Südafrika


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Südafrika liegt an der Südspitze der Afrika. Es wird begrenzt durch Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Swasiland und Lesotho (die vollständig von Südafrika umgeben ist). Es ist ein riesiges Land mit sehr unterschiedlichen Landschaften und hat 11 Amtssprachen sowie einer ebenso vielfältigen Bevölkerung. Südafrika ist für seine Weine berühmt und ist weltweit der größte Hersteller von Gold. Südafrika verfügt über eine starke Wirtschaft und ist ein einflussreicher Akteur in der afrikanischen Politik. Im Jahr 2010 wird Südafrika Gastgeber der ersten Fussball-WM auf dem afrikanischen Kontinent statt.

Beliebteste Reiseziele

Cape Town

Rang(0-10):20
Durban

Rang(0-10):18
Kruger National Park

Rang(0-10):18
Johannesburg

Rang(0-10):16
Pretoria

Rang(0-10):14
Port Elizabeth

Rang(0-10):14
Sun City

Rang(0-10):14
Oudtshoorn

Rang(0-10):12
Drakensberg

Rang(0-10):12
Knysna

Rang(0-10):12
Hermanus

Rang(0-10):10
Stellenbosch

Rang(0-10):10
Cintsa

Rang(0-10):10
Hartbeespoort

Rang(0-10):10
Addo

Rang(0-10):10
Tsitsikamma Point

Rang(0-10):10
Plettenberg Bay

Rang(0-10):8
Mossel Bay

Rang(0-10):8
Franschhoek

Rang(0-10):8
Port Alfred

Rang(0-10):8
George

Rang(0-10):8
Stilbaai

Rang(0-10):8
Lake Saint Lucia

Rang(0-10):8
Graaff-Reinet

Rang(0-10):8
Hluhluwe Game Reserve

Rang(0-10):6
Jeffreys Bay

Rang(0-10):6
Nelspruit

Rang(0-10):6
Sabie

Rang(0-10):6
Grahamstown

Rang(0-10):6
Pietermaritzburg

Rang(0-10):6
Kenton on Sea

Rang(0-10):6
Little Manzimtoti River

Rang(0-10):6
Mkuze Game Reserve

Rang(0-10):6
Kalahari Gemsbok National Park

Rang(0-10):6
Montagu

Rang(0-10):6
Barrydale

Rang(0-10):6
Sodwana Bay National Park

Rang(0-10):6
Jongensfontein

Rang(0-10):6
Robben Island

Rang(0-10):6
Bloemfontein

Rang(0-10):6
Cederberg

Rang(0-10):6
Wilderness

Rang(0-10):4
Port Edward

Rang(0-10):4
Coffee Bay

Rang(0-10):4
East London

Rang(0-10):4
Graskop

Rang(0-10):4
Soweto

Rang(0-10):4
Uniondale

Rang(0-10):4
Paarl

Rang(0-10):4
Sandton

Rang(0-10):4

Provinzen

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Städte


Die größten Städte des Landes sind

Kapstadt
Durban
Johannesburg
Pretoria
Port Elizabeth

Weitere wichtige Städte sind:

Bloemfontein
East London
George
Kimberley
Pietermaritzburg
Polokwane
Upington

Weitere Ziele


Kruger National Park - Afrikas größter Nationalpark, der eine Fülle an verschiedensten Tieren und Pflanzen beherbergt. Eine der Top-Destinationen.
Garden Route - erstreckt sich entlang der südlichen Küste des Landes und ist beliebt für seine Natur (Küstenlandschaften, Wale) und Kultur.
Greater St. Lucia Wetlands Park - ist UNESCO Weltkulturerbe und bietet herrliche Landschaften.
Cape Winelands um Paarl und Stellenbosch - Afrikas berühmtestes Weinanbaugebiet, circa 50km von Kapstadt.
Karoo National Park

Hintergrund


1652 gründete die niederländische Ost-Indien-Kompanie einen Versorgungsposten für ihre Schiffe unter der Anleitung von Jan van Rieebeck. An dieser Stelle befindet sich heute Kapstadt, das daher auch oft als Mutterstadt ("Mother city") bezeichnet wird. Während Südafrika anfangs eine niederländische Kolonie war, wurde es zwischenzeitlich von den Franzosen bedrängt und wurde schließlich englisch.
Nach der vollkommenen Unabhängigkeit von Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde die Macht von der vorangig weißen, konservativen National Party gestaltet, die das menschenverachtende System der Apartheid fest im Leben der Menschen verankerte. Nach den ersten freien Wahlen im Jahr 1994, aus denen der Freiheitskämpfer Nelson Mandela als Präsident hervorging, wurde dieses System abgeschafft.
Auch wenn die Regierung sich bemüht, den Unterschied zwischen schwarz und weiß allmählich abzubauen, wird es sicherlich noch einige Zeit dauern, bis wirkliche Gleichberechtigung herrscht.
Südafrika ist weit weniger gefährlich, als die Medien manchmal glauben machen wollen. Es stimmt zwar, dass die Kriminalitätsrate relativ hoch ist. In den Touristenzentren stehen aber an jeder Ecke Polizisten und Angestellte privater Sicherheitsfirmen. (Wie im übrigen in New York auch.)

Klima


Südafrika kann man das ganze Jahr über besuchen. Im südafrikanischen Sommer (November-Februar) ist es am Kap sehr trocken und warm und nahe Johannesburg und dem Krüger Nationalpark feucht und die Landschaft grünt. In dieser Zeit lohnt sich ein Besuch in Kapstadt besonders, da die Weinberge grün sind und man jeden Tag Badewetter hat. Während der Wintermonate (Juni-August) ist es am Kap feucht und im Osten trocken. Daher lohnt diese Zeit besonders für Tierbeobachten.

Einreisebestimmungen


Die Einreise nach Südafrika ist für die meisten unkompliziert und einfach. Bei Ankunft in Südafrika erhalten Bürger von Skandinavien, USA und die meisten EU Länder automatisch einen kostenlosen Einreisesticker (Entry
Permit Sticker), der aussagt, wie lange sie im Land bleiben dürfen. Diese automatische Einreiseerlaubnis gilt üblicherweise bis zu 90 Tagen, obwohl der Einwanderungsbeamte den Zeitraum auf die im Flugticket angegebene Zeit zuschneiden wird. Für Staatsbürger einiger, anderer Länder gilt diese Erlaubnis
ebenfalls, jedoch nur für bis zu 30 Tage. Wenn Besucher einen längeren Aufenthalt planen, müssen sie ein Visum beantragen, denn die automatische Einreiseerlaubnis könnte dann nicht ausreichen. Detailinformationen zu Einreisebestimmungen gibt es auf der umfassenden Website des South African Home Affairs Department.

Flugzeug


South African Airways [1], Lufthansa [2], British Airways [3] (via London) und andere bieten Flüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Johannesburg und Kapstadt an. Von dort ist jedes weitere Ziel im Land schnell per Flugzeug zu erreichen (Infos zu den Flughäfen [4]).

Bus


Eine weitere Möglichkeit ist auch der "BazBus", mit dem man bequem von Backpacker zu Backpacker bzw. Ort zu Ort reisen kann. Dieser hat allerdings den Nachteil, dass man schon etwas Zeit mitbringen muss, da er nicht jeden Tag fährt.
Grosse Ort haben einen Linienbusbahnhof. Tickets kann man telefonisch oder vor Ort Kaufen. Die Qualität der Busse hängt vom Preis des Tickets ab. Für Touristen ist es empfehlenswert ein bisschen mehr für das Ticket auszugeben.
Einheimische fahren in der Regel mit kleinen Toyotabussen, den sog. "Black Taxis". Dieses Fortbewegungsmittel ist für Touristen nicht zu empfehlen. Meist sind diese Fahrzeuge hoffnungslos überfüllt. Oftmals sind sie nicht richtig gewartet und bergen ein hohes Unfallrisiko.

Auto


Südafrika ist sehr leicht aus den angrenzenden Ländern Namibia, Botswana, Simbabwe, Swasiland, Lesotho und Mosambik erreichbar.
Generell gilt in Südafrika, wie auch in den Grenzstaaten Linksverkehr.

Mobilität



Um in Südafrika herum zu kommen, bietet es sich an, je nach Budget, entweder ein Auto zu mieten oder sogar zu kaufen. Viele Firmen bieten an, das Auto auf jeden Fall zu einem Festpreis wieder zurückzukaufen. Etwas umschauen und nachrechnen lohnt sich also schon. Da Benzin im Vergleich zu Deutschland ziemlich günstig ist, sollte dies nicht der Knackpunkt sein. Achtung beim Autofahren: es gibt sehr viele Radarkontrollen. Vor allem auf der R40 am Krüger Nationalpark sollte man sich auf jeden Fall an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.


Sprache


Es gibt 11 offizielle Amtssprachen. Diese sind Afrikaans, Englisch, isiNdebele, isiXhosa, isiZulu, Sesotho, Sesotho sa Leboa, Setswana, SiSwati, Tshivenda und Xitsonga, wobei es noch viele kleinere Spachen und Dialekte gibt.
Ein Großteil der Menschen spricht Englisch als erste oder zweite Sprache, wodurch eine Verständigung im Land eigentlich überall möglich ist.

Küche


Biltong - Trockenfleisch aus Rind, Strauß, Kudu oder anderen Tieren.

Die Küche ist europäisch und vor allem das Frühstück englisch beeinflusst. Man findet jedoch auch afrikanisches Essen. Die Qualität ist im Durchschnitt sehr gut. Empfehlenswert ist Straussenfleisch, oft als Steak zubereitet, Fleisch von einheimischen Wildtieren wie Springbock, aber auch Fisch und Meerestiere.


Braai - traditionelles Grillen

Das Braai ist das Heiligtum der Südafrikaner. Vorallem am Wochenende kommt man mit Freunden zusammen und grillt sein Fleisch am Strand oder zuhause. Dies kann einige Stunden dauern, da man in den südafrikanischen Fleischereien allerhand exotische Fleischsorten bekommen kann und somit die Auswahl sehr umfangreich ist.

Arbeiten


Am 25. April 2007 hat die südafrikanische Innenministerin Frau Nosiviwe Mapisa-Nqakula die Qualifikationsliste mit den neuen Quoten veröffentlicht. Wer nach Südafrika einwandern möchte, sollte sich die neu eingeführten Kategorien informieren. Unter der neuen Regelung fallen – Elektriker, Zeichner, Techniker in den Bereichen Bau- und Ingenierwesen, Verfahrenstechniker, Fabrikationsingeniere und Maschinenbauingeniere.

Sicherheit


Südafrika ist laut Kriminaltitätsstatistiken eines der gefährlichsten Reiseländer der Welt. Hält man sich an einige Grundregeln, ist die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, jedoch überschaubar.
Auf den Touristenrouten ist die Gefahr, bestohlen oder überfallen zu werden, recht gering. Jedoch sollte man auch hier Vorsicht walten lassen und keine wertvollen Gegenstände, wie Uhren, Schmuck, Kameras etc. offen mit sich herum tragen. Fahrzeuge sollte man immer an bewachten Parkplätzen abstellen, absperren und nichts sichtbar liegen lassen. In größeren Städten wie Johannesburg oder Kapstadt ist mehr Vorsicht geboten. Townships sollte man nur in einer organisierten Tour besichtigen, auch dann empfiehlt es sich keine Wertgegenstände bei sich zu tragen. Den Rat Einheimischer sollte man befolgen, nachts nicht alleine auf einsamen Strassen laufen und für größere Strecken lieber ein Taxi nehmen.
Vorsicht ist auch geboten, wenn man von fremden Leuten angesprochen wird, die nach dem Namen oder der Uhrzeit fragen. Diese versuchen meist sich genug Zeit zu verschaffen um Wertgegenstände an dem Befragten auszumachen z.B. werden bei der Auskunft nach der Uhrzeit Handys und Uhren sichtbar. Dies vermeiden und sich mit Nachdruck, aber höflich, verabschieden.

Kommunizieren


Die Vorwahl für Südafrika ist +27.
Mobilfunkvorwahlen fangen mit +27 8 bzw +27 7 an.

Geld

Am Besten zahlt man in Südafrika mit Kreditkarte oder EC-Karte. Die Infrastruktur dafür ist sehr gut und es gibt zahlreiche Geld-Automaten.
Traveller-Cheques und Bargeldumtausch sind in Südafrika mühsam und chaotisch.
Stichworte:

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