China


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China liegt in Asien. Es ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Angrenzende Länder sind im Süden Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan, Myanmar, Laos und Vietnam, im Westen Tadschikistan, Kasachstan und Kirgisistan, im Nordosten und Nordwesten Russland, im Norden die Mongolei und im Nordosten Nordkorea.

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Provinzen

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Städte


Blick auf Hongkong
Chengdu

Die Hauptstadt Sichuans wird auch die Stadt ohne Himmel genannt, da man dort die Sonne selten zu Gesicht bekommt. Das Klima ist feucht und warm. Die Stadt lockt mit ihrer traditionell sichuanesischen Küche und ihrem besonderen Charme – man sollte jedoch einige Chinesischkenntnisse mitbringen, da nur wenige Leute dort Englisch sprechen.

Chongqing

Die größte Stadt der Welt – Chongqing (ca. 30 Mio. Einwohner) – hat etwa das Flair einer französischen Trabantenstadt. Wenn man in der Nacht anreist, kann es einem passieren, dass man, durch die überall vorhandenen Neonreklamen geblendet, die Stadt für erträglich hält. Ein Aufenthalt in dieser Stadt lohnt sich nur durch die Besichtigung der nahe gelegenen Drei-Schluchten, welche nun aber auch einem Staudamm zum Opfer gefallen sind und eher den drei großen Flüssen ähneln.

Dongjing
Guangzhou

Das ehemalige Kanton hat sich im Zuge des Aufschwungs des Perlflußdeltas zu einer wichtigen Handelsmetropole entwickelt. Touristisch gesehen bietet vor allem Kontrast zu den nahe liegenden Sonderverwaltungszonen von Hongkong und Macau.

Guilin

Eine Stadt die auf Grund ihrer Lage in Mitten eines Karstgebirges und dem in China bekannten Li-Flusses ganz auf den Tourismus ausgerichtet ist.

Harbin
Nanjing

Nanjing – die südliche Hauptstadt – war zu Zeiten der chinesischen Republik Hauptstadt des Landes und ist sicherlich eine der schönsten Städte Chinas. Wunderschönen Tempel und Parkanlagen locken den Besucher in die am Yangtse gelegene Metropole. Von einem Besuch in den Sommermonaten sollte jedoch abgesehen werden – Nanjing zählt zu den vier heißesten Städten Chinas.

Nanning
Beijing

Die Hauptstadt der Volksrepublik China lockt mit der Verbotenen Stadt, dem Platz des Himmlischen Friedens, unzähligen Straßenmärkten, einem aktiven Nachtleben und einer geringen Entfernung zur Großen Mauer.

Qingdao

Die ehemalige deutsche Kolonie hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Touristenziel gemausert. Neben Ferien am Sandstrand sind auch Bergausflüge in das angrenzende Laoshan-Gebirge möglich, in welchem der Taoismus zu Hause ist. Hier kann man einen 2400 Jahre alten taoistischen Tempel besichtigen.

Schanghai

Schanghai ist neben Peking und Xi'an das touristische Muß in China. Es gibt, mit Peking verglichen, zwar keine großen touristischen Attraktionen (wichtige Ziele sind z.B. die Flusspromenade "The Bund", der Yu-Garten und der Jin-An-Tempel), allerdings ist die Hochhauslandschaft der Stadt überaus beeindruckend. Die Zukunft, an der in Schanghai 24 Stunden am Tag gebaut wird, macht die Megalopole zu einer einzigen Attraktion. Außerdem ist Schanghai die Shopping-Stadt in China schlechthin. Xujiahui und Nanjing-Road sind nur einige der Shopping-Spots dieser Millionenmetropole. Wer in Schanghai Urlaub machen möchte, kann außerdem in einige interessante Vororte reisen, raus aus der Hochhauslandschaft, rein in die Idylle.

Shenzhen (深圳)

Shenzhen wurde als Wirtschaftssonderzone um die ehemalige Kolonie Hongkong angelegt und erlebte in den vergangenen 20 Jahren einen riesigen wirtschaftlichen Boom, dessen Ende nicht in Sicht zu sein scheint.

