haus eines Fijianers zieht man sich am Eingang die Schuhe aus. In einem Dorf sollte man keine Kopfbedeckung tragen. Um keine Fehler in Sitzrunden zu machen, sollte man immer den Anweisungen der Fijianer folgen, die einem höflich den Sitzplatz zuweisen. Fast grundsätzlich gewährt einem der Häuptling die Erlaubnis im Dorf zu verweilen, häufig wird der Reisende sogar eingeladen, länger zu bleiben oder zu übernachten. Nimmt man dieses Angebot an, sollte man sich ab und an während seines Aufenthalts mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Mehl, Zucker o.ä. erkenntlich zeigen. Auch Souvenirs aus Deutschland, wie T-Shirts mit Aufdruck, Caps o.ä. sind gerne gesehen.
Normalerweise wird man um so etwas nicht extra gefragt, das gehört sich für einen Fijianer nicht.
Eine wichtige Umgangsregel anderen gegenüber äußert sich darin, nicht zu dicht vor oder neben Menschen zu treten. Wenn man es tut, sollte man dabei "tulou" sagen. Das tun die Fijianer auch selbst ständig, ob im Bus oder im Restaurant oder auf der Straße. Ganz respektlos ist das Berühren des Kopfes, aber auch das Übersteigen der Beine oder anderer Körperteile, wenn man sich aus gemütlicher Runde erhebt.

Stichworte:

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