Italien


Ort suchen:
zur Kartenansicht                


Kartenansicht Italien








Karte von Italien
Italien liegt in Südeuropa. Angrenzende Flächenstaaten sind Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien im Norden, sowie die Enklaven San Marino und Vatikanstadt.

Beliebteste Reiseziele

Roma

Rang(0-10):20
Verona

Rang(0-10):18
Milano

Rang(0-10):18
Napoli

Rang(0-10):18
Venice

Rang(0-10):18
Pompei

Rang(0-10):16
Pisa

Rang(0-10):16
Florence

Rang(0-10):16
Padova

Rang(0-10):14
Trieste

Rang(0-10):14
Bologna

Rang(0-10):14
Genova

Rang(0-10):14
Siena

Rang(0-10):14
Vicenza

Rang(0-10):12
Peschiera del Garda

Rang(0-10):12
Bergamo

Rang(0-10):12
San Gimignano

Rang(0-10):12
Lucca

Rang(0-10):12
Torino

Rang(0-10):12
Sorrento

Rang(0-10):12
Lago di Como

Rang(0-10):12
Cinque Terre

Rang(0-10):12
Riomaggiore

Rang(0-10):10
Vernazza

Rang(0-10):10
Valeggio sul Mincio

Rang(0-10):10
Ravenna

Rang(0-10):10
Livorno

Rang(0-10):10
Ferrara

Rang(0-10):10
Positano

Rang(0-10):10
Como

Rang(0-10):10
Rimini

Rang(0-10):10
Palermo

Rang(0-10):10
Capri

Rang(0-10):10
Amalfi

Rang(0-10):10
Catania

Rang(0-10):10
Bolzano - Bozen

Rang(0-10):10
Tivoli

Rang(0-10):8
Monterosso al Mare

Rang(0-10):8
Manarola

Rang(0-10):8
Gaeta

Rang(0-10):8
Parma

Rang(0-10):8
Treviso

Rang(0-10):8
Trento

Rang(0-10):8
La Spezia

Rang(0-10):8
Siracusa

Rang(0-10):8
Assisi

Rang(0-10):8
Bari

Rang(0-10):8
Brindisi

Rang(0-10):8
Taormina

Rang(0-10):8
Pozzuoli

Rang(0-10):6

Provinzen

Abruzzo   Karte
Aosta Valley   Karte
Apulia   Karte
Basilicate   Karte
Calabria   Karte
Campania   Karte
Emilia-Romagna   Karte
Friuli   Karte
Latium   Karte
Liguria   Karte
Lombardy   Karte
Molise   Karte
Piedmont   Karte
Sardinia   Karte
Sicily   Karte
The Marches   Karte
Trentino-Alto Adige   Karte
Tuscany   Karte
Umbria   Karte
Veneto   Karte

Städte


Wichtige Städte in Italien sind:

Rom (Roma) - sowohl Hauptstadt Italiens als auch des alten Römischen Reiches, Zentrum der Katholischen Kirche (Vatikan).
Mailand (Milano) - teilt sich mit Paris den Titel "Modehauptstadt der Welt" und ist die wirtschaftliche Hauptstadt Italiens.
Venedig (Venezia) - berühmt für Kunst und Geschichte. Die Stadt besitzt keine Autostraßen, dafür umso mehr Kanäle.
Florenz (Firenze) - bedeutsam für Geschichte, Kunst und Architektur, zweite Hauptstadt des modernen Italiens.
Genua (Genova) - eine lebendige und gleichzeitig historische Hafenstadt, Geburtsstadt von Kolumbus.
Neapel (Napoli) - Großstadt mit den berühmten Zielen Herculaneum und Pompeji.
Palermo - Hauptstadt von Sizilien, eine Stadt der Gegensätze.
Turin (Torino) - die erste Hauptstadt des modernen Italiens und Austragungsort der olympischen Winterspiele 2006.
Bologna - wichtige Handels- und Messestadt.
Verona - am Südrand der Alpen, hier befindet sich die weltberühmte Arena.
Hafenstädte Triest, La Spezia
Catania - Hafenstadt am Fuße des Vulkans Ätna, die barocke Innenstadt ist Weltkulturerbe gemeinsam mit sieben weiteren Städten im Val di Noto
Triest (Trieste) - Hauptstadt von Friaul-Julisch Venetien
Bozen (Bolzano) - Hauptstadt von Südtirol.

Weitere Städte von historischer Bedeutung sind Bergamo, Siena, Lucca, Pisa, Tarent, Foggia, Ravenna, Parma und Perugia.