Suzhou

Eine kleinere Millionenstadt etwa 100 km westlich von Schanghai ist Suzhou. Der Eintrag der gesamten Innenstadt von Suzhou als Unesco Weltkulturerbe sollte für sich selbst sprechen. Suzhou war und ist das Zentrum der Seidenproduktion in China. Gelegen am Schnittpunkt zwischen Kaiserkanal und Yangtse verdankt es seinen wirtschaftlichen Aufschwung neben seiner verkehrsgünstigen Lage vor allem dem Seidenmonopol der chinesischen Regierung bis ins 19. Jahrhundert.

Tianjin
Wenzhou

Wenzhou ist eine kleine verschlafene Millionenstadt im Süden von Zhejiang. Wer enge Ladenstraßen und chinesische Gerüche in Peking und Schanghai vermisst, wird hier auf seine Kosten kommen. Auch sind die Parkanlagen der Stadt sehr schön und laden die Bewohner zum Musizieren und die Touristen zum Verweilen ein. Da Wenzhou subtropisches Klima hat, ist ein Besuch vor allem in den Wintermonaten ratsam.

Wuhan
Xi'an
Zhuhai

Klima


Im südlichen Hochland kommt es auf die Höhenlage an, in den Tälern ist es tropisch feucht, weiter oben beginnt dann der Nebelwald, der im Winter auch etwas kühler (und oft neblig) ist. An der südlichen Küste herrscht tropisches Regenwaldklima, das besonders im Sommer (Juni, Juli und August) zu sehr schwülen Bedingungen führt. In Schanghai und dem Jangtze-Delta-Gebiet (bis ca. Hefei, Anhui) findet man subtropisches Klima. Im Sommer ist es hier extrem schwül (wird oft als schwülstes Klima der Welt bezeichnet) bei Temperaturen bis 35 °C und einer relativen Luftfeuchte bis 100 %. Auch in der Nacht kühlt es kaum ab (Tmin manchmal nicht unter 30 °C). Daher wird für empfindliche Mitteleuropäer von der Reise in diese Region im Sommer abgeraten. Niederschläge sind während dieser Zeit extrem ausgeprägt, bei Gewittern kann es in kurzer Zeit zu lokalen Überschwemmungen kommen. Im Winter kann es von Norden her kühler werden und im Extremfall sogar auch mal kurz schneien.
Zentralchina (hierzu zählt z.B. das "Rote Becken") weist ebenfalls in den Tälern ein subtropisches Klima auf. Der Sommer kann unangenehm schwül, aber auch trocken-heiß sein, der Winter mild, aber auch sehr kalt bei besonderen Wetterlagen.
Je weiter man Richtung Norden geht, desto kälter wird das Klima. Peking besitzt wohl etwa ein Wetter vergleichbar dem in Polen (Peking jedoch wesentlich heißer und feuchter im Sommer), also drei bis vier wirklich kalte Monate, aber trotzdem einen warmen Sommer, während die weiter landeinwärts gelegenen Provinzen der Äußeren Mongolei durchaus -30 °C im Winter aufweisen können, aber durchaus angenehmes Klima im Sommer bieten.
Als Reiseempfehlung, sofern man angenehm warmes, aber nicht heißes Wetter mag, darf allgemein gesagt werden:

Winter: Südchina, inkl. Hongkong, Macao, Taiwan.
Spätherbst/Frühfrühling: Südchina, je nach Wetter bis Schanghai.
Herbst/Frühling: Mittelchina, Gebiete um Schanghai und Nanjing.
Frühherbst/Spätfrühling: Peking, Innere Mongolei, je nach Wetter südlich bis Schanghai
Sommer: nördliche Provinzen, es ist fast in ganz China warm, d.h. der Sommer ist am wenigsten geeignet, um dort Ferien zu machen.

ACHTUNG: Chinas Süd-Ostküste zählt zu den am meisten von tropischen Wirbelstürmen (in Asien als "Taifun", englisch "Typhoon) heimgesuchten Gebieten. Wenn sie im Süden oder Osten (Gegend um Schanghai) sind, sollten sie, wenn möglich im Internet sich über die Lage informieren! Auch muss vor den oft stark ausgeprägten Gewittern gewarnt sein!
GEFAHREN: Extreme Schwüle im Osten und Süden, heftige Gewitter, Trockenheit in den westliche Regionen, strenge Winter im Norden und Taifune

