Nicaragua


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Nicaragua liegt in Mittelamerika. Im Osten des Landes liegt die Karibik und im Westen der Pazifik. Im Norden grenzt Nicaragua an Honduras und im Süden an Costa Rica.
Nicaragua ist das größte Land in Mittelamerika und auch der größte Süsswassersee liegt hier, der Lago de Nicaragua oder auch Cocibolca.

Nicaragua lässt sich grob in drei Regionen einteilen, in:

die Pazifikküste (Region de Pacífico) und die Mitte (Región Central) des Landes, in denen ein Großteil der Bevölkerung wohnt und die in 15 Verwaltungsregionen untergliedert ist und in
die Karibikküste (Regiones Autónomas), die wesentlich weniger erschlossen ist und aus zwei autonomen Verwaltungsregionen besteht:
Atlántico Norte und
Atlántico Sur.


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Städte


Managua - Hauptstadt Nicaraguas
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Weitere Ziele


Corn Islands - Zwei Inseln an der Karibikküste
Ometepe - Die größte Insel im Lago de Nicaragua

Flugzeug


Der Augusto C. Sandino International Airport gelegentlich auch Managua International Airport genannt ist der einzige internationale Flughafen Nicaraguas. Er wird z.B. aus den USA (Miami, Houston), aber auch aus lateinamerikanischen Ländern wie Costa Rica, El Salvador, Panama oder Guatemala angeflogen. Folgende internationale Airlines operieren in Managua: American Airlines, Continental Airlines, Copa Airlines, Grupo Taca, Iberia, Aerocaribbean und Atlantic Airlines (Stand 11/2005). Innerhalb Nicaraguas bestehen zahlreiche Inlandsverbindungen ebenfalls von Managua aus, z.B. nach Bluefields, San Carlos, Corn Island, Puerto Cabezas, Minas und Waspan.

Bahn


Eine Bahn nach Nicaragua gibt es nicht mehr.

Bus


Der TransNica fährt von und nach Costa Rica. Ebenfalls bietet Ticabus Direktverbindungen zwischen Panama, Costa Rica, Nicaragua, Honduras und El Salvador. (Fahrpläne)
Bei der Einreise per Bus, oder zu Fuß kostet die "Touristenkarte" 7 US-Dollar, die Ausreise kostet 2 US-Dollar. Mensch sollte darauf achten, das man den Pass und das Geld ausschließlich durch das Fenster des Beamten reicht. Es wird direkt vor dem Fenster versucht den Wartenden den Pass und das Geld abzunehmen und es wird so getan, als diene dies der Beschleunigung des Verfahrens... Die Beamten tuen so als würden sie nichts mitkriegen, kassieren aber mit.
Wenn man mit dem Ticabus unterwegs ist, sammelt ein Mitarbeiter sowohl Pass, als auch das Geld ein. Es scheint schwer sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Schiff


Es gibt die Möglichkeit von Los Chiles (Costa Rica) mit dem Boot über den Rio Frio nach Nicaragua einzureisen. Man erreicht nach rund anderthalb Stunden San Carlos (wunderschön am Cocibolca und Rio San Juan gelegen). Grenzformalitäten werden auf beiden Seiten problemlos abgewickelt (Stand April 2008).

Mobilität





Es gibt Inlandsflüge zu verschiedenen Zielen an der Karibikküste, u.a. auf die Corn Islands.

La Costeña, die größte Fluggesellschaft für Inlandsflüge.

Sprache


Die Landessprache ist Spanisch und ganz ohne minimale Grundkenntnisse ist es sehr schwer. Das nicaraguanische Spanisch ist relativ schwer zu verstehen, da die Leute eine sehr undeutliche Aussprache haben und z.B. gerne das "s" am Ende eines Wortes weglassen.
An der Karibikküste wird auch Englisch gesprochen.
Siehe auch: Sprachführer Spanisch

Kaufen


Die offizielle Landeswährung ist der Cordoba. Im November 2009 entspricht 1 Euro etwa 30,77 Cordoba
Daneben gibt es einen zweiten Geldkreislauf in US-Dollar. Diese werden von manchen Supermärkten angenommen, das Wechselgeld gibts dann in Cordoba. Hierbei ist der Kurs relativ gut.
Gängig ist auch das Tauschen auf der Straße, dabei ist es aber wichtig, selber zu rechnen, da z.T. manipulierte Taschenrechner benutzt werden.
Auch die Banken tauschen Dollar, aber in der Regel zu einem schlechteren Kurs.

Küche


Die Nicaraguanische Küche ist vor allem auf "schnelle Zubereitung" bedacht. Viele Einheimische führen das auf Kriege und Revolutionszeit zurück, in der das wichtigste schnelle Zubereitung war.
Das wohl bekannteste Gericht Nicaragua ist das sogenannte "Gallo Pinto" (bedeutet "angemalter Hahn"), eine Mischung aus Reis und Bohnen.
Das traditionelle Getränk ist der Pinol-Saft, der aus Maismehl, Zucker und Wasser Hergestellt wird. Das Getränk ist gewöhnungsbedürftig. Zu empfehlen sind die überall im Land erhältlichen "Refrescos naturales", frisch hergestellte Säfte aus einheimischen Früchten.

Lernen


Es gibt in Nicaragua in verschiedenen Orten Sprachschulen, an den man Spanisch lernen kann (nähere Infos bei den Städten).

Arbeiten


Da die Arbeitslosigkeit im Land sehr hoch ist, gibt es nicht besonders viel Arbeit. Aber gerade Ausländer können wegen ihrer guten Englischkentnisse doch Arbeit finden, z.b. in den hospedajen oder als Englischlehrer.

Feiertage





Außerdem ist Ende März/Anfang April die Semana Santa, da ist überall Party, alle sind betrunken und sonst geht eigentlich gar nichts mehr. Hotels etc. sollten in dieser Zeit auf jeden Fall vorgebucht werden, es ist auch mit leicht höheren Preisen, z.B. für Taxis zu rechnen.

Sicherheit


Im Allgemeinen gilt Nicaragua als das sicherste Land Zentralamerikas noch vor Costa Rica. Die Sicherheitslage weist jedoch regionale Unterschiede auf. Vor allem die Hauptstadt Managua sowie die Minenregion Bonanza, Siuna und Las Minas gelten als problematisch. León hingegen ist für lateinamerikanische Verhältnisse sehr sicher.
Als Tourist und/oder Weißer gilt man in Nicaragua pauschal als reich. Es empfiehlt sich dies nicht noch durch sein Verhalten zu unterstreichen, auffälliger Schmuck z.B. ist unangebracht.
Weiterhin besteht ein erhebliches Potential für Naturgefahren: Hurricans treten normalerweise etwa zwischen Juli und Oktober auf. Es kann allerdings auch zu Hurricans außerhalb der eigentlichen Saison kommen.
Erdbeben und Vulkanausbrüche kommen gelegentlich vor.

Gesund bleiben


Auf den Verzehr von Leitungswasser - auch in Kaffee - sollte tunlichst verzichtet werden, es heisst allerdings, dass es in Managua und Leon trinkbar ist.

Respekt


Obwohl Nicaragua eines der ärmsten Länder der Region ist, legen die Menschen hier großen Wert auf eine ordentliche äußere Erscheinung. Schmuddeliges Aussehen wird zwar toleriert, aber gerade bei als reich geltenden Touristen wird es nicht gerne gesehen. Ein sauberes Äußeres öffnet einem auf jeden Fall leichter Türen und man kommt leichter mit den Einheimischen in Kontakt.

Kommunizieren


In den letzten Jahren sind im ganzen Land die Internetcafes aus dem Boden geschossen. Eine Stunde kostet etwa 10 Cordobas, was im Mai 2005 etwa 50 Eurocent entsprach.
In vielen Internetcafes, via Voice over IP, kann man für ca. 3 bis 5 Cordobas nach Europa telefonieren, in die USA gehts schon für etwa 1,5 Cordoba.
Es gibt zwei Mobilfirmen. Mit einem Tribandhandy und einer SIM-Karte ist man dabei, allerdings fällt das Netz schon mal aus, oder bietet nur eine geringe Sprachqualität. Das Guthaben läuft hier allerdings schnell ab, wenn es auch nicht komplett verfällt: Es ist nur gesperrt, bis man wieder etwas aufgeladen hat. Es empfiehlt sich also immer noch eine Karte über z.B. einen Dollar bei sich zu haben, um in Notfällen das Telefon benutzen zu können.

Stichworte:

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