Weitere Ziele


Inseln: Elba, Sardinien, Sizilien, Stromboli, Vulkano, Lipari, Capri, Ischia
Seen: Lago Maggiore, Gardasee, Luganer-See, Como-See in Oberitalien, Trasimeno-See in Umbrien und Bolsena-See in Latium.
Touristisch herausragende Orte: Sorrent, Amalfi, Positano, Ischia, Cinque Terre, Rimini, Volterra, San Gimignano, Montepulciano, Pisa, Taormina, Cefalù, Syrakus, Urbino
Kurorte/Thermalbäder: Abano Terme und Montegrotto Terme, nahe Padua, Montecatini Terme und Chianciano Terme in der Toscana sowie Casamicciola Terme, Lacco Ameno und Forio auf der Insel Ischia.

Fernwanderweg


Auf dem Sentiero Italia kann man auf 6.000 Kilometern Länge die ganze italienische Halbinsel durchwandern, angefangen in Sardinien und Sizilien über Kalabrien und den Apennin bis nach Triest. Der Sentiero Italia besteht aus mehr als 350 Etappen und verbindet vor allem die kleinen Orte, die als "Zugangstore zu den Bergen" dienen. Der Wanderweg umfasst sowohl beschwerliche Abschnitte als auch einfache Wanderungen. Der Weg ist einheitlich mit weiß-roten Fähnchen und Informationskugeln an Wegkreuzungen sowie am Etappenbeginn ausgeschildert, verfügt über naturnahe Etappenstützpunkte und wird vom Nationalen Corps für Berg- und Höhenrettung überwacht. Informationen: Club Alpino Italiano, Via Petrella 19, IT 20124 Milano, Tel: 02 2057231 Fax: 02 205723201; www.cai.it

Fernradweg


Die Ciclopista del Sole durchzieht die gesamte italienische Halbinsel und führt über wenig befahrene Straßen. Sie verbindet den Brenner mit Neapel und ist Teil des europäischen Radwegenetzes Eurovelo. Weitere Informationen unter http://www.fiab-onlus.it/cps.htm (italienisch)


Hintergrund


Venedig
Dom von Florenz
Italien wurde erst im Jahre 1861 ein Nationalstaat, als sich die Kleinstaaten auf der Halbinsel samt Sizilien und Sardinien unter König Viktor Emmanuel II. vereinigten. Die Ära der Demokratie fand nach der Errichtung des Faschismus unter Benito Mussolini in den 1920er Jahren ihr Ende. Das Bündnis mit Deutschland führte das Land anschließend in den Zweiten Weltkrieg. Nach der Niederlage löste 1946 eine republikanische Staatsform die Monarchie ab, gleichzeitig erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung. Italien war Gründungsmitglied der NATO und der Europäischen Gemeinschaft. Es gehörte zu den Vorreitern der europäischen Einigung und nahm 1999 an der Währungsunion teil. Heute steht der Süden des Landes mit illegaler Einwanderung, organisiertem Verbrechen, Korruption, hoher Arbeitslosigkeit und schlechten Wachstumsraten im Kontrast zum prosperierenden Norden.

Klima


Zu den großen Vorzügen Italiens gehört auch sein herrliches, außerordentlich mildes Klima, das es dem Wall der Alpen, dem überall wirksamen Einfluss des Meers und der günstigen südlichen Exposition ganzer Landschaften verdankt. Doch ist auch hier ein bedeutender Unterschied zwischen dem kontinentalen und dem peninsularen Italien bemerkbar; jenes hat auffallend kontinentales, dieses überwiegend maritimes Klima. Es lassen sich drei Regionen unterscheiden: das Pogebiet, Mittelitalien und Süditalien, zu welchem die ligurische Küste zu rechnen ist.
Im Pogebiet wechseln kalte Winter mit heißem Sommern; trotz einer mittlern Jahrestemperatur von 15°C kommen Temperaturen von -10°C vor, und der Winter ist, wenn auch kürzer, so doch fast so kalt wie im Rheintal zwischen Koblenz und Bonn. Nur ein schmaler Saum unmittelbar am Fuß der Alpen und an den lombardischen Seen macht eine Ausnahme. Dem entsprechend ist die Vegetation in der Lombardei durchaus mitteleuropäisch, nur solche Pflanzen des Südens können hier angebaut werden, welchen, wie dem Reis, die Sommerwärme gerade lange genug anhält; nur an den Seen kehren zahlreiche Formen der Mediterranflora und auch der Ölbaum wieder.
In Mittelitalien ist die tyrrhenische Abdachung vor der adriatischen bevorzugt durch höhere Wintertemperatur, was sich namentlich darin ausprägt, dass am ganzen Küstensaum Dattelpalmen bis auf kurze Unterbrechung, in der Toskana auch Agrumen bei einigem Schutz fortkommen. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 17,5°C, aber noch in Rom sind -1,9°C beobachtet worden, und Schnee ist jedem 15 Winter ein- zweimal zu erwarten, wenn er auch nicht liegen bleibt. Auch hier überwiegt der mediterrane Charakter der Flora, nur in der Küstenzone sind immergrüne mediterrane Bäume und Sträucher häufig, und dem Ölbaum sind bedeutende Flächen gewidmet.
Erst in Süditalien und der durch die Apenninen gebildeten klimatischen Oase von Ligurien herrscht volle Mediterranflora, und der Nordländer findet das Italien, welches er schon am Fuß der Alpen suchte. Erst hier, vom Monte Gargano und Terracina an, werden Agrumen im großen gebaut und sind Dattelpalmen häufig nicht selten; erst von hier an sind die mitteleuropäischen Holzgewächse auf die Höhen der Berge zurückgedrängt und finden sich in Fülle die Opuntien und Agaven und die Vertreter der Mediterranflora, die immergrünen Eichen, die Karuben, Pistacia lentiscus, der Erdbeerbaum, die Phyllyreen, Lorbeer, Myrte, Oleander und jene große Zahl südlicher aromatischer Halbsträucher und Zwiebelgewächse, finden sich die winterlich grünen, mit buntem Blütenschmuck überdeckten Matten des Südens, welche an die Stelle der Wiesen des Nordens treten. Die mittlere Jahrestemperatur dieses Gebiets beträgt 20 °C, steigt aber in Sizilien bis auf 21,5°C; der Winter ist sehr mild, 13 - 16 °C, so dass keine Unterbrechung in der Vegetation eintritt und nur die Berge längere Zeit von Schnee bedeckt sind. Hier erhebt sich die immergrüne Zone, die in Mittelitalien 1000 m nicht erreicht, bis auf 1200 m, erst dann beginnt meist mit Edelkastanien der Gürtel der laubabwerfenden Bäume; die Region von 1.200 - 2.300 m ist der Buche und der Kiefer eigen, aber nur auf den höchsten Höhen der Abruzzen u. Corsicas findet sich alpine Pflanzen.
im Sommer kann es unerträglich heiß werden mit Temperaturen über 45 °C im Schatten. Klimadiagramme für Italen

Anreise


Da Italien Mitglied des Schengener Abkommens ist, kann ein EU-Bürger jederzeit mit einem entsprechenden Identiätsnachweis oder Reisepass nach Italien einreisen. Bürger anderer Nationen sollten sich bei der italienischen Botschaft ihres Landes nach den individuellen Einreiseformalitäten erkundigen.

Flugzeug


Die wichtigsten Städte wie Rom, Mailand, Genua, Turin, Verona, Venedig, Bologna, Florenz, Neapel, Cagliari oder Palermo haben einen internationalen Flughafen, der von den meisten größeren Fluggesellschaften angeflogen wird. Kleinere Flughäfen sind in größeren Städten wie z.B Triest, Bergamo, Pisa, Perugia, Foggia, Bari, Brindisi u.a. vorhanden, werden aber nur von Regional-Fluggesellschaften oder von den, in letzter Zeit weiter verbreiteten, sog. Billig-Fliegern angeflogen. Man sollte sich bei der Planung einer Flugreise nach Italien diese Möglichkeiten zu Nutze machen, aber auch bedenken, dass es im Land des scioppero (Streik) durchaus auch zu unerwarteten, längeren Verzögerungen kommen kann.

Bahn


Die Eisenbahn, meist Ferrovie dello Stato (FS), die heutige Trenitalia, oder andere regionale Gesellschaften, sind ein preiswertes und relativ pünktliches Fortbewegungsmittel. Das Eisenbahnnetz ist recht dicht und bis in den tiefsten Süden und per Fähre sogar bis Sizilien. Fast jede größere Stadt ist per Bahn erreichbar. Die Preise sind günstiger als in Deutschland. Fahrkarte können am Schalter, im Internet oder an den mehrsprachigen Ticketautomaten im Bahnhof gekauft werden.
Eine Übersichtskarte der Zugsverbindungen findet man unter: http://www.viaggiatreno.it/viaggiatreno/
Die höchste (und teuerste) Zugkategorie ist der Eurostar. Normale Intercity sind oft genau so schnell am Ziel, auch wenn die Wagen etwas älter sind. Regionalzüge sind am preiswertesten und halten an fast allen Stationen. Für die Eurostar-Züge und einige Intercities besteht Reservierungspflicht.
Man sollte den Zug nur mit einem gültigen Ticket besteigen, andernfalls muss man eventuell einen heftigen Aufpreis (50 Euro und mehr) in Kauf nehmen. Im Notfall sollte man sich schon auf dem Bahnsteig an den Schaffner wenden. Tickets müssen vor Fahrtantritt in einem der gelben Entwerter (Convalida) entwertet werden - das Fahren mit einem nicht entwerteten Ticket zählt als Schwarzfahren.

Bus


Mit dem Bus kommt man in Italien eigentlich überall hin. Oft schneller, günstiger und komfortabler als mit der Bahn. Ganz einfach ist es aber nicht.
Es wird meist zwischen Stadtbussen, Regionalbussen und überregionalen Busse unterschieden. Man sollte sich also vorher überlegen welcher Typ Bus in Betracht kommt und sich dann eine entsprechende Busgesellschaft aussuchen z.B. über das Internet. Vor Ort ist das leichter, man beachte Aufschriften an vorbeifahrenden Bussen, schaue am Busbahnhof o.ä. vorbei und frage Einheimische. orariautobus.it (etwas unübersichtliche, aber nützliche Website, auf der man Busgesellschaften für jeden Ort Italiens suchen kann.)
Haltestellen sind nicht immer gekennzeichnet. Auch scheint jede Gesellschaft eigene Haltestellen zu haben. (In den Fahrplänen sind manchmal Orte angeben, die auf keiner Karte zu finden sind, wie z.B. gegenüber von der Apotheke oder an der Bar X.) Auf der Straße fragt man am besten nach Pullmann/Autobus(Bus) und Fermata (Haltestelle).

Auto


Wer Italien mit dem Auto erkunden möchte tut gut daran, sich vorgängig über die Route zu informieren. Strassenkarten tun dabei einen wertvollen Dienst und sind bei Automobilclubs zu haben.
Nach Wegweisern zu navigieren ist in Italien nicht ganz einfach. Zu oft sind diese nämlich alt, verwittert und schief oder so klein beschriftet, dass man ohne Ehrenrunde nicht zu Ende lesen kann. Auch Anhäufungen von 15 oder mehr Wegweisern an einer Stange sind nicht selten.
Zu beachten ist auf Schnellstrassen und Autobahnen die Art und Weise der Beschriftung. Während in der Schweiz ein Fernziel als Stadt angegeben wird, nennen die Fernzieltafeln in Italien oft eine Strecke als Ziel. Wer z.B. nach La Spezia fahren möchte, biegt nach Milano Richtung Genova-Livorno ab (weil La Spezia dazwischen liegt).
Autofahren ist in Italien relativ teuer. Die Benzinpreise und die Mautgebühren auf den Autobahnen machen sich in der Ferienabrechnung bemerkbar. Empfehlenswert sind Via-Cards zum Bezahlen der Mautgebühr. Man bezahlt die Karte im Voraus und kann bargeldlos Autobahnfahren. Via-Cards gibts an Tankstellen, Autobahnraststätten und in der Schweiz beim TCS.
Bei Unfällen mit ausländischen Verkehrsteilnehmern Fahrzeuge nicht bewegen, sondern direkt die Polizei verlangen. Das braucht zwar viel Geduld und Nerven, erspart aber später Probleme mit der Versicherung.

Schiff


Es verkehren verschiedene Fähren aus Griechenland, Albanien und Kroatien. Die meisten von ihnen fahren Venedig, Ancona, Bari oder Brindisi an.
Einige reguläre Fährlinien verlaufen auch von Korsika nach Genua, Livorno, Civitavecchia und Sardinien. Es existieren auch Fährverbindungen von verschiedenen nordafrikanischen Häfen nach Sizilien.

Mobilität


Viele Mitteleuropäer empfinden den sprichwörtlich gewordenen "italienischen Fahrstil" als etwas chaotisch. Das mag daran liegen, dass die Straßenverkehrsordnung oft flexibler gehandhabt wird als in nördlicheren Ländern. Dennoch gibt es einige subtilere, ungeschriebene Regeln, die von Ausländern nicht immer richtig erkannt werden:

Die Kommunikation der Fahrer untereinander hat eine höhere Bedeutung. Vieles wird per Handzeichen, Lichthupe oder Hupe geklärt.
Gegenseitige Rücksicht und Mitdenken. Italienische Fahrer pochen in der Regel weniger auf ihre Rechte und sind öfters bereit, anderen Zugeständnisse zu Gunsten eines besseren Verkehrsflusses zu machen. Die gelegentliche Gedankenlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer kann dadurch meist ausgeglichen werden.
Die Hupe wird gerne als Kommunikationsmittel eingesetzt. Besonders auf engen, unübersichtlichen und kurvenreichen Landstraßen hupen Italiener gerne vor der Einfahrt in eine Kurve. Wenn niemand zurückhupt, gehen sie davon aus, dass die Kurve frei ist und benutzen die volle Breite der Straße. Ausländer müssen sich daran gewöhnen, bei einem Hupen hinter einer Kurve unverzüglich zurückzuhupen.
Die Signalisation ist nicht so zuverlässig und durchgehend wie man sich das in D oder CH gewohnt ist. Auf unbekannten Strassen deshalb vorsichtig fahren, nicht jede enge Kurve ist signalisiert. Geschwindigkeitslimiten werden eher flexibel umgesetzt.

Sprache


Amtssprache ist Italienisch. Im Nordwesten wird lokal auch französisch gesprochen (Region Aosta) und in Südtirol gibt es eine deutschsprachige Mehrheit.
Auf den Inseln Sardinien und Sizilien werden lokale Dialekte gesprochen, welche sich recht stark vom Italienischen abheben. Deswegen verfügen sie über eine lokale Autonomie.
In Friaul-Julisch-Venetien gibt es noch Nachkommen von Slowenen, die Sprache wird aber kaum noch gesprochen.
In einigen Orten Süditaliens, in Apulien wird von den Älteren ein griechischer Dialekt, das Griko, gesprochen, der noch aus der Zeit der "Magna Graecia" herrührt
In den touristisch gut erschlossenen Gebieten kommt man mit englisch gut durch. Besonders im Landesinnern aber hilft englisch kaum mehr weiter und muss italienisch kommunizieren.
In Italien gibt es zahlreiche Sprachschulen, die Italienischkurse für sprachinteressierte Personen aller Nationalitäten anbieten. Besonders in den großen Städten Italiens und in der Toskana sind viele Sprachzentren ansässig.

Es wird Portugiessich gesprochen. Die Zeiten sind vorbei, an denen Sprecher romanischer Sprachen (also Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch etc.) kein Englisch sprechen und verstehen konnten. Mittlerweile kann man sich nicht nur in touristischen Gebieten und Hotels sehr gut in Englisch verständigen, sondern auch überall im Lande. Ältere Portugiesen verstehen wenig Englisch, oft aber Deutsch. Spanisch wird in der Regel wegen der Ähnlichkeit der Sprachen verstanden.

Küche



Die italienische Küche ist auf der ganzen Welt berühmt - dabei hat das, was man oftmals "beim Italiener" vorgesetzt bekommt, nicht viel mit der eigentlichen italienischen Küche zu tun. Wobei es die italienische Küche eigentlich gar nicht gibt - zu groß sind die regionalen Unterschiede von Nord nach Süd. Während die norditalienische Küche der deutschen etwas näher ist (man benutzt oftmals mehr Butter als Olivenöl), so ist die süditalienische Küche doch deutlich anders. Öl ist Grundkochmittel, dazu kommt Knoblauch und dann erst alles Weitere. An den Küsten wird logischerweise viel Fisch gekocht während im Landesinneren Schafsprodukte (v.a. Käse) produziert und verkocht werden.

Nachtleben


In ital. Restaurants sollte man sich nicht einfach an einen leeren Tisch setzen. Besser man wartet bis man einen Tisch zugewiesen bekommt. Man kann dem Kellner aber selbstverständlich einen Tisch vorschlagen.

Feiertage





Zusätzlich ist in jedem Ort der Namenstag des örtlichen Schutzpatrons ein Feiertag (z.B. in Rom St. Peter und Paul am 29. Juni, in Mailand St. Ambrosius am 7. Dezember).

Sicherheit


In Italien ist es auch nicht anders als im Rest der Welt: Vorsicht hilft, gefährliche Situationen zu vermeiden. Nachts nicht alleine durch leere Straßen ziehen, dunkle Gassen vermeiden, Uhren, Schmuck und teurere Fotoapparate nicht unnötig zur Schau stellen.
Vor der Mafia braucht man keine Angst zu haben, die kassiert höchstens an Busparkplätzen ab, lässt Touristen aber in Ruhe, da sie mit Italienern genug zu tun hat. Süditalien und Sizilien sind daher nicht unsicherer als andere Landesteile auch.

Stichworte:

Reiseinformationen Italien

Reiseführer Italien

Aktivitäten Italien

Unterkünfte Italien

Daten und Fakten Italien