Flugzeug


Generell ist es in China nicht möglich, Gepäck weiterzuleiten. Jedes Gepäckstück muß bei der Ankunft in China abgeholt und wieder aufgegeben werden. Wenn China jedoch "nur" die Zwischenstation ist (z.B. Frankfurt–Peking–Sydney) ist das Durchleiten von Gepäck bis zum Zielflughafen möglich.
Der internationale Flughafen von Peking liegt ungefähr 20 km nordöstlich der Innenstadt. Der Flughafen ist ein Knotenpunkt des inländischen Flugverkehrs und wird auch von vielen internationalen Fluglinien angeflogen. Dies sind unter anderen Air France, British Airways, China Southern Airlines, DragonAir,
Lufthansa, AirBerlin, Qantas und Singapore Airlines.
Der internationale Flughafen von Schanghai liegt 35 km vom Stadtzentrum Schanghais entfernt am östlichen Stadtrand. Bequem läßt er sich mit dem Transrapid und dann mit der U-Bahnlinie 2 erreichen. Lästig ist hier nur das Umsteigen. Eine Taxifahrt für etwa 17 € nimmt einem diese Strapaze ab. Auch sind Busse vorhanden, welche im Viertelstundentakt den Flughafen mit der Innenstadt verbinden. Von Frankfurt aus fliegen mehrmals täglich Lufthansa, Air China und China Eastern, und von München aus fliegt noch die Lufthansa einmal täglich. Besonderes Schnäppchen ist die Air-China-Anbindung über Mailand. Ein Business-Class-Ticket kostet hier gerade 1650 € (sonst 1950 €) und man kann noch in Mailand shoppen.
Unangenehm ist der Schanghaier Flughafen vor allem für Reisende, deren Reiseziel nicht Schanghai, sondern eine andere chinesische Stadt ist. Vom internationalen Flughafen aus gehen nur wenige nationale Flüge ab. Die meisten nationalen Flüge starten vom Flughafen "Hongqiao", welcher etwa 50 km vom internationalen Flughafen "Pudong" entfernt ist. Es gibt allerdings kostenpflichtige Pendelbusse.
Weitere wichtige internationale Flughäfen sind bei Hongkong.

Bahn


Peking ist ein Endpunkt der Transsibirischen Eisenbahn.
Von Peking nach Schanghai fährt ein Nachtzug ohne Zwischenstopp. Er braucht etwa zwölf Stunden und eine Karte kostet etwa 500 RMB.
Er ist eine gute Alternative zum Flugzeug. Man sieht viel von der Umgebung (je nach Jahreszeit) und schließt einfach und schnell Bekanntschaft mit Chinesen.

Bus


Über einige der Nachbarländer, z.B. den pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs, kann man mit dem Bus nach China einreisen.

Auto


Die Einreise mit dem Kfz ist aus praktischen Gründen aber auch auf Grund der massiven bürokratischen Hürden fast unmöglich. Zunächst muß erwähnt werden, daß eine Einreise über das Tibetische Autonomiegebiet nicht normalen Visabestimmungen unterliegt. Die Einreise über andere Landgrenzen (insbesondere die Mongolei) ist zwar möglich, jedoch ist China eines der wenigen Länder auf der Welt, daß keine ausländischen Führerscheine anerkennt. Es ist also notwendig, einen chinesischen Führerschein zu besitzen. Ein weiteres Hindernis stellt die Umkennzeichnungspflicht dar. Es müssen Sondergenehmigungen und chinesische Nummernschilder, d.h. chinesische Zulassungen, für die Kfzs erworben werden. Selbst wenn alle erforderlichen Schritte im Vorhinein eingeleitet wurden, ist es in der Vergangenheit trotzdem zu letzten Abweisungen an der Grenze gekommen. Die besten Vorbereitungen und der Besitz aller erforderlichen Genehmigungen stellen also trotzdem KEINE Garantie dar.

Schiff


Von Hongkong gibt es mehrere Fähren zu Städten in der Umgebung (Macau und "Mainland China"). Informationen und Tickets sind unter anderem bei Hauptbahnhof und dem Fährterminal in Hongkong zu bekommen.

Mobilität


Flugzeug:
Ein gängiges und auch sehr schnelles Fortbewegungsmittel in China. Meist teurer als der Zug und weniger erlebnisreich, doch für Schnellreisende in China unabdingbar.
Bahn:
Allgemein:
Gut ausgebautes Schienennetz (über 50.000 km, teil-elektrifiziert), an das alle Provinzstädte angeschlossen sind.

Abteilklassen zum Sitzen:

Hardseater (2. Klasse), Softseater (1. Klasse),
Business class (nur in neueren Zügen

Abteilklassen zum Schlafen:

Hardsleeper (2. Klasse), Softsleeper (1. Klasse),
Softsleeper Deluxe (nur auf manchen Stecken, z.B. zwischen Hongkong und Beijing)
Zu den Abteilklassen:
Der Preisaufschlag von Hardsleepern zu Softsleepern beträgt im Durchschnitt etwa 50 %, wobei die Softsleeper primär den Vorteil von vier Personen pro Abteil (mit abschliessbarer Türe) im Gegensatz zu sechs Personen pro Abteil im Hardsleeper ohne Türen haben.
Außerdem gibt es in den Softsleeper-Abteilen einen Lautstärkeregler für die Lautsprecheranlage. Damit läßt sich dann die von ca. 8:30 bis 22:00 laufende Hintergrundmusik abschalten oder zumindest leider drehen, was besonders auf langen Fahrten recht angenehm sein kann.
In einigen Zügen werden zudem gratis DVD-Player und Filme abgegeben.
Manchmal läßt sich auch die (generell sehr kalt eingestellte) Klimaanlage etwas herunterdrehen.
Für kontaktfreudige Personen seien die Hardsleeper empfohlen, da man hier, außer auf einschlägigen Touristenstrecken, meist mit Chinesen alleine ist und diese sehr interessiert sind, über den Ausländer etwas zu erfahren (nicht unbedingt).
Ticketbezug:
Die Tickets können an allen Ticketschaltern an den Bahnhöfen bezogen werden. Es ist nicht möglich, Umsteigekarten zu kaufen, d.h. wenn es keinen direkten Zug gibt, kann erst an dem Umstiegsbahnhof das Ticket für die Weiterfahrt gekauft werden! Falls man Tickets von einem anderen Ort aus vorbuchen will, kann man manchmal beim CITS, der nationalen Reiseorganisation, diese für einen kleinen Aufpreis beziehen.
Vorsicht ist auf gängigen Reiserouten geboten, da Tickets zum Teil Tage im Voraus gebucht werden sollten. Allerdings kann man meist auch durch Teilstreckenbuchungen fast gleichzeitig ans Ziel kommen (Ticketverkäufer fragen, er selbst wird es nicht vorschlagen).
Kinderpreise:
Für Kinderpreise ist die Größe des Kindes ausschlaggebend. Kinder unter 1.1m haben bei der Bahn freie Fahrt, Kinder unter 1.5m zahlen ca. die Hälfte. In den Bahnen sind Meßlatten angemalt.
Fahrplan:
Zwei mal im Jahr (i.d.R. im April und Oktober) erscheint ein neues Kursbuch, allerdings nur auf Chinesisch!
Von Duncan Peattie kann eine englische Ausgabe bezogen werden, für die wichtigsten Verbindungen gibt es auch eine kostenlose Version im PDF-Format.
Unter http://www.oklx.com/cn/train/search_station.asp gibt es einen Online-Fahrplan, in dem neben den chinesischen Zeichen alle Namen auch in dem lateinischen Umschriftsystem Pinyin angegeben sind.
Es werden allerdings nur direkte Verbindungen gefunden!
Überlandbus:
Überlandbusse sind in China ein beliebtes Verkehrsmittel und fahren alternativ zu Flugverbindungen und Bahnstrecken. Außerdem ermöglichen sie fast jede Verbindung zwischen größeren Städten. In manchen Gebieten gibt es ausschließlich Busverbindungen, wobei diese sehr preisgünstig und meist komfortabel daherkommen. Zwischen größeren Städten ist, obwohl auch Schlafbusse in Betrieb sind, jedoch die Bahn zu bevorzugen, da mehr Bewegungsfreiheit besteht (außer man vergleicht mit den überfüllten Hardseatern beim Zug).
Ticketbezug:
Es ist tendenziell leichter, Bustickets als Bahntickets zu bekommen; wer allerdings auf eine bestimmte Verbindung angewiesen ist, sollte das Ticket spätestens am Tag vorher kaufen (soweit möglich).
Kinderpreise:
Auch bei Bussen ist für Kinderpreise die Größe des Kindes ausschlaggebend; allerdings variiert das Limit je nach Busgesellschaft.
Sicherheit:
Hier ist Vorsicht geboten. Leider sind bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse ein oft beobachtetes Phänomen. Dabei wird in der Regel niemand verletzt, aber man muss halt sein Hab und Gut in Form von Geld, Kreditkarten und Schmuck rausrücken. Die Chance eines Überfalls ist in den ländlicheren Gegenden stärker verbreitet, als beim Verkehr zwischen großen Städten.

