Namibia


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Kartenansicht Namibia




Namibia ist ein Staat im Südlichen Afrika und grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botsuana, Simbabwe, Sambia und im Süden an die Republik Südafrika. Die Westgrenze des Landes bildet der hier kalte Südatlantik.
Namibia ist aufgrund seiner einzigartigen Geographie und Tierwelt eines der meist besuchten Länder des Kontinents, und insbesondere für Safaris ein ideales Reiseland. Die vielfach unberührte Natur wird gezielt durch einen ökologischen und nachhaltigen Tourismus geschützt und bewahrt.

Beliebteste Reiseziele

Windhoek

Rang(0-10):12
Lüderitz

Rang(0-10):2
Swakopmund

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Maltahöhe

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Otjiwarongo

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Walvis Bay

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Oshakati

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Naukluft Park

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Opuwo

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Hentiesbaai

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Namutoni Gate

Rang(0-10):0
Okahandja

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Aranos

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Kamanjab

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Gamisberg

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Otjiwarongo

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Sikosi

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Ondjondjo

Rang(0-10):0
Solitaire

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Aba-Huab

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Gochas

Rang(0-10):0
Huib

Rang(0-10):0
Katima Mulilo

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Ombika

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Tsumkwe

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Omaruru

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Okanjanga

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Mariental

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Simplon

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Otavi

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Omatjene

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Linyanti Swamp

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Marmerkop

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Wiesenrücken

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Otjipateraberge

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Provinzen

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Städte


Windhoek - Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt.
Keetmanshoop - Hauptstadt Südnamibias an der Haupteisenbahnlinie und -straße nach Südafrika; Zugangsort zum Fish River Canyon.
Lüderitz - alte deutsche Küstenstadt.
Mariental
Oranjemund
Rundu - zweitgrößte Stadt Namibias an der Grenze zu Angola.
Swakopmund - größte Küstenstadt und ein Mekka für (Abenteuer-)Touristen.
Tsumeb - alte Minen- und Bergbaustadt.
Walfischbucht



Nationalparks


Fish River Canyon
Etosha-Nationalpark - Namibias Tierparadies
Khaudom-Nationalpark
Ai-Ais Richtersveld Transfrontier Park – im Süden Namibias, enthält den Fish River Canyon
Skelettküste - im nördlichen Teil der Namibwüste. Benannt im Zusammenhang mit den dutzenden Schiffen, die hier im dicken Nebel strandeten.

weitere Sehenswrdigkeiten


Fish River Canyon – einer der tiefsten Canyons Afrikas
Sossusvlei - Gebiet im Namib-Naukluft Nationalpark mit den höchsten Dünen der Welt.
Versteinerter Wald
Felszeichnungen von Twyfelfontein
Köcherbaumwald - Keetmanshoop
Spitzkoppe



Hintergrund


Köcherbäume in der Halbwüste Namibias
Bis zum Ende des ersten Weltkriegs war Namibia ein deutsches Schutzgebiet namens Deutsch-Südwestafrika (DSWA), dann 70 Jahre lang als Südwestafrika (SWA) ein von dem Mandatsträger Südafrika verwaltetes UN-Terrorium. Südwestafrika erreichte 1990 mit der offiziellen Bezeichnung Namibia seine Unabhängigkeit.
Namibia ist ein Vielvölkerstaat mit unterschiedlichen Einflüssen von Volksgruppen und Geschichte.
Die Kultur der Bevölkerungsmehrheit Ovambo hat heute unter der schwarzen Bevölkerung einen starken Einfluß auf das Leben in Namibia.
Die Gründung fast jeder heute infrastrukturell gut entwickelten Stadt geht auf die Zeit zurück, in der Südwestafrika Schutzgebiet des Deutschen Reiches war. Daher finden sich immer noch sehr starke Spuren aus der deutschen Kolonialzeit, was sich in vielen Bereichen zeigt: verschiedene Feste (in Windhuk wird Karneval gefeiert), am Essen (in den meisten Restaurants werden deutsche Gerichte angeboten), wilhelminische Architektur in den zahlreichen deutsch geprägten Städten, wie Windhuk, Swakopmund, Tsumeb, Lüderitz usw..
Die deutsche Vergangenheit dieses jungen afrikanischen Staates ist durch den boomenden Tourismus inzwischen zu einer wesentlichen wirtschaftlichen Grundlage der Volkswirtschaft geworden und wird dementsprechend mit dem Einverständnis der gesamten Bevölkerung positiv gewürdigt und gepflegt.

Klima


Klimatabelle


gemessene Durchschnittstemperatur in Windhuk

 
- ganzes Jahr gute Reisebedingungen, trockenes Klima
- Hochsommer zwischen Dezember und März
- Winter zwischen Mai und August


Flugzeug


Windhuk ist in der Regel der erste Ort, an dem man mit einem Flugzeug ankommt. Es gibt zwei Flughäfen. Der internationale Flughafen Husea Kutako wird von Air Namibia, LTU nonstop von Deutschland angeflogen. Der kleinere Flughafen Eros bietet Verbindungen zu Zielen innerhalb des Landes.
Am internationalen Flughafen gibt es Autovermietungen; der Transfer nach Windhuk dauert per Minibus eine halbe Stunde.

Bus


Intercape Mainliner-Busse sind vergleichsweise schnell, günstig und gut ausgestattet. Befahrene Strecken sind u.a.: Windhuk - Swakopmund, Katima Mulilio, Walvis Bay sowie Grootfontein. Neben Intercape Mainliner fahren u.a. NamVic Shuttle (Windhuk - Victoria Fälle) und Ekonolux Liner (Windhuk - Kapstadt). Ausserdem fährt Trans-Namib nach Outjo, Khorixas, Lüderitz, Henties Bay, Oshakati, Rundu und Grootfontein.

Auto


Eine Anreisemöglichkeit mit dem Auto besteht von Südafrika aus. Einige Touristen mieten sich dort ein Auto und geben es nach der Reise in Windhuk wieder ab. Auch von Botsuana ist eine Einreise möglich. Erwähnenswert ist hier der Trans-Kalahari Highway, der von Namibia über Botsuana und Südafrika nach Mosambik an den Indischen Ozean führt.

Pkw


Die namibischen Straßen sind (für afrikanische Verhältnisse) gut. Wichtigste Verbindungsstrecken sind geteert (B-Straßen) und man kann ca. 120 km/h fahren. Jedoch bestehen die meisten Straßen aus Schotter- oder Sandpisten (C- und D-Straßen), die eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erlauben. Ein Allradantrieb ist aber im Allgemeinen nicht erforderlich. Ein allradgetriebenes Geländefahrzeug kann in der Regenzeit nützlich sein, da Flüsse, die die meiste Zeit des Jahres trocken sind, zeitweise Wasser führen, Brücken sind nur auf Straßen der Kategorien B und C üblich. Da Geländewagen robuster sind als Pkw, ist die Pannenanfälligkeit auf schlechten Strecken geringer und das Fahren gestaltet sich aufgrund des besseren Fahrkomforts (Dämpfung und Übersicht) wesentlich entspannter. Bei Pirsch-Fahrten hat man in den etwas höheren Allradfahrzeugen einen besseren Überblick. In Namibia gilt Linksverkehr. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich.

Bahn


Die Schienenverbindungen entsprechen denen, die die deutsche Kolonialverwaltung Anfang des 20. Jahrhunderts erbauen lies. Es führen Schienen von Windhuk nach Swakopmund und Tsumeb, und in den Süden bis Aus. Die Strecke bis nach Lüderitz, die zu Kolonialzeiten bestand und oft Sandstürmen ausgesetzt ist, wird zur Zeit wiederhergestellt. Die Bahn ist für Reisen innerhalb des Landes jedoch kein geeignetes Transportmittel, die Strecken dienen in erster Linie dem Güterverkehr. Eine Anreise mit dem Zug nach Namibia ist nicht möglich.

Sprache


Wenn man Englisch spricht, sollte es kein Problem sein, in den meisten Landesteilen zurechtzukommen. Auf vielen Farmen und in den Städten, die in der Kolonialzeit gegründet wurden, wird auch Deutsch gesprochen, viele Farmbesitzer sind Nachfahren deutscher Siedler. Kenntnisse in Afrikaans sind zwar hilfreich, aber nicht notwendig.

Kaufen


Die Landeswährung ist der Namibia-Dollar (N$, NAD), ein Euro entspricht etwa 12,78 N$ (Stand: 27.03.2009). Die namibische Währung ist an den südafrikanischen Rand gekoppelt, ein N$ entspricht also einem Rand. Der Rand ist in Namibia als Zahlungsmittel gültig; häufig bekommt man die südafrikanische Währung als Wechselgeld zurück (was praktisch ist, wenn man wieder nach Südafrika zurückreist, dort wird der namibische Dollar nicht akzeptiert oder nur zu einem verringerten Umtauschkurs).
In fast allen Städten gibt es mehrere Banken mit Geldautomaten, internationale Kreditkarten werden auch in vielen Unterkünften akzeptiert.
In größeren Städten gibt es neben kleinen Läden auch große Supermärkte. Fast alle Waren, die dort erhältlich sind, stammen aus Südafrika, auch Obst und Gemüse. In einigen Städten gibt es Souvenirstände in den Straßen, an denen Namibier selbstgefertigte Dinge anbieten. Die Gegenstände sind oft sehr kunstvoll und für deutsche Verhältnisse nicht teuer. Die gleichen Artikel sieht man z.T. auch auf dem Internationalen Flughafen für einen erheblich höheren Preis. Allerdings erschweren die Betreiber der Stände das Bummeln oft, da sie sofort Handeln wollen. Der Hinweis, man möchte lediglich Schauen, wird mit noch energischerem Handeln erwidert.

Küche


In der namibischen Küche kann man grob zwischen drei Stilrichtungen unterscheiden:

Südwesterküche. Als Südwesterküche bezeichnet man die Kochweise der Nachfahren deutscher Siedler in Namibia. So gehört bei diesen Schwarzwälder Kirschtorte genauso zum Alltag wie Eisbein mit Sauerkraut. In vielen Städten gibt es Bäckereien mit deutschen Backwaren. Das meiste Bier wird nach dem "Deutschen Reinheitsgebot" gebraut.
Traditionelle afrikanische Küche. Zu diesem Bereich gehören Gerichte wie Milllie Pap (Milchbrei), der mit verschiedenen Saucen serviert wird. Auch andere Gerichte haben den Weg ins Alltägliche gefunden: gegrillte Warzenschweinhaut oder Mopane-Raupen (werden gegrillt oder getrocknet), gekochter Ziegenkopf. Jedoch werden solche Gerichte meist nicht in städtischen Restaurants serviert, da sie aus europäischer Sicht für die meisten Zeitgenossen ungenießbar sein werden. Hier überwiegt bereits die internationale Küche bis hin zu Fast-Food-Ketten.
Moderne namibische Rezepte. In den Jahren seit der Unabhängigkeit Namibias hat sich auch eine moderne Stilrichtung gebildet, die kolonialdeutsche mit afrikanischer Küche mischt und dazu noch südafrikanischen Einfluss aufweist. (z.B. Straußencarpaccio, Potjiekos...)

An der Küste findet man zudem auch noch viele Fischgerichte, die in den gängigen Touristenlokalen mehrheitlich deutsche Einflüsse aufweisen.
In vielen Restaurants und Unterkünften gehört Antilopensteak zum Standardrepertoire. So sind Springbock-, Oryx- oder Kudusteak, das nach Wunsch unterschiedlich gebraten wird, sehr beliebt. Vereinzelt findet man auch Straußenfilet und Krokodilfleisch auf der Speisekarte.

Sicherheit


Die Kriminalität in den Städten, insbesondere in Windhuk, darf nicht unterschätzt werden, so dass Touristen immer wieder geraten wird, dort bei Dunkelheit nicht auf die Straße zu gehen und für den Heimweg ein Taxi zu nehmen. Eine Fahrt kostet in der Regel unter zwei Euro. Niemals in ein Taxi einsteigen, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Niemanden hinzusteigen lassen!
Das Straßenbild bestätigt das zumindest, die Wohnhäuser der wirtschaftlich mittleren und oberen Bevölkerungsschichten sind fast ausnahmslos umzäunt, meistens sogar von Mauern umgeben, auf denen zusätzlich Stacheldraht oder Elektrozäune angebracht sind. Wesentlich ist sicherlich auch die wirtschaftliche Abhängigkeit und Nähe zu Südafrika. Viele Versicherungunternehmen, deren Hauptsitze in Südafrika liegen, adaptieren die verschärften Vertragsbedingungen aus Südafrika, so dass Elektrozäune praktisch vorgeschrieben sind. Tagsüber besteht im Allgemeinen keine Gefahr. Generell gilt wie auch für viele andere Reiseziele der Ratschlag, Wertgegenstände nicht auffällig zur Schau zu tragen. Jedoch gilt auch hier: gesunden Menschenverstand walten lassen. Die Hauptstraßen nicht verlassen in der Nacht, dann passiert nichts!

Gesund bleiben


Bei der Einreise nach Namibia besteht keinerlei Impfzwang, zu empfehlen ist eine Impfung gegen Hepatitis A/B. Tropenkrankheiten wie Gelbfieber oder Cholera kommen nicht vor, für die nördlichen Landesteile empfiehlt sich eine Malariaprophylaxe, auf jeden Fall ist in den Abendstunden ein Mückengel und Schutz durch entsprechende Kleidung notwendig. In einigen Landesteilen gibt es Tollwutvorkommen, eine Impfung ist aber nur anzuraten, wenn man sich längere Zeit in diesen Gebieten aufhält.
In den Landesteilen im äußersten Norden (z.B. Caprivi) herrscht Bilharziose-Gefahr, die durch kleine Saugwürmer verursacht wird. Man infiziert sich durch Hautkontakt mit Süßwasser, wodurch die Würmer durch die Haut in den Körper eindringen.
AIDS ist in Namibia sehr stark verbreitet.

Respekt


Bei Portrait-Fotografien von Menschen sollte grundsätzlich vorher um Erlaubnis gefragt werden, oft wird ein Obulus verlangt. Das gilt insbesondere für das Volk der Herero, bei denen die Frauen, die sehr auffällig ihre Trachten präsentieren, deutlich im Straßenbild zu erkennen sind.
Die Menschen sind sehr stolz auf sich und ihr Land. Wenn man die Nationalhymne hört, sollte man in jedem Fall aufstehen.

Kommunizieren


Wer neben Deutsch ein paar Worte Englisch spricht, wird sich in Namibia gut verständigen können. Wenn man jemanden auf Englisch (mit deutschem Akzent) anspricht, dann wird derjenige oft in Deutsch antworten.

Telefon


Die Vorwahl für Namibia ist +264. Der alleinige Mobilfunkanbieter in Namibia ist Mobile Telecommunications Limited (MTC). Das Mobilfunknetz ist im Allgemeinen nur in den Städten verfügbar. Einige Autovermietungen bieten auch Satellitentelefone an, die jedoch sehr teuer und nur für besondere Zwecke notwendig sind.

Internet


Nur in größeren Städten gibt es Internet-Cafés. Man darf aber keine Geschwindigkeitswunder erwarten, meistens teilen sich mehrere Computer eine ISDN-Leitung, DSL gibt es inzwischen in wenigen Internetcafés.

Stichworte:

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