Karte der regionalen Reisewarnungen

Seit dem 11.2. ist die Weltkarte der Reisewarnungen online. Sie berücksichtigt zur Zeit Reisewarnungen aus Deutschland, USA, Großbritannien und der Schweiz. Es sind nicht nur Länderwarnungen verzeichnet, sondern auch regionale Warnungen. Dazu kommen aktuelle, sicherheitsrelevante Ereignisse.



Spezialkarte: Vergleich Google Maps, Openstreetmap und Yahoo

Abseits der ideologisch geprägten Diskussion über Openstreetmap (OSM) und Google Maps wäre es einmal interessant, einen relativ genauen Vergleich beider Kartendienste zu haben. In diversen Foren und Blogs wird die Frage, wer besser ist, heiß diskutiert.

Wir haben in der neuen Version unsere Karten auf Openstreetmap umgestellt. Dies hat zum einen technische Gründe. Die Einbindung ist flexibler und schneller. Zum anderen ist Openstreetmap aber optisch ansprechender. Irgendwie ist das “Gelb auf Grau” auf die Dauer gewöhnungsbedürftig.

Aber zum Vergleich: Auf der neuen Mapped Planet  Vergleichskarte kann man die Karten übereinander legen und die Transparenz von 0-100% steuern.Das ganze funktioniert als Vergleich OSM-Google, OSM-Google Satellit und OSM-Yahoo. Es ist ziemlich spannend, für diverse Regionen der Erde einen Vergleich zu sehen, in dem man den Regler bei 50% auf der Mitte lässt. Man muss aber tief hineinzoomen!

Insgesamt hat OSM sehr große Fortschritte gemacht. Vor einem halben Jahr noch hätte jeder gesagt, dass Google Maps den Vergleich gewinnt. Mittlerweile geht es meiner Meinung nach Unentschieden aus. Beide haben ihre Stärken und es lohnt sich auf den Karten immer alle drei Ansichten (+ Satellitenkarte) zu betrachten, um dann zu entscheiden, wer besser ist. Auf jeden Fall gehört OSM die Zukunft. Die Karten sind viel detaillierter, decken aber nicht so viele Regionen so gut ab, wie Google. Dafür wächst OSM aber schneller.

Zusammengefasst:

Openstreetmap bietet genauere Karten, dort wo sie vollständig sind. Wo Google unifarbene weiße “Straßen” zeigt, differenziert OSM nach Straßen,Wegen etc. Gleiches gilt für Flächen. Wo Google einfach graues Gelände anzeigt, sieht man bei Openstreetmap je nach dem Wiese, Wald, Wohnbebauung etc.

Openstreetmap ist in städtischen Zentren, besonders in den “westlichen” Ländern detaillierter und genauer. Google Maps hat seine Stärken in ländlichen Regionen und den städtischen Gebieten außerhalb der Zentren in Entwicklungsländern. Allerdings hat Google Maps auch in einigen Regionen große Lücken: Balkan und Griechenland, große Teile Südamerikas, China. Es gibt also immer noch zahlreiche Regionen, die von beiden nur sehr spärlich kartiert sind.

Google Maps liefert in einigen Gebieten grobe Schnitzer – siehe das Beispiel Paraty auf der Vergleichskarte. Wer Google Maps Karte und Google Maps Satellit vergleicht, der erkennt, dass dort kaum etwas stimmt – nicht einmal die Küstenlinie. Wie es mit der Fehleranfälligkeit von OSM bestellt ist, kann ich noch nicht abschließend beurteilen.

Ich würde mich freuen, wenn diejeinigen Leser, die “spannende” Regionen finden, hier einen Kommentar schreiben würden.

Version 2.0 online!

Seit dem 23.1. ist die neue Version von Mapped Planet online.

Es wurde auf ein neues Framework umgestellt, so dass die Software nun vielfältigere Möglichkeiten zur internen Erweiterung bietet. Die bisherige Ausrichtung auf das Thema “Reise” soll zwar weiterhin Schwerpunkt sein, allerdings werden weitere Themen – auch aktuelle – hinzukommen.

Wir haben einige Verbesserung in der Bedienung der Seite eingebaut. Die Markierungen aktualisieren sich automatisch nach der Auswahl einer Kategorie. Die alte Toolbox ist verschwunden, stattdessen gibt es weitere Optionen durch einen einfachen Klick in die Karte.

Die wichtigste Verbesserung ist allerdings die Umstellung auf Openstreetmap als Hauptkarte. Dies hat zum einen optische Gründe, da die Karte von Openstreetmap deutlich mehr  Informationen anbietet. Weiterhin ist die Anbindung schneller. Das lange Warten auf das Laden der Symbole ist nun reduziert. Google Maps und Google Satellit sind weiterhin verfügbar. Es ist dabei aber immer von der Region abhängig, ob nun Google Maps oder Openstreetmap die besseren und detaillierteren Informationen bietet. Daher empfiehlt es sich immer, beide Ansichten auszuprobieren.



Google Street View in Deutschland: German Angst

Der Kommentar von Google über die hysterische Diskussion über Street View in Deutschland lautet: “Diese Probleme gibt es nur in Deutschland!”

In anderen Ländern geht man wesentlich gelassener mit Street View um. Zumindest so gelassen, dass nicht die berühmte deutsche “Verbieteritis” auf den Plan tritt.

Es stellt sich folgende Frage: “Warum ist es nicht erwünscht, dass das eigene Haus/die eigene Wohnung für das Internet abfotografiert wird?” Wenn man diese Frage stellt, dann kommt immer die Antwort “Das möchten wir nicht!” Aber warum möchte man das denn nicht? “Wir wollen unsere Privatsphäre haben!” Verbieten die Deutschen ihren Nachbarn dann auch, das eigene Haus zu betrachten? Darf ab jetzt kein Auto mehr am eigenen Haus vorbeifahren und es anschauen?

Sind das die gleichen Deutschen, die bei Facebook und Co. ihre Nackt- und Besoffenenbilder hinterlassen und ihre verquere Meinung über die Welt und ihre Profilneurosen durch die Welt posaunen?

Sind das die gleichen Deutschen, die überall am FKK-Strand liegen und sich darüber wundern, dass sie nackt gesehen werden? (Übigens sollte dort mal ein Google-Auto vorbeifahren!)
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