Sprache


Die chinesische Hochsprache ist Mandarin.
Kantonesisch wird in Hongkong und in der angrenzenden Provinz Guangdong gesprochen.
Außerdem besitzt Macao einen eigenen Dialekt, und in fast jeder Provinz südlich Schanghai wird ein eigener Dialekt gesprochen. Die Schreibweise ist aber überall, außer in Taiwan und teilweise in Hongkong die gleiche. In Taiwan und teilweise in Hongkong wird "Traditional Chinese" geschrieben, auf dem Festland "Simplified Chinese".
Wer kein Chinesisch spricht, wird in manchen Landesteilen vor große Probleme gestellt werden. Während entlang der klassischen Touristenpfaden meist in viele Hotels und Restaurants sehr gut Englisch oder gar Deutsch gesprochen wird und einem auch beim Kauf von Bahntickets oder Ausflügen geholfen wird, muss man in anderen Landesteilen sehr viel Geduld mitbringen. Es lohnt sich auf jeden Fall, wichtige Wörter in chinesischen Zeichen, mitzubringen. Eine Garantie, dass wenn man den Menschen das Zeichen für Busbahnhof zeigt, einem auch der Weg dorthin gezeigt wird, ist es hingegen nicht.
China ist aber auch ein Land, das in einem großen Wandel begriffen ist, und so könnte es in den nächsten Jahren deutlich einfacher werden.

Das Englische wird vielfach innerhalb der jüngeren Bevölkerungsschichten (unter 30) verstanden und auch gesprochen. In den ländlichen Gebieten gilt dies nicht. Es wird auf jeden Fall empfohlen, Grundkenntnisse in Russisch mitzubringen.

Kaufen


Die Preise in China sind gerade für Elektronik häufig sehr tief, allerdings häufig auf Kosten der Qualität.
Folgendes sollte nur mit Vorsicht gekauft werden, da die Preise kaum günstiger sind, oder die Qualität nicht stimmt:

Zubehör zu Druckern, Tintenpatronen etc.
Jegliches Computermaterial
DVD-Player, Fernseher

Folgende Dinge können zum Teil massiv günstiger erworben werden:

DVDs, VideoCDs auch in legalen Shops ab etwa 7 RMB/Stück erhältlich. Bei größeren Einkäufen nach Rabatt fragen.
Bücher, hier sind Rabatte von bis zu 80 % auf deutsche Preise möglich. Englische Literatur findet sich in den größeren Bookshops.
Kleidung

Küche


Entsprechend der Größe des Landes unterscheidet sich auch die chinesische Küche von Region zu Region. Grundsätzlich wird im Süden eher Reis gegessen, im Norden eher Nudeln oder Hefeklöße. Die Sichuan-Küche gilt als sehr scharf, die Schanghai-Küche als mild mit vielen Fischgerichten.
Besonders im Süden (Guangdong) werden alle Arten von Tieren verspeist, auch für Europäer eher gewöhnungsbedürftige.

Ausgehen


Tatsächlich sind auch die größten Ausgangsmeilen in Schanghai und anderen Großstädten etwa ab 23 Uhr meist "tot", das Nachtleben findet in den meisten Großstädten nur in einem kleinen Teil der Stadt statt. Nach Mitternacht ist dies meistens in "Rotlichtvierteln", in welchem noch Bars offen haben. Ein eigentliches Nachtleben kennen die Chinesen nicht, auch fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel in der Nacht, man ist auf Taxis angewiesen. Die Preise in den Bars können stark schwanken, von 1 Euro pro Bier bis zu 10 Euro und mehr sind sämtliche Variationen vorhanden. Gehen Sie ruhig in Bars mit Einheimischen, es kann sich eine interessante Diskussion entwickeln.
Vorsicht für schwache Trinker: Chinesen trinken gerne auf "Ex", einem normalen europäischen Mann kann ein solcher "Wettbewerb" nichts anhaben, man kann so auch Prestige bei seinen chinesischen Freunden gewinnen. Lieblingsbier ist meist Tsingtao.
Also zumindest für Schanghai, Peking und Qingdao kann man berichten, dass es ein sehr erfreuliches Nachtleben gibt. Dies ist zwar auf einige Straßenzüge begrenzt, aber wird dort um so ausgiebiger zelebriert.

Arbeiten


Wer länger in China leben möchte, sollte nicht nur den Absatz zum Thema Gesundheit beachten, sondern auch wissen, dass laut Weltbank von den 20 Städten mit der größten Umweltbelastung der Welt allein 16 in China liegen. Mit Smog muß gerechnet werden.

Bcher


Bücher über China oder von chinesischen Schriftstellern:

Il Milione: Marco Polo
Iris Chang: The Rape of Nanking: Der vergessene Holocaust von WWII. ISBN 0140277447
Beatrice Lao: Winter Stars: Gedichte geboren zwischen den Alpen und dem Tyrrhenian. ISBN 988979991X

Feiertage


Das Problem mit chinesischem Feiertagen ist, dass sie sie sich ebenso wie manche deutschen meist nach dem Mondkalender richten. Dennoch gibt es einige "neuzeitliche" Feiertage, welche sich in den römischen Kalender einfügen lassen:

Sicherheit


China ist verhältnismäßig sicher. Es gibt Kriminalität, und als Tourist ist man wie fast überall in der Welt ein bevorzugtes Ziel. Geldbörsen und Wertgegenstände sollten immer geschützt und auch der Safe im Hotel benutzt werden.
Bevorzuge die Bezahlung per Cash, ansonsten immer mit Traveller Checks und regelmäßigem Wechseln in der Bank of China. Allerdings sind nicht alle Banken bereit, die Traveller Checks einzulösen, bei Händlern und kleinen Hotels ist es noch schwieriger. EC-Karten und Kreditkarten funktionieren an Geldautomaten mit VISA-Symbol(ATM, Automatic Teller Machine) problemlos (allerdings ist die Menüführung nicht immer auf Englisch wählbar), der Wechselkurs ist dann nahe am offiziellen Kurs. Trage keine großen Beträge in Bar mit dir, 1.000 bis 1.500 RMB sollten die Obergrenze darstellen, außer bei Bezahlung des Hotels oder ähnlichem.
In den Städten ist die Polizei allgegenwärtig, trage aber Sorge, dass du nicht in allzu dunkle Gassen oder ein Rotlichtviertel gerätst, da dort die Kriminalität wie überall weltweit massiv höher ist.
Vor allem wird immer wieder von dem Trick mit K.o.-Tropfen berichtet. Die vermeintlich nette Begleitung, welche man in der Disco oder der Hotelbar kennengelernt hat, mischt einem während eines Toilettengangs K.o.-Tropfen mit ins Getränk. Dies kann noch in der Disco oder der Hotelbar geschehen, meist aber erst im Hotelzimmer. Wenn man dann nach ein bis zwei Tagen wieder zu sich kommt, findet man sich ausgeraubt und die Kreditkarte geplündert vor. Ratsam ist es hier, nie alleine "auf Tour" zu gehen und.
Ähnliches gilt für nächtliche Spaziergänge in Kneipenvierteln. Meist liegen noch einige verlassene Ecken zwischen den Stützpunkten der Kneipentour – und eben diese können einem zum Verhängnis werden. Üblicher Weise kommen zwei Personen auf einen zu – der eine hält einem ein Messer oder eine Pistole vor, der andere nimmt einem die Geldbörse ab – und weg sind sie. Eine zweite Person schütz hier ungemein. Gerät man in eine solche Situation, sollte man nicht den Helden spielen, sondern das Geld rausrücken. Ein bewaffneter Überfall und ein Mord unterscheiden sich im chinesischen Strafrecht nur marginal.
Grundsätzlich ist China ein sicheres Land, wenn genug Sorge getragen wird.
Insbesondere Kritik an der Regierung kann Probleme nach sich ziehen.

Gesund bleiben


Nimm diesen Satz ernst! Sollte Dir in China etwas passieren, sieht es nicht so gut aus. In Peking und Schanghai gibt es internationale Kliniken – die Unity Family Hospitals. Amerikanische Investments und auf höchsten Standard. Überall anderes sind die Verhältnisse eher bescheiden. Dies äußert sich nicht so stark in der Ausrüstung der OPs oder der Ausbildung der Fachärzte, was sich beides in den letzten Jahren erheblich gebessert hat und durchaus westlichen Standard erreicht hat. Jedoch ist der Standard in mittleren und kleineren Städten immer noch niedrig. Hier wäre die chinesische Medizin (TCM) empfehlenswerter. Die Preise in chinesische Kliniken sind teilweise sehr hoch, daher ist eine Auslandskrankenversicherung empfehlenswert.
Auch in renommierten chinesischen Krankenhäusern werden gerne dramatische (letztlich unhaltbare) Diagnosen gestellt, um die Kundschaft gefügig zu halten und Medikamente verkaufen zu können. Dies gilt für chinesische wie für ausländische Patienten gleichermaßen. Das Einholen einer zweiten Meinung außerhalb Chinas ist essentiell. Die Trennung von Verschreibung und Verkauf von Medikamenten, d.h. die Verbannung von Apotheken aus den Krankenhäusern, ist angeblich in Vorbereitung.
Für den Notfall empfiehlt es sich, immer eine gewisse Menge Geld dabeizuhaben, da dies die Bereitschaft eines Notarztes, einem zu helfen, erheblich erhöht.
Älteren Menschen sollte geraten sein, insbesondere den Süden und Osten des Landes nicht in den Sommermonaten zu bereisen, da dort tropische Hitze vorherrscht. 31 °C in Süd- oder Ostchina sind keinesfalls genauso wie 31 °C in Spanien, Ägypten oder Türkei!

Allgemein


Man sollte niemals öffentlich jemanden diskreditieren, falls jemand einen Fehler gemacht hat, darf man die Person darauf ansprechen, es muss aber höflich geschehen und immer mit einer Lösungsmöglichkeit, so dass beide Seiten ihr Gesicht waren können.
Während es in Deutschland völlig normal ist, sich in der Öffentlichkeit zu schneuzen, sollte man dies in China besser nicht machen. Dagegen gilt Rülpsen als völlig normal.
Außerdem spucken die Chinesen oft auf den Boden, und das nicht nur auf der Straße, sondern auch in Geschäften und Restaurants. Diese Angewohnheit sollte den Chinesen bis 2008 zur Olympiade in Peking abgewöhnt werden, aber mit mäßigem Erfolg.

Essen


Es kann öfters vorkommen, dass in Restaurants nicht das Essen serviert wird, welches bestellt wurde, vor allem bei nicht-chinesischen Spezialitäten. Sofern die Bedienung ansprechend englisch spricht, oder man selber Mandarin, darf man gerne nachfragen, nackte Kritik ist aber nicht angemessen.

Kinder


China ist ein sehr kinderfreundliches Land. Wenn man mit Kindern reist, macht man die Erfahrung, dass Chinesen plötzlich viel kontaktfreudiger sind als erwartet. Kinder gelten als Statussymbol, und sind diese blond, erregt man geradezu Aufsehen, selbst an den touristischsten Orten. Erinnerungsphotos mit Europäern sind bei Chinesen aus den Westprovinzen sehr beliebt, mit - besonders blonden - (Klein-)Kindern ist das Interesse sogar um einiges größer. Alle wollen die schönen blonden Haare anfassen und werden unablässig erklären, daß Ihr Kind wunderschön ist. Die Kinder selbst kommen mit dem Trubel meist erstaunlich gut zurecht.

Kommunizieren


In größeren Städten und Touristenzentren wird Englisch verstanden und auch gesprochen (bespielsweise ist in Hongkong Englisch eine Amtssprache). Hilfreich ist es immer ein paar Brocken Mandarin zu sprechen, vor allem wenn man längere Ausflüge in die westlichen Provinzen plant. In den nördlichen Regionen ist russisch hilfreich (offzielle, erste Fremdsprache in der Schule) und im Süden kann man mit Französisch teilweise ebenfalls punkten.

Stichworte:

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