Senegal


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Der Senegal liegt in Westafrika und gehört zu den Sahelländern. Angrenzende Länder sind Mauretanien, Mali, Guinea, Guinea-Bissau und Gambia.

Beliebteste Reiseziele

Dakar

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Ziguinchor

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Bignona

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Mbour

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Dinouar

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Vallée du Loumbol

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Cap-Skirring

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Saint-Louis

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Toubab Dialaw

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Ndiaye Nguènt

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Provinzen

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Städte


Dakar - Hauptstadt mit 1,8 Mio Einwohnern mit einzigem internationalem Flughafen in Senegal
Saint-Louis - zweitgrößte Stadt des Landes im Kolonialstil.

Weitere Ziele


Goree - Die ehemalige Sklaveninsel vor der Küste Dakars. Von hier aus wurden in den vergangenen Jahrhunderten Afrikas Sklaven nach Amerika verschifft.
Lac Rose - Ein Salzsee in der Nähe Dakars. Das Wasser ist rosafarben aufgrund einer speziellen Algensorte, die in diesem See heimisch ist. Ähnlich wie im Toten Meer kann man in diesem See auch nicht untergehen. Hier endete ebenfalls die berühmte "Rallye Paris-Dakar".
Inseln des Saloum - Die Inseln des Saloum liegen ca. 200 km südlich von Dakar und sind ein wahres Naturparadies mit Mangrovenwäldern, wo Sie mit motorisierten Pirogen auf eine Entdeckungsfahrt über die unzähligen Seitenarme des Flusses gehen können. Tier- und Pflanzenreichtum dieser Gegend sind unermesslich. Unterwegs haben Sie die Möglichkeit, gegrillte Austern der Region zu genießen.

Flugzeug


Über Paris bietet die Air France Linienflüge in die senegalesische Hauptstadt. Andere Varianten sind mit Iberia über Madrid, TAP über Lissabon, mit Air Brussels über Brüssel oder mit Royal Air Maroc über Casablanca.
Ab Düsseldorf fliegt Afriqiyah Airways mit kurzer Umsteigeverbindung in Tripolis zweimal wöchentlich nach Dakar.
Während der Ferienzeit gibt es außerdem die Möglichkeit günstig mit Condor nach Banjul (Gambia) oder mit zumeist französischen Fluggesellschaften nach Cap Skirring in der Casamance.
Aus anderen westafrikanischen Staaten fliegen beispielsweise Air Ivoire, Air Senegal, Ethiopian Airlines oder Kenya Airways. Letztere bedienen ebenfalls die Strecken aus Ostafrika.
Aus dem südlichen Afrika fliegt insbesondere South African, welche ebenso die Verbindung in Richtung USA bedient.

Bahn


Es existiert eine Bahn, die auf der Strecke nach Bamako verkehrt. Abfahrtszeiten leider recht unregelmäßig.

Bus


Mini-Busse (Taxi-Brousse, "Buschtaxi") fahren ständig und für kleines Geld jedes größere Dorf an. Die Mini-Busse halten direkt an der Straße auf Handzeichen, dann muss man nur noch erfragen, wohin der Bus überhaupt fährt. Für längere Überland-Strecken erkundigen, wo der richtige Bus abfährt. Die Abfahrtszeiten werden i.d.R. nicht eingehalten, auf längere Wartezeiten und völlig überfüllte Busse einstellen.

Auto


Alle Touristen mit ein bisschen Afrika-Erfahrung können sich problemlos ein Auto mieten und selber fahren. Lediglich in Dakar ist der Verkehr etwas chaotisch - doch sobald man die Stadt verlassen hat, sind wesentlich weniger Fahrzeuge auf der Straße und die Verkehrslage ist wieder übersichtlich. Allerdings sollte man wegen der vielen Schlaglöcher lieber nicht nachts fahren. Die geteerten Hauptverkehrsstraßen sind nicht allzu zahlreich. Wer richtig ins Landesinnere fahren möchte, sollte deshalb über die Anmietung eines Allrad-Wagens nachdenken. Tankstellen sind zumindest auf den großen Überland-Straßen ausreichend vorhanden.
Am besten mietet man ein Auto in Dakar an, dort sind die großen Autovermieter vertreten (Avis etc.), aber auch eine Handvoll nationale Anbieter. Hier muss man natürlich genau checken, was der Vertrag beinhaltet und ob der Wagen voll verkehrstauglich ist.
Wer lieber mit dem Taxi fährt, muss gut handeln können. Die Taxifahrer sind auch gerne zu längeren Überland-Strecken bereit (z.B. Dakar-Somone), aber hier ist ein bisschen Geschick beim Feilschen gefragt. In der Regel ist es sinnvoller, sich vorher zu erkundigen (z.B. beim Hotelpersonal), was eine Strecke maximal kosten darf, um einen Anhaltspunkt zu haben.

Mobilität


Überlandbusse verkehren mehr oder weniger regelmäßig zwischen den Städten.
Dabei gibt es grundsätzlich drei verschiedene Arten: Reisebusse mit vorab buchbaren Plätzen, welche regelmäßig und meist auch pünktlich von den größeren Städten von und in Richtung Dakar verkehren. Minibusse, welche festgelegte Strecken zwischen den Städten bedienen, und auch unterwegs das Ein- und Aussteigen ermöglichen. Die dritte Variante sind sogenannte "Sept-Places", achtsitzige Peugeot-Kombis älterer Bauart.
Insbesondere für die Mini-Busse, sowie die "Sept-Places" gilt, dass sie im Regelfall von der jeweiligen "Gare Routière", dem Busbahnhof einer Stadt, meist am Ortseingang gelegen, abfahren. Die Preise sind von der Fahrer-Vereinigung festgelegt, sodass man hier nicht zu feilschen braucht. Insbesonder bei den Mini-Bussen kann es jedoch auch vorkommen, dass man unbewusst einen kleinen Touristenaufpreis bezahlen muss.
Wie in den meisten afrikanischen Ländern fahren die "Sept Places" und Minibusse erst ab, wenn alle Plätze besetzt sind. Auf wenig befahrenen Strecken kann es daher durchaus zu längeren Wartezeiten kommen. Auch sollte aus Fragen des Komforts und der Sicherheit immer einmal ein vorheriger Blick auf den Gesamtzustand geworfen werden.

Sprache


Französisch (nicht von allen Bevölkerungsteilen gesprochen, hängt insbesondere vom Bildungsstand der jeweiligen Person ab)
Wolof (landesweit, mit einigen Ausnahmen)
Diola (in der Casamance)
Pulaar (im Norden und Nordosten des Landes)

Küche


Thieboudienne ist das senegalesische Nationalgericht. Es besteht aus Reis mit Palmöl zu dem verschiedene Fischsorten, sowie unter anderem gekochte Möhren und Cassava-Wurzel, unterschiedliche Soßen bzw. Gewürzpasten, Nièbe (bohnenähnliche Schote) und anderes gereicht werden. Die Zubereitung variert je nach Koch/Köchin, wobei im allgemeinen eine größere Zahl an Zutaten einen Hinweis auf den "Status" des Gastgebers gibt. Daher kann das gleiche Gericht einen immer mal wieder überraschen. Eine andere Variante, in welcher der Fisch durch Fleisch ersetzt wird heißt Thieboudiap.

Mafé: Rind- oder Lammfleich mit Kartoffeln, Möhren und Cassava in Erdnusssoße, serviert mit Reis.

Dibi (kommt von "Dibiterie", Restaurant mit offenem Ofen) ist gegrilltes Fleisch, welches direkt für jeden Kunden zerlegt und zubereitet wird. Serviert wird es schlicht mit Zwiebeln und Soße, meist Senf und Chili-Soße.

Cous - Cous (ein Hirsegericht) ist weit verbreitet. Es gibt ansonsten viel Reis, Hühnerfleisch, Lamm, Hammel, weniger Rind und kein Schweinefleisch.

Chawarma, vornehmlich in libanesischen Fast-Food Restuarants serviert. Ähnlich wie in Deutschland handelt es sich um eine Teigrolle mit Lammfleisch und Soße, ergänzend kommen im Senegal noch Pommes frites und einige Minzblätter mit hinein.

Hamburger local, dem weltweit bekannten Hamburger "nachempfunden". In einem großen Milchbrötchen serviertes Hamburger-Fleisch mit Spiegelei, Pommes frites und Ketchup.

Soupe-Kandia basiert auf Reis und Okra-Schoten und ist von daher von seiner Konsistenz her eine klebrige Maße. Es werden zustäzlich verschiedenste Meeresfrüchte und Fischarten sowie auch Fleisch verwendet, meist jedoch beschränkt es sich auf Fisch, Muscheln und einige Stückchen Rind oder Lamm.

Haussa-Grills, meist schlicht ein Grill oder eine kleine Hütte mit Feuerstelle findet man insbesondere in den Straßen Dakars relativ häufig. Betrieben werden sie in der Regel von Einwanderern der Haussa-Gruppe aus anderen westafrikanischen Staaten. Haussa bedeutet in der Regel ein Spieß mit einigen Stücken Lammfleisch in einer speziellen Panade. Wie beim Dibi gibt es hier Zwiebeln und Soßen dazu.

Zum Frühstück kann man sich an einem der zahlreichen informellen Stände mit einem Sandwich aus Baguette stärken. Hier gibt es in der Regel zwei Varianten, einmal mit Rührei oder aber mit einer soßenartigen Füllung aus warmen Bohnen mit Zwiebeln.

Sicherheit


Für ein afrikanisches Land ist Senegal relativ sicher. Trotzdem sollte man sich speziell in Dakar als weiblicher Tourist oder ohne jegliche Ortskenntnisse nicht unbedingt alleine bei Dunkelheit draußen aufhalten. Die Wahrscheinlichkeit von Übergriffen ist jedoch tags wie nachts im Innenstadtbereich sehr gering, während einger der Vororte Dakars auch am Tag nicht auf eigene Faust besucht werden sollten.
Außerhalb der Hautpstadt, inbesondere in Kleinstädten und Dörfern, ist das Gewaltpotential sehr gering.
Von Reisen auf den Nationalstraßen Ziguinchor-Banjul und der „Transgambienne“, die Ziguinchor über die Fähre im gambischen Farafenni mit Dakar verbindet, wird jedoch abgeraten. Auch die Grenzgebiete zu Guinea-Bissau und zu Gambia sollten gemieden werden. Dort besteht abseits der großen Durchgangsstraßen teilweise Minengefahr.

Gesund bleiben


Wie überall in Afrika kein Leitungswasser trinken, kein rohes Fleisch, keine offenen Salate essen. "Peel it or cook it!" - "Schäle es oder koche es!" ansonsten drohen Magen-Darmprobleme. Gute, auf europäischem Standard geführte Restaurants gibt es viele in den größeren Städten. Manche Reisenden meiden das Essen von den Straßenständen, welches jedoch meist das geringste Problem darstellt, da hier die Speisen i.d.R. dauernd frisch hergestellt werden.
Malaria ist in Senegal wie im übrigen Schwarzafrika ein sehr großes Problem, welches eines der Hauptgründe für die hohe Kindersterblichkeit dort ist. Es wird eine Prophylaxe empfohlen.
Nachweis einer Gelbfieberimpfung (Impfpass) wird bei der Einreise nur dann verlangt, wenn man aus einem Gelbfiebergebiet einreist.

Klima


Tropisches Klima. Temperaturen im Winter um die 25 Grad und trocken, im Sommer 30 Grad und feucht. Regenzeit von Mitte Juli bis Mitte Oktober. Beste Reisezeit im Frühling, nicht zu heiss und nicht zu schwül.

Respekt


Das Land ist moslemisch geprägt. Man sollte deshalb wie in allen islamischen Staaten den Moslems gegenüber Respekt zollen:
Frauen sollten nicht mehr Haut zeigen als unbedingt nötig. Man muss sich zwar nicht sich verschleiern, aber zum Beispiel ein Minirock oder ein bauchfreier Spaghettiträgertop sind unangebracht in der Öffentlichkeit. Keinen Alkohol in der Öffentlichkeit. Essen immer mit der rechten Hand, linke Hand ist unrein.

Kommunizieren


Mit einem "Asalam Aleikum", einem arabischer Gruss, punktet man bei den Einheimischen.
Wie gewöhnlich in vielen südlichen Ländern ist die Begrüßung elementarer Teil der Kommunikation und fällt daher weitaus länger aus, als man es in unseren Breiten gewohnt ist. Es werden Höflichkeiten ausgetauscht, insbesondere über das Befinden der Familie, die Hitze, die Tiere, allgemeine Neuigkeiten und etwaige Zwischenfälle der letzten Zeit.
Der überwiegende Teil der Senegalesen beherrscht 'Wolof' zusätzlich zu den anderen Sprachen der einzelnen Ethnien. Französisch wird in unterschiedlichen Maßen gesprochen, ist aber nur in ausreichend gebildeten Kreisen als fließend anzusehen. Zur Verständigung reicht es allerdings in den meisten fällen vollkommen aus